True Cuckoo & Walker von Make Noise: Modularer Wahnsinn auf der Superbooth 2026

11. Mai 2026

TAS

True Cuckoo & Walker von Make Noise: Modularer Wahnsinn auf der Superbooth 2026

Wenn du dich je gefragt hast, wie man ein Modularsystem zähmt, ohne dabei den Verstand oder die Geduld zu verlieren, dann ist das hier genau dein Ding. True Cuckoo, der norwegische Synth-Zauberer mit dem Talent, Komplexes wie einen entspannten Grillabend klingen zu lassen, trifft auf Walker von Make Noise auf der Superbooth 2026. Gemeinsam stürzen sie sich kopfüber ins Patch-Chaos und zeigen, wie man modular locker, kreativ und angenehm unvorhersehbar bleibt – wie ein Opossum auf einer Rave-Party. Freu dich auf frische Module, Live-Improvisation und genug Patch-Tipps, damit dein nächster Gig nicht zum totalen Grillunfall wird. Sonnenbrille auf und los geht’s mit einer ordentlichen Portion Modular-Inspiration!

Lockere Kabel, lockerer Kopf: Walkers Modular-Philosophie

Walker von Make Noise patcht nicht nur Kabel – er patcht Möglichkeiten. In diesem Superbooth-Talk kitzelt True Cuckoo Walkers Ansatz heraus, wie man Modularsysteme mit Freiheit und Spontanität angeht. Walker meint, der Zauber liegt darin, das Patch sich entwickeln zu lassen, besonders wenn man wie auf der Superbooth ständig Leute um sich hat, die einem ins Setup reinquatschen. Er gibt zu, dass er nie weiß, wo ein Patch am Ende landet – und genau das hält ihn bei Laune, wie ein rollender Esky den Hügel runter.

Das Schöne daran: Modular ist immer in Bewegung. Selbst wenn du dein Gear in- und auswendig kennst, weißt du nie, was als Nächstes passiert. Versuch gar nicht erst, das zu rekonstruieren, was du vor 20 Minuten gemacht hast – es lohnt sich schlicht nicht. Genau das ist der Reiz: Jede Session ist ein neues Abenteuer, Langeweile hat keine Chance.

Ich weiß nicht, wohin das Patch heute gehen wird, und das weiß ich nie, und genau das hält mich davon ab, mich jemals zu langweilen.

© Screenshot/Zitat: Truecuckoo (YouTube)

Keep it simple, keep it wild

Ich fange gerne mit etwas ganz Einfachem an, und ich werde sogar einfach ein paar Kanäle komplett ausschalten.

© Screenshot/Zitat: Truecuckoo (YouTube)

Walkers Tipp für alle, die nicht in starren Mustern festhängen wollen? Fang einfach an, Kumpel. Er reduziert sein Setup gern auf das Nötigste – Kanäle ausschalten, Überflüssiges muten, ein oder zwei Stimmen in den Vordergrund stellen. Es geht darum, deinen eigenen Sound von Grund auf zu bauen, statt alten Fahrplänen zu folgen. Mit Minimalismus bleibt Platz für glückliche Zufälle und wilde Wendungen – genau das macht Modular aus.

Rhythmus, Sound und die Kunst des Live-Chaos

Wenn es um Live-Performance geht, hat Walker mehr Tricks drauf als eine Elster am Campingplatz. Er zeigt, wie man mit Modulen wie Poly Mass und Multi-Wave Rhythmus und Melodie herausarbeitet, wobei Zufall und Clock Divider für Leben sorgen. Mit Envelope-Tweaks und Gate-Sequenzen entstehen ständig neue Muster. Selbst der Reverb bleibt anfangs dezent – ein Hauch von Raum durch das neue Plexi Phone-Modul.

Walker bleibt nicht auf dem Raster kleben – er wirft Field Recordings und gefundene Sounds ins Spiel, nutzt das Morphagene für einen Zug-Sample und verwandelt ihn in perkussive Impulse. Der Trick: Das Patch führen lassen, nicht umgekehrt. Mit Modulationen und Funktionsgeneratoren bleibt das System lebendig und bereit für alles. So ein Setup hält locker ein Sunrise-Set am Strand oder einen Staubsturm im Outback aus – nur solltest du nicht erwarten, zweimal dasselbe Set zu spielen.

Lass es uns mal für Musik verwenden. Ich höre es mir einfach mal an, indem ich es in einen Aux-Eingang patchen und reinhöre. Es ist das…

© Screenshot/Zitat: Truecuckoo (YouTube)

Frisches Gear: Plexi Phone und Multi-Wave am Start

Keine Superbooth ohne neue Spielzeuge – und Walker liefert ab. Das Plexi Phone-Modul bringt satten Reverb und Delay ins Spiel, während das Multi-Wave acht Kanäle Wavetables und Oszillatoren für ordentlich Sound-Chaos bietet. Beide Module sind auf Flexibilität und Hands-on-Kontrolle ausgelegt – perfekt für alle, die ihr Modularsystem aus der Wurstfabrik-Ecke holen wollen. Was diese Teile wirklich anstellen, muss man gesehen (und gehört!) haben – Worte können das Chaos kaum einfangen.


Improvisation Nation: Die Freude am Modular-Wahnsinn

Das ist das A und O, wenn man wirklich ein Instrument lernt, und es kann wirklich lohnend sein.

© Screenshot/Zitat: Truecuckoo (YouTube)

Der eigentliche Zauber in dieser Session ist das Zusammenspiel von Patchen, Sound-Tweaking und Live-Improvisation. Walker und True Cuckoo werfen sich Ideen zu wie Kängurus auf dem Trampolin und zeigen, wie Modular sowohl spielerisch als auch tiefgründig sein kann. Ob nun die Reverb-Größe mit einem Envelope moduliert wird oder ein Kartonriss-Sample ins Set schleicht – alles dreht sich darum, das Unbekannte zu umarmen und die Welle zu reiten.

Am Ende hat sich das ganze System verwandelt – Melodien dehnen sich, Rhythmen mutieren, Effekte schwappen wie ein Sommersturm drüber. Walkers Philosophie ist klar: Mach dir keinen Stress um Perfektion, sondern spring rein und schau, wohin das Patch dich trägt. Wer alle Wendungen, Überraschungen und Klangwellen erleben will, sollte sich das Video gönnen – so einen modularen Wahnsinn muss man einfach live sehen.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/true-cuckoo-walker-from-make-noise-modular-mayhem-at-superbooth-2026/
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