The Unperson entfesselt das Maneco Labs Groan: Eurorack-Wahnsinn für Mutige

26. Januar 2026

TAS

The Unperson entfesselt das Maneco Labs Groan: Eurorack-Wahnsinn für Mutige

Schnallt euch an, Leute – The Unperson ist zurück und taucht tief ins Maneco Labs Groan ein, ein Eurorack-Modul, das so unberechenbar ist wie ein Opossum beim Grillfest. Das hier ist kein gewöhnlicher Oszillator; es ist eine dunkle Drone-Bestie, die irgendwo zwischen Klangerzeuger, Texturmaschine und echtem Sound-Chaos herumgeistert. Mit seinem direkten, unverblümten Stil führt uns The Unperson durch die wildesten Patches des Groan und zeigt, wie dieses Teil alles ausspuckt – von gespenstischer Ambient-Atmosphäre bis hin zu ausgewachsenen Noise-Stürmen. Wer ein Modul sucht, das einen ständig überrascht (und vielleicht die Nachbarn erschreckt), ist hier goldrichtig. Macht euch bereit für echtes Audio-Chaos!

Groan: Der Outback-Exot

Gleich zu Beginn stellt The Unperson das Maneco Labs Groan als eines der seltsamsten Module vor, das je in ein Eurorack-Gehäuse gehüpft ist. Das ist nicht einfach nur ein weiterer Oszillator – es ist eine dunkle Drone-Maschine mit eigenem Willen, ausgestattet mit einem Oszillatorbereich, LFO, MS-20-inspiriertem Filter und sogar einem vollständigen Mutable Instruments Clouds-Klon. Kumpel, als hätte jemand ein Geisterhaus und eine Rave-Party in ein einziges Modul gepackt.

Groan wird als eigenständiges Instrument beschrieben, und es ist klar, dass The Unperson es lieber machen lässt, was es will, anstatt es in die übliche Synth-Stimme zu zwingen. Hier geht es darum, zuzuhören und auf das zu reagieren, was das Modul selbst machen möchte – nicht darum, es zu bändigen. Wer höfliche, vorhersehbare Sounds sucht, sollte besser weiterziehen – hier gibt’s mehr Überraschungen als im Aprilwetter von Melbourne.

This is Gron from Moneco Labs and it's one of the strangest modules I've ever encountered in all my years of exploring Eurorack.

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

Soundpalette: Von Staubstürmen bis Digital-Chaos

The variety of sounds here is really kind of deep, very kind of digital almost circuit bent kind of sounds.

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

The Unperson gräbt sich tief ins Groan und zeigt dessen 16 wilde Algorithmen, jeweils mit drei verstellbaren Parametern. Es gibt eine Sample-Rate-Steuerung, einen CV-Eingang für Modulation und einen Noise-Regler, der von dezentem Geknister bis zu einer vollen Statik-Lawine reicht. Die Sounds reichen von digitalem, circuit-bent Wahnsinn bis zu dreckigen, verzerrten Drones, bei denen die Nachbarn garantiert an deiner geistigen Gesundheit zweifeln.

Das Verrückte: Groan hält sich nicht an die üblichen Regeln. Es folgt nicht dem klassischen Volt-pro-Oktave-Tracking eines Standard-Oszillators, aber genau das macht seinen unberechenbaren Charme aus. Der Filter bringt eine schmutzige, verzerrte Note ins Spiel, und der LFO kann seine Form für noch mehr Bewegung ändern. Und dann ist da noch Clouds, das alles noch weiter zerlegt – wie ein Klang-Zyklon, der durch deine Patchkabel fegt.

Patch-Spielplatz: Ambient-Streiche und Experimentier-Gold

The Unperson bleibt nicht beim Reden – er stürzt sich in eine Montage von Patches, die zeigen, wie Groan sich für sich ständig entwickelnde Texturen und Ambient-Hintergründe eignet. Statt nur ein paar Jams zu machen, lässt er das Modul einfach laufen und fängt dessen seltsamste und wunderbarste Momente ein. Es ist ein Fest aus Drones, Glitches und Texturen, wie gemacht für ein Outback-Bush-Doof.

Ein Highlight ist ein Patch, bei dem Groan mit dem OP-1 kombiniert wird, der als MIDI-Controller für melodische Schichten sorgt, während Groan einen sich ständig verändernden, charaktervollen Hintergrund liefert. Sogar eingefrorenes Audio von Groan wird durch Beads geschickt und erzeugt so eine üppige, sich entwickelnde Klanglandschaft. Der Beweis: Dieses Modul ist nicht nur was für Noise-Freaks – es ist eine Geheimwaffe für alle, die einzigartige Atmosphären und experimentellen Flair suchen.

It just creates a really nice unique characterful sort of background texture.

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

Stärken, Macken und für wen Groan gemacht ist

It's got quite a specific flavour but I think for certain people they're going to absolutely love this.

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

The Unperson nimmt kein Blatt vor den Mund: Groan ist nicht für jeden etwas. Der Sound ist stark, schräg und kompromisslos eigenwillig. Wer auf Sounddesign, Experimente oder das Eintauchen in einen Strudel aus Texturen steht, wird hier seinen Spaß haben. Einziger echter Kritikpunkt: Es könnten ruhig mehr Modulations-Eingänge sein – dann wäre das Chaos perfekt. Aber für alle, die Module mit Charakter (und einer Portion Wahnsinn) lieben, ist Groan ein echter Knaller fürs Rack.

Sehen und Hören: Groans wahres Gesicht in Aktion

Mit Worten lässt sich Groans Klangwahnsinn kaum beschreiben, und das weiß auch The Unperson. Das Video ist vollgepackt mit visuell und klanglich spannenden Demos – von sich entwickelnden Drones bis zu knackigen, verzerrten Rhythmen. In einem Patch werden Groan und Monumatic gemeinsam durch Clouds geschickt, was einen rhythmischen, verzerrten Drone ergibt, der so angenehm wie unvorhersehbar ist.

Wer wirklich verstehen will, was dieses Modul ausmacht – oder einfach sehen will, wie viel Chaos eine einzige Kiste entfesseln kann – sollte sich das Video anschauen. Die Nuancen, die Zufälle und der volle Impact von Groans Sound lassen sich am besten mit eigenen Ohren erleben. Glaub mir, das ist eine Fahrt, die du selbst sehen (und hören) willst.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/the-unperson-unleashes-the-maneco-labs-groan-eurorack-mayhem-for-the-brave/
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