SYNTH ANATOMY entfesselt das ESI Xsynth: Das ROMpler-Virtual-Analog-Bastard, den niemand erwartet hat

22. Dezember 2025

SPARKY

SYNTH ANATOMY entfesselt das ESI Xsynth: Das ROMpler-Virtual-Analog-Bastard, den niemand erwartet hat

SYNTH ANATOMY meldet sich zurück aus dem Rave-Bunker – diesmal mit dem ESI Xsynth, einem tragbaren All-in-One-Keyboard, das MIDI-Interface, Audio-Interface und 10-stimmigen Digitalsynth in einem ist. Wer auf 90er-ROMpler-Nostalgie steht, aber den Biss der frühen 2000er VA-Synths will, könnte hier fündig werden. Tom spart sich das Blabla und geht direkt ans Eingemachte: Workflow, Modulationstiefe und ein Sound-Engine, die mehr kann als nur hübsch aussehen. Wer ein Straßenwerkzeug für Live oder Studio sucht, sollte dranbleiben – das Teil hat Zähne.

All-in-One-Wahnsinn: Die Schweizer Taschenmesser-Qualitäten des Xsynth

Der ESI Xsynth ist nicht einfach nur ein weiteres Plastik-Keyboard, das einen Platz auf deinem Schreibtisch will. Er ist ein echtes Multitool: MIDI-Interface, Controller, Audio-Interface und 10-stimmiger Digitalsynth – alles in einem kompakten Gerät. SYNTH ANATOMY macht direkt klar: Das Teil ist für alles gebaut und versteckt sich nicht.

Polyphoner Aftertouch auf den Tasten, MIDI-Eingang für externe Steuerung und die Möglichkeit, den Synth-Engine direkt über das Keyboard zu spielen. Wer ein portables Setup sucht, das nicht einknickt, bekommt hier schon einiges geboten. Der Xsynth ist kein Blender – er ist ein Arbeitstier für den harten Einsatz.

As a reminder the XSYNT is an all-in-one device so it's an MIDI interface, it's a MIDI controller, an audio interface and even an 10-voice…

© Screenshot/Zitat: Synthanatomy (YouTube)

ROMpler-DNA trifft VA-Attitüde

I would describe it as a child of a Rombler from the 90s and a virtual analog synthesizer from the early 2000s.

© Screenshot/Zitat: Synthanatomy (YouTube)

Tom von SYNTH ANATOMY bringt es auf den Punkt: Die Sound-Engine des Xsynth ist das Kind eines 90er-ROMplers und eines frühen 2000er Virtual-Analog-Synths. Denk an Novation, denk an MiniKorg, aber mit modernem Twist und ein paar Überraschungen unter der Haube. Hier geht es nicht nur um Nostalgie – der Xsynth bringt diese Klassiker-Vibes mit frischem Sound.

Single-Cycle-Wellenformen, samplebasierte Oszillatoren und sogar Field Recordings sind am Start. Eigene Samples kann man (noch) nicht laden, aber es gibt genug zu entdecken. Das Ergebnis: Ein vertrautes, druckvolles Klangspektrum – von flächigen Pads bis zu dreckigen Leads, alles mit digitalem Biss.

Kein Menü-Gewühle, kein Quatsch

Mal ehrlich: Niemand will sich durch endlose Menüs klicken, wenn die Inspiration zuschlägt. Tom stellt klar: Der Xsynth hält alles direkt zugänglich – vier Regler, klare Buttons und ein Workflow, der mehr auf Drehen als auf Scrollen setzt. Oszillatoren, Filter und Modulation sind immer nur einen Knopfdruck entfernt.

Zwischen den Parametern zu wechseln ist kinderleicht, und der gewünschte Sound ist nie weit weg. Auch Modulationsmatrix und Makros sind fix eingerichtet. Wer Menü-Wahnsinn hasst und auf direkten Zugriff steht, findet im Xsynth eine echte Frischzellenkur. Hier geht’s um Tempo, nicht um Frust.

This is super intuitive also immediate to do to operate.

© Screenshot/Zitat: Synthanatomy (YouTube)

Drei Oszillatoren, wilde LFOs und FX-Chaos

And what is what I love here is they go audio rate so you can do pretty wild modulations here that go can go very experimental here.

© Screenshot/Zitat: Synthanatomy (YouTube)

Unter der Haube bietet der Xsynth drei samplebasierte Oszillatoren, jeder mit eigenen Parametern. FM, PWM, Oszillator-Sync und ein Mixer mit Ringmod sorgen für Extraschub. Die Filtersektion ist ebenfalls kein Witz – klassische Regler, verschiedene Typen und eine Auflösung, die weit über die üblichen 127 Schritte hinausgeht. Hier kann man wirklich präzise schrauben.

Modulation bringt den Wahnsinn: Drei Hüllkurven (mit Hold), drei LFOs bis in den Audiobereich für echtes Chaos und eine Modulationsmatrix, die sogar Spaß macht. Polyphoner Aftertouch oder Velocity zuweisen? Kein Problem. Die FX-Sektion ist etwas eigen – drei Slots mit festen Effektkategorien – aber es gibt genug, um Sounds ordentlich zu verdrehen. Dazu ein fortschrittlicher Arpeggiator und ein großzügiges Preset-System: Hier wartet ein Sounddesign-Spielplatz auf Missbrauch.

Sound-Demos: Der Beweis steckt im Klang

Jetzt kommt das, worauf alle warten: die Sounds. SYNTH ANATOMY jagt den Xsynth durch alle Lagen – von flächigen Pads über druckvolle Bässe bis zu sich entwickelnden Texturen. Das Video ist vollgepackt mit Demos, die die Vielseitigkeit des Synths zeigen. Wer wissen will, wie das Teil wirklich klingt, muss reinhören.

Keine Textkritik kann die Bandbreite und den Vibe der Xsynth-Engine wirklich einfangen. Wer noch zweifelt, sollte sich die Soundbeispiele im Video unbedingt geben. Nicht nur lesen – Kopfhörer auf und den Xsynth selbst sprechen lassen.


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