Underdog Electronic Music School: Weniger ist mehr – Der Perkons vs. Rytm Showdown

2. Dezember 2025

TAS

Underdog Electronic Music School: Weniger ist mehr – Der Perkons vs. Rytm Showdown

Kennst du das? Du gibst ein Vermögen für ein Gerät aus und merkst dann, dass es so spannend ist wie eine labbrige Wurst auf dem Grill im Regen. Die Underdog Electronic Music School stürzt sich kopfüber ins klassische Gear-Dilemma: das mächtige Analog Rytm MkII gegen den hands-on Erica Synths Perkons. Oscars Reise ist eine herrliche Geschichte darüber, wie man übertriebene Komplexität gegen pure, schweißtreibende Direktheit eintauscht. Wenn dein Traumgerät schon mal zum Staubfänger wurde, ist das hier genau dein Ding. Also schnapp dir ein kühles Bier und finde heraus, warum manchmal die simpelste Kiste die wildesten Jams entfacht.

Vom Traumgerät zum Fehlkauf

Wir kennen das alle: Man spart, gönnt sich das angeblich beste Gerät und denkt, jetzt sind alle Probleme für immer gelöst. Genau das dachte Oscar von der Underdog Electronic Music School, als er sich das Analog Rytm MkII zulegte. Auf dem Papier ist das Teil ein Monster: randvoll mit Features, in den Händen von Legenden, und zu klanglichen Kunststücken fähig, dass selbst ein Känguru Saltos schlägt.

Aber hier kommt der Haken: All diese Möglichkeiten bringen nichts, wenn sich das Gerät anfühlt wie ein Krokodil, das man bändigen muss, nur um einen Beat zu bauen. Oscars Geschichte ist typisch – nach fünf Minuten verliert er sich in Menüs, das Handbuch in der Hand, und ehe er sich versieht, scrollt er lieber am Handy als zu jammen. Selbst das schickste Gear kann zum Fehlgriff werden, wenn es nicht zum eigenen Workflow passt.

Das ist ein wunderbares Gerät. Es hat so viele Möglichkeiten und Dinge, die es tun kann.

© Screenshot/Zitat: Oscarunderdog (YouTube)

Frust mit dem Rytm: Wenn Inspiration an die Wand fährt

Theoretisch war das Ding superfähig, aber ich hatte in dem Moment keinen Zugang dazu.

© Screenshot/Zitat: Oscarunderdog (YouTube)

Oscars Versuch, den Rytm zum Mastermind seines Live-Sets zu machen, verpuffte schnell. Statt wilder On-the-Fly-Tweaks gab’s immer nur die gleichen Patterns, gemutet und entmutet wie ein DJ im Autopilot. Der emotionale Funke fehlte – die Sounds waren okay, aber nichts, was einen vom Hocker reißt.

Der wahre Super-GAU kam beim Live-Jam, als Oscar seinen Kick spontan anpassen wollte und an seinen eigenen Sample-Entscheidungen scheiterte. Noch schlimmer: Als er nach einer rollenden Bassline gefragt wurde, war sein Kopf leer – zu viele Möglichkeiten, zu wenig direkte Kontrolle. Da fiel der Groschen: Alle Power der Welt nützt nichts, wenn man sie im entscheidenden Moment nicht greifen kann.

Perkons: Vier Stimmen, endloser Spaß

Da kommt der Erica Synths Perkons ins Spiel – so direkt wie ein Magpieschlag. Nur vier Stimmen und eine begrenzte Soundpalette, das komplette Gegenteil der Menü-Labyrinthe des Rytm. Aber genau das ist der Zauber: Jeder Regler ist sofort griffbereit, der Sequencer immer im Blick. Man verliert sich nicht, man legt einfach los.

Oscars Begeisterung für den Perkons dreht sich um Direktheit. Kein Handbuch, keine Foren-Recherche – einfach pure, hands-on Action. Ob Kicks stimmen, Toms formen oder Hi-Hat-Tricks – der Perkons hält einen im Moment. Es geht nicht um endlose Optionen, sondern darum, das Beste aus dem zu machen, was direkt vor einem liegt. Wer das echte Chaos und die Kreativität sehen will, muss Oscar live jammen sehen – Worte können die schweißtreibende Spontaneität nicht einfangen.

Sie sind super direkt. In gewisser Weise kann dieses Ding viel weniger als der Analog Rytm, weil die ganze Interaktivität direkt an der…

© Screenshot/Zitat: Oscarunderdog (YouTube)

Workflow-Duell: Rytm vs. Perkons

Der Vergleich ist wie Schweizer Taschenmesser gegen den guten alten Hammer. Der Rytm hat alle Features, aber der Perkons gewinnt, wenn es ums Anpacken und Ausprobieren geht. Oscar zeigt, wie die Limitierungen des Perkons die Kreativität anheizen – alles liegt offen, man kann experimentieren, Patterns brechen und den Vibe reiten.

Gerade live ist diese Direktheit Gold wert. Neue Patterns entstehen im Handumdrehen, Sounds werden dem System angepasst, und die Energie bleibt ohne Handbuch-Suche am Laufen. Der Rytm mag das cleverere Gerät sein, aber der Perkons ist der Kumpel, den du willst, wenn der Dancefloor bebt und schnelle Entscheidungen gefragt sind.


Finde deinen eigenen Underdog

Am Ende nutzt du deine begrenzten Werkzeuge auf kreativere Weise.

© Screenshot/Zitat: Oscarunderdog (YouTube)

Oscar schließt mit einem Augenzwinkern: Manchmal klaut das Gerät, das auf dem Papier zweitklassig wirkt, dein Herz. Es geht nicht um Specs oder Preisschilder – sondern um die Verbindung und die Kreativität, die es freisetzt. Was ist dein Underdog? Vielleicht ist es Zeit, der übersehenen Kiste noch mal eine Chance zu geben und zu schauen, welche wilden Sounds du ihr entlocken kannst.

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