Tracks bauen auf modulare Art: Das OXI Instruments-Ökosystem in Aktion

12. Dezember 2024

MILES

Tracks bauen auf modulare Art: Das OXI Instruments-Ökosystem in Aktion

OXI Instruments, die spanischen Innovatoren hinter dem OXI One Sequencer sowie den Coral- und Meta-Eurorack-Modulen, zeigen in diesem Video eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit ihres modularen Ökosystems. Schritt für Schritt wird ein kompletter Track gebaut – mit zwei Coral-Modulen für Drums und polyphone Melodien, zwei Meta-Modulen für Effekte und dem OXI One als zentrales Sequencer-Gehirn. Im Fokus stehen Patch-Effizienz, MIDI/CV-Integration und die Art von Sound-Layering, die Modular-Fans zum Nicken bringt. Wer wissen will, wie diese Module im echten Patch-Alltag zusammenspielen, bekommt hier einen tiefen Einblick ins System.

Das OXI-Ökosystem: Modulare Synergie im Fokus

Das Video startet mit einem klaren Versprechen: Es soll gezeigt werden, wie sich mit dem OXI Instruments-Ökosystem ein kompletter elektronischer Track von Grund auf bauen lässt. Die Setup-Erklärung ist präzise: Zwei Coral-Module – eines als Drum-Maschine, das andere für Melodie-Sounds – sowie zwei Meta-Module für Effekte. Die komplette Steuerung und das Routing übernimmt der OXI One, der als zentrales MIDI- und CV-Hirn fungiert.

Typisch OXI: Modular, flexibel und auf Hands-on-Interaktion ausgelegt. Die Struktur des Videos ist eindeutig – jedes Modul hat seine Rolle, aber im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel. Es geht nicht nur darum, was jede Box einzeln kann, sondern wie sie im Verbund ein nahtloses Patch-Erlebnis für Einsteiger wie Fortgeschrittene schaffen.

Zeige dir, wie einfach es ist, mit Oxy Instrument-Produkten einen Track zu erstellen.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

OXI One: Das Sequencer-Gehirn

Mit dem Configurator kannst du all deine Presets erstellen und bequem auf deine SD-Karte laden.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Im Zentrum des Patches steht der OXI One, der per Split-Funktion beide Coral-Module steuert. Im Video wird gezeigt, wie Split aktiviert, MIDI-Kanäle zugewiesen und die Ausgänge so geroutet werden, dass Melodie- und Drum-Parts unabhängig voneinander laufen. Jeder Track im OXI One ist gezielt auf bestimmte Voices oder Engines der Corals gemappt – Mono, Akkorde und Multitrack werden so parallel sequenziert.

Das Ergebnis: Effiziente Kontrolle mit minimalem Kabelaufwand – ganz im Sinne des OXI-Workflows. Die Nutzung der Coral Configurator-App zum Zuweisen von Engines und MIDI-Kanälen wird hervorgehoben, aber auch das Editieren am Frontpanel ist möglich. Die Sequencer-Lanes des OXI One zeigen sich flexibel: Leads, Bass, Akkorde und Drums werden harmonisch verknüpft und stehen für weitere Modulationen bereit.

Layering, Drums & Effekte: Das Patch in der Praxis

Jetzt geht es ans musikalische Eingemachte: Zunächst werden Akkordfolgen mit der Pick-and-Place-Funktion sequenziert. Die polyphonen Fähigkeiten des Coral stehen im Mittelpunkt, während verschiedene Engines durchprobiert und Filter für das harmonische Fundament angepasst werden. Modulationen kommen über die Mod-Lanes des OXI One ins Spiel – Cutoff-Kurven, Step-Divisionen und Gate-Längen werden genutzt, um Bewegung ins Patch zu bringen.

Leads und Basslines werden ergänzt, wobei die Harmonisierung stets an die Akkordstruktur gekoppelt bleibt. Der Workflow ist direkt: Noten setzen, Engines wechseln, Velocity und Gate-Parameter für Ausdruck anpassen. Die Bassline profitiert vom Ping-Pong-Modus des Sequencers, der mit wenig Aufwand für Bewegung sorgt, während die Coral-Voices effizient für Akkorde und Mono-Parts genutzt werden.

Die Drums kommen über die Drum-Engine-Firmware des Coral ins Spiel, wobei der Pattern Generator des OXI One für zufällige Rhythmen sorgt. Dichte, Iterationen und Velocity werden live angepasst, weitere Drum-Hits werden für mehr Komplexität ergänzt. Die Meta-Module – besonders der Space-Algorithmus – liefern Reverb und Übergänge und verleihen dem Patch Tiefe und Live-Tauglichkeit.

Mit nur einem MIDI-Kabel und einem Split alles im Coral zu modulieren, ist super bequem und einfach.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Intuitiver Workflow: Komplexität wird einfach

Ein wiederkehrendes Thema: Das Ökosystem ermöglicht komplexe Ergebnisse mit minimalem Aufwand. Der Präsentator betont, wie schnell eine mehrteilige Komposition entsteht – dank harmonisierter Sequenzierung, einfacher Modulationszuweisung und dem Komfort des MIDI-Splits. Der Workflow lädt zum Experimentieren ein: Ist das Grundgerüst gelegt, werden Effekte und Arrangements live per Hand gespielt.

Die Meta-Module, eigentlich für Transitions gedacht, überzeugen auch als universelle Effektprozessoren. Das einfache Clocking, Routing und die schnelle Parameteranpassung sorgen dafür, dass musikalische Ideen im Vordergrund stehen – nicht technische Hürden. Das macht das OXI-Setup sowohl für Studio als auch für Live modular attraktiv.


Fazit: Power und Portabilität im Modular-Format

Die Nutzung unseres Ökosystems aus Sequencer und Modulen kann dir sehr viel Power auf sehr kleinem Raum geben.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Das Video schließt mit einer klaren Botschaft: Das OXI Instruments-Ökosystem bietet eine leistungsstarke, kompakte Lösung für elektronische Musikproduktion. Durch die Integration von Sequencer, Synth, Drum- und Effektmodulen in einen einheitlichen Workflow entsteht ein Modular-Rig, das sowohl tiefgründig als auch zugänglich ist. Wer maximale Klangvielfalt auf minimalem Rackplatz sucht, bekommt hier ein überzeugendes Argument geliefert.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/building-tracks-the-modular-way-oxi-instruments-ecosystem-in-action/
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