Du willst ein Modular-Synth-Rig bändigen, das Club-Chaos überlebt und trotzdem die Tanzfläche bebt? Die Underdog Electronic Music School holt Surco für einen abgefahrenen Workshop ins Boot und taucht ein in die wilde Kunst der improvisierten Techno-Performance. Hier gibt’s clevere Tricks, glückliche Unfälle und eine Philosophie, die Fehler in Dancefloor-Gold verwandelt. Keine langweiligen Presets – stattdessen ein praxisnaher, frecher Crashkurs in modularer Verrücktheit.

7. August 2026
TAS
Underdog Electronic Music School: Modular-Chaos für Live-Techno-Fans
Das Biest bauen: Surcos Modular-Live-Set-Plan
Wenn du denkst, Modular-Synths sind nur was für Schlafzimmer-Tüftler, haut dir Surcos Ansatz diese Vorstellung direkt aus dem Kopf, Kumpel. Eingeladen von der Underdog Electronic Music School legt Surco seine Philosophie offen, wie man ein Hardware-Live-Set für echtes Club-Chaos baut – hier geht’s um schwitzende Tanzflächen, nicht um höfliches Kopfnicken. Kein Konzert, sondern eine wilde Techno-Fahrt mit echten Leuten, die zum Beat ausrasten.
Der Workshop startet damit, dass Surco zeigt, wie er regelmäßig das Sicherheitsnetz wegwirft und sein System für echte Live-Improvisation aufstellt. Keine vorgefertigten Playlists, kein Verstecken hinter dem Equipment – nur pure, ungefilterte Kreativität. Die Devise? Mit leerem Blatt loslegen und für alles bereit sein, wie ein Känguru im plötzlichen Outback-Sturm. Diese Haltung zieht sich durch die ganze Session: Echte Modular-Performance heißt, das Chaos zu meistern – nicht, es zu vermeiden.
Atmosphären & Übergänge: Das Geheimrezept
Mal ehrlich: Übergänge und Atmosphären entscheiden schneller über einen Live-Set-Erfolg als ein BBQ, das im Sturm abfackelt. Surcos meistgestellte Fragen von Schülern drehen sich immer um diese zwei Themen: Wie klebst du deine Jams zusammen und was läuft am Ende deiner Effektkette? Seine Antworten sind praktischer als ein Dosenhalter auf einem Sommer-Rave.
Surco zeigt, wie er vor jedem Gig sein Setup „pre-disastert“ – also komplett leert – damit er von Anfang an improvisieren muss. Der Trick? Nutze deine Effektwege, besonders im Pre-Fader-Modus, um aus den Sounds, die später kommen, schon atmosphärische Flächen zu bauen. Wenn dein Mixer das kann, verwandelst du selbst die simpelsten Synth-Bleeps in fette Hintergründe, ohne zu früh alles zu verraten. Es geht ums Recyceln von Sounds, das Ausfüllen des Frequenzspektrums und darum, dass alles zusammenpasst – kein Stress mit Tonarten oder Sample-Matching. Die Übergänge? Die sind schon eingebaut, heimlicher als ein Opossum in deiner Mülltonne.

"Also pre-disastere ich alles."
© Screenshot/Zitat: Oscarunderdog (YouTube)
Fehler: Deine Geheimwaffe

"Nichts kann von Natur aus ein Fehler sein, denn etwas kann nur falsch sein, wenn es vorher eine richtige, vorbestimmte Lösung gab."
© Screenshot/Zitat: Oscarunderdog (YouTube)
Hier wird Surco philosophisch: Fürchte Fehler nicht – nutze sie! Im modularen Live-Set gibt’s keine falschen Noten, es sei denn, du bist im eigenen Kopf gefangen. Surco meint, die besten kreativen Funken entstehen aus diesen „Ups“-Momenten – also einfach so tun, als wäre es Absicht, und dreimal wiederholen. Zack, schon bist du ein Genie.
Seine Überzeugung: Das Publikum kennt deinen Plan nicht, also bleib locker und lass glückliche Unfälle deinen nächsten Move bestimmen. Das ist befreiend, wie Tanzen im Regen nach einem Hitzetag – plötzlich ist alles möglich. Surcos Tipp: Perfektionismus über Bord werfen, das Chaos umarmen und das Unerwartete zum Set-Baustein machen. Das ist der wahre Geist der Modular-Performance – und ehrlich, ein genialer Ansatz für alle, die sich trauen, live zu jammen.
Workshop in Aktion: Surcos Stil entfesselt
Wer das Ganze in Aktion sehen will, bekommt zum Abschluss ein knackiges Sample aus Surcos Workshop. Sein Teaching-Style ist hands-on und erfrischend ehrlich – kein Schönreden, sondern echte Tipps, was funktioniert und was dich ausbremst. Ihm beim Modular-Wrestling zuzusehen und zu erleben, wie er Fehler in Techno-Gold verwandelt, ist schon das Eintrittsgeld wert. Aber Achtung: Den vollen Geschmack gibt’s nur im Video, wo jeder Dreh am Knopf und jedes Facepalm-Moment in voller, verschwitzter Pracht zu sehen ist.
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