The Unperson’s 40HP Klang-Keule: Mini Modular Mono Synth dreht auf

24. Mai 2026

SPARKY

The Unperson’s 40HP Klang-Keule: Mini Modular Mono Synth dreht auf

Vergiss höfliche Desktop-Synths – The Unperson ist zurück mit einem 40HP Eurorack-Mono-Rig, das weit über seine Größe hinaus zuschlägt. Dieser Mini Modular-Build dreht sich komplett darum, maximale Modulation, dreckige Effekte und rohe Synth-Power in ein winziges Case zu pressen. Wer denkt, ein kleines Rack bedeutet kleine Ideen, liegt komplett daneben – hier gibt’s Pamela’s Pro Workout, den Archaea Synthesis Loki und Tiptop’s Z5000, alle zusammengepfercht für einen modularen Straßenkampf. Bereit für clevere Patchings, dreckige Jams und den Sound, den du nur bekommst, wenn du aus deinem Gear wirklich alles rausquetschst? Ab in den Rave-Bunker.

Kleine Kiste, große Ansage

The Unperson macht keine halben Sachen – direkt rein mit einem 40HP-Rack, das aus jedem Zentimeter alles rausholt. Das ist nicht einfach nur Show-and-Tell; das ist eine Kampfansage an alle, die glauben, mit kleinem Modular geht nix Großes. Das Case, ein schickes handgefertigtes Teil von Noisy by Nature, ist die perfekte Hülle für einen fokussierten Mono-Synth mit Attitüde.

Was kostet dieser kleine Kraftprotz? Rund ein Tausender – kein Schnäppchen, aber du bekommst einen Mono-Synth, bei dem viele Desktop-Kisten alt aussehen. The Unperson macht kurzen Prozess: Module, Stärken, Schwächen – alles auf den Tisch, bevor es in die Jams geht. Wie immer wird klar: Das hier ist kein braves Ambient-Spielzeug – das ist eine portable Waffe für echte Synth-Freaks.

I think the depth of each of the individual modules here combine to make an incredibly powerful synth.

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

Modulationswahnsinn: Pam’s und Loki übernehmen

There are eight individual outputs, which can be gates, LFOs, envelopes, sequencers, we've got quantizers, we can combine channels to make…

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

Pamela’s Pro Workout ist wie immer das Gehirn der Operation. Acht Ausgänge, endlose LFOs, Gates, Hüllkurven, Quantizer – wer hier keine abgefahrene Modulation hinkriegt, gibt sich keine Mühe. The Unperson macht klar: Pam’s ist das Geheimrezept für die Flexibilität des Racks und taucht nicht umsonst in jeder Folge auf.

Das eigentliche Herz ist aber Loki von Archaea Synthesis – eine komplette analoge Stimme mit zwei Oszillatoren, Sub, FM, PWM, Filter-Drive und mehr Routing-Optionen als eine Umgehungsstraße in London. Es gibt genug interne und externe Modulation, um jeden Patch-Nerd zu beschäftigen. Das ist kein langweiliger Mono-Sound – Loki ist vollgepackt mit Tricks, vor allem wenn Pam’s das Steuer übernimmt.

Z5000: Das Geheimgewürz

Vergiss langweilige Standard-Reverbs – der Tiptop Audio Z5000 ist das Multi-Effekt-Modul, das das ganze Rig auf ein neues Level hebt. Mit 24 Algorithmen gibt’s alles, was man braucht: Reverb, Delay, Chorus, Flanger, Shimmer und mehr. The Unperson bewertet die Effekte als hochwertig – und wenn man sie in den Jams hört, ist klar: Das ist kein Füller am Ende der Kette.

Jeder Effekt hat reichlich Parameter zum Schrauben, hier gibt’s mehr als nur einen Ein-Knopf-Hall. Der Z5000 bringt Glanz, Dreck und ordentlich Chaos ins Spiel und macht aus dem Rack mehr als nur einen Mono-Synth – es wird zur echten Sounddesign-Spielwiese. Wer glaubt, kleine Cases bedeuten langweilige Effekte, wird hier eines Besseren belehrt.

And the algorithms on this are of a very high quality.

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

Patchen mit Ansage

The Unperson redet nicht nur über Möglichkeiten – hier wird gezeigt, wie man aus dem Setup jede Menge Klangvielfalt rausholt. Mit Pam’s Sequencing drehen Lokis Oszillatoren frei – unabhängige Sequenzen, Waveshaping on the fly, Sub-Oszillatoren wie ein zweiter Kick. Dazu der Z5000 als Harmonizer oder komplett nasser Feedback-Loop, und plötzlich bist du irgendwo zwischen Retro-Arcade und Sci-Fi-Drone.

Hier wird nicht im Menü geklickt – das ist hands-on Patchen mit ordentlich Drehmoment, das dich sofort zu deinen eigenen Kabeln greifen lässt. Die Message ist klar: Mit ein bisschen Fantasie holst du aus einem kleinen Rack unfassbar viel Sound raus. Aber ehrlich: Die echten Highlights sind die Jams im Video – kein Text kann diesen dreckigen Grooves gerecht werden.


Jams, die alles beweisen

In drei Jams treibt The Unperson das Mono-Modular in jede Ecke – von randomisierten Euclidean-Rhythmen bis zu fetten Ambient-Drones. Pam’s hält die Patterns frisch, Loki liefert den Druck, und der Z5000 bringt je nach Laune Glanz oder Dreck. Selbst mit nur 40HP gibt’s sich entwickelnde Melodien, synchronisierte Oszillatoren und Modulationslagen, die jeden Durchgang einzigartig machen.

Der letzte Jam taucht voll in Ambient ab: quantisierte Randomness, Ping-Pong-Delays und Filterspielereien zeigen, wie schön (oder dreckig) dieses kleine Setup klingen kann. Das ist die Art Performance, bei der du sofort deine DAW ausmachen und was Portables patchen willst. Wer danach sein eigenes kleines Rack nicht neu denkt, steht im falschen Rave-Bunker.


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