Mitch Gallagher von Sweetwater wirft Zurückhaltung über Bord und knallt 23 Pedale auf ein einziges Gator Vertex Tour Elite Board. Dieses Video ist ein Pedalboard-Wettrüsten ohne Budgetgrenze und Genre-Scheuklappen – nur pure Klangvielfalt. Es gibt Kabel-Chaos, enge Passungen und genug Tretminen, um jeden Amp zum Weinen zu bringen. Sweetwaters legendäre Hilfsbereitschaft trifft auf einen Gearhead-Fiebertraum. Gastmusiker heizen das Ganze weiter an – eine Liebeserklärung an alle, die je gesagt haben: „Nur noch ein Pedal.“

2. August 2026
SPARKY
Sweetwaters Pedalboard-Gauntlet: Mitch Gallaghers 23-Pedal-Rave-Bunker
BOSS GE-7 EQ, Catalinbread Many Worlds, Dunlop DVP5 Volume (X) 8, EarthQuaker Devices ZEQD-Pre, EBS Flat Cables, Electro-Harmonix Nano Pog, Empress Effects Compressor MKII, EVH 5150 Overdrive, Gator Vertex Tour Elite, Ibanez TS808HW v2 Tube Screamer Overdrive Pro, IK Multimedia TONEX ONE, J. Rockett Audio Designs The Jeff Archer, JHS Unicorn V2, Keeley Fuzz Bender 3, Origin Effects Halcyon Blue, Peterson StroboStomp Mini, ProCo FAT RAT, Red Witch Plurious, Revv G3 V2, Source Audio Ventris, Strymon Lex, Universal Audio UAFX Flow, Walrus Audio Canvas Power 15, Walrus Audio Polychrome, Wampler Metaverse, Xotic XW-1 Wah Pedal
Ultimatives Pedalboard oder Wahnsinnsprojekt?
Mitch Gallagher macht keine halben Sachen – er startet direkt mit seiner Mission, das ultimative Pedalboard zu bauen und so viel klangliche Feuerkraft wie möglich auf ein Gator Vertex Tour Elite zu pressen. Minimalismus? Fehlanzeige. Hier regiert der Maximalismus-Bunker, 23 Pedale kämpfen um Platz auf einem Board, das die Eskalation kaum bändigen kann. Genre-Grenzen? Gibt’s nicht – hier zählt nur totale Klangdominanz.
Sweetwaters Video feiert von Anfang an die Absurdität der Challenge. Mitch will beweisen, dass man ein komplettes Session-Rig in ein (gerade noch) tragbares Paket stopfen kann. Keine Regeln, kein Budgetlimit und offenbar keine Angst vor LED-bedingten Migräneanfällen – nur Tretminen-Action bis zum Anschlag.

"Das sind verdammt viele Pedale."
© Screenshot/Zitat: Sweetwater (YouTube)
23 Pedale, unendliche Sounds: Das Rig im Detail
Wer denkt, fünf Pedale reichen, sollte sich anschnallen. Mitchs Setup ist ein Umzug der Klassiker, Kult-Lieblinge und ein paar Überraschungen – von blitzsauberem Clean bis zum fuzzigen Chaos. Ein Peterson StroboStomp Mini sorgt für Stimmung und Buffer, ein Xotic Wah für Oldschool-Quäk, und der Empress Compressor MKII für Dynamiktricks. Weiter geht’s mit Oktavern, Röhren-Preamp und genug Gain-Stufen, um einen Kleinkrieg zu starten: Ibanez TS808HW, ProCo FAT RAT, Origin Halcyon Blue, Archer Klon-Klon und Keeley Fuzz Bender – alle bereit für Stack-Gemetzel.
Jeder Effekt ist auf Vielseitigkeit getrimmt, nicht auf Preisschild-Protzerei. Mitch führt durch die Kette und zeigt, wie man von glasklar bis schmelzend verzerrt und zurück morphen kann – alles ohne Umstöpseln. Ein Kompendium der Tretminen-Kultur: Welle um Welle an Soundmöglichkeiten, von subtil bis zum kompletten Toaster-Fight.
Kabel-Tetris und die Kunst, nicht durchzudrehen
23 Pedale auf ein Board zu quetschen ist wie Tetris auf Expertenlevel – mit verbundenen Augen. Mitch erklärt seine Kabelmanagement-Philosophie: Vorgefertigte EBS-Flachkabel für enge Passungen, kein Platz für einen Switcher und zwei Walrus Canvas Power 15, damit der Strom fließt. Das Ergebnis? Ein Dschungel aus Kabeln, der trotzdem Sweetwaters Ordnungsstempel bekommt.
Signalfluss ist hier das A und O. Erst das Stimmgerät, dann die Flavor-Kette – Gain, Modulation, Delays, Reverbs. Mitch muss kreativ werden mit Kabellängen und Pedalpositionen, denn das Board diktiert die Regeln. Wer die Details dieses Kabelballetts sehen will, sollte sich die Nahaufnahmen im Video geben – kein Artikel kann die chirurgische Pedal-Choreografie wirklich abbilden.
Gast-Shredder gegen das Pedalboard-Leviathan

"Wenn ich das anschaue, kriege ich Migräne vom Nachdenken darüber."
© Screenshot/Zitat: Sweetwater (YouTube)
Nach dem großen Aufbau lässt Sweetwater ein paar Gastgitarristen auf das Pedalboard los. Die Reaktionen schwanken zwischen Ehrfurcht und ungläubigem Gelächter – „Wie viele Pedale?“ ist der Running Gag, einer will das ganze Board verkaufen und sich ein Haus kaufen. Ein schöner Realitätscheck: Selbst Profis müssen sich durch dieses Labyrinth kämpfen.
Aber das Ziel ist erreicht – jeder findet seinen Lieblingssound, egal ob mit drei oder allen 23 Pedalen. Die Flexibilität des Boards bekommt den Praxistest, und der lockere Schlagabtausch im Video zeigt: Ja, manchmal ist mehr wirklich mehr.
Was wäre auf DEINEM ultimativen Board?
Mitch verabschiedet sich mit der Frage an die Crowd: Was würdest du auf dein eigenes Alleskönner-Pedalboard packen? Eine klare Einladung in den Sweetwater-Gearhead-Club, um eigene Setups zu teilen, Ideen zu tauschen und vielleicht Mitchs 23-Pedal-Marathon noch zu toppen. Gatekeeping? Fehlanzeige – hier geht’s ums Teilen und Ausprobieren.
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