Woody Piano Shack entfesselt den Yamaha MODX M: Eine Klangwaffe im Demo-Einsatz

8. November 2025

SPARKY

Woody Piano Shack entfesselt den Yamaha MODX M: Eine Klangwaffe im Demo-Einsatz

Woody Piano Shack ist zurück im Bunker und feuert diesmal die Yamaha MODX M Serie ab – ein kompromissloses Sound-Demo, das sich voll auf die Presets konzentriert. Kein endloses Menü-Gewühle: Hier gibt’s einen Schnellüberblick über die besten Werkssounds, von edlen Pianos bis zu filmreifen Risern, mit Woodys typischem Augenzwinkern und einer Prise Chaos. Wer wissen will, ob der MODX M live was taugt oder einfach hören möchte, wie er an seine Grenzen gebracht wird, ist hier richtig. Erwartet keine Handhaltung – erwartet einen Synth, der rangenommen wird, Szene-Buttons, die glühen, und einen Super Knob, der gedreht wird, als gäbe es kein Morgen. Neugierig? Solltet ihr sein.

Setlists für die Klangfront

Woody Piano Shack startet direkt mit dem Live-Set-Feature des MODX M – ein cleveres Tool, um bis zu 16 Sounds für den nächsten Gig oder die nächtliche Jamsession zu bündeln. Kein Rumgeeiere: Hier speichert man Favoriten oder stellt ein Set zusammen, das selbst den wildesten Pub-Abend übersteht. In diesem Demo setzt Woody aber auf die werkseitig vorprogrammierten Sounds – eine Auswahl, die zeigen soll, was der Synth wirklich kann.

Die Botschaft ist klar: Das ist nicht nur eine Workstation für Studio-Nerds. Der MODX M ist gebaut für Performer, die schnellen Zugriff auf eine breite Palette wollen – egal ob für Balladen oder Synthwave-Ausflüge. Woody geht das Ganze mit Tempo und Spaß an: Keine Zeit für lahme Menü-Tutorials, hier zählt der direkte Einstieg.

You can store your favourites or perhaps the setlist for a gig.

© Screenshot/Zitat: Woodypianoshack (YouTube)

Preset-Spielplatz: Die Engines brüllen

Woody taucht ohne Umschweife in das Arsenal der MODX M-Sound-Engines ein. Zu hören gibt’s AWM für klassische Sample-Pianos, FM-X für digitalen Wahnsinn und das neue AN-X für amtliche Analog-Modelling-Sounds. Jedes Preset ist ein Statement und zeigt, was die Engines solo oder im Layer draufhaben – manchmal mischt sich sogar ein Suboszillator für extra Druck dazu.

Die Übergänge sind schnell, aber die Message kommt an: Yamahas Werkssounds sind keine Lückenfüller. Da steckt Tiefe drin, besonders wenn Woody am Filter schraubt oder FM und AN-X für Hybrid-Bässe kombiniert, die Omas Teetassen zum Klirren bringen. Wer genau hören will, wie die Engines verschmelzen, muss das Video schauen – Worte reichen für die Vielfalt einfach nicht aus.


Super Knob-Action und Szenen-Button-Chaos

This can be mapped to do several parameter changes at the same time and even automate it.

© Screenshot/Zitat: Woodypianoshack (YouTube)

Jetzt wird’s wild: Woody zeigt den berüchtigten Super Knob – Yamahas All-in-One-Makroregler, der mehrere Parameter gleichzeitig verdrehen kann, von Filterfahrten bis zu abgefahrenen FX-Morphs. Kein Gimmick, sondern im richtigen Moment eine echte Waffe für den Live-Einsatz, mit der sich Sounds im Handumdrehen verbiegen lassen.

Dazu kommen die acht Szenen-Buttons, mit denen man sofort verschiedene Snapshots oder Varianten eines Patches abrufen kann. Woody demonstriert, wie man eigene Tweaks als Szenen speichert oder einfach durch die Werksszenen steppt, um den Vibe spontan zu wechseln. Das eigentliche Highlight? Der Motion-Sequencer, der den Super Knob automatisiert und für sich entwickelnde Texturen sorgt – das muss man gesehen haben, das liest man nicht nur.

Von edlen Pianos bis zum Sound-Chaos: Die MODX M-Palette

Woody bleibt nicht bei braven Pianos – er jagt den MODX M durch ein Genre-Gewitter. Mal klingt’s nach filmreifem Bösendorfer, dann wieder nach dystopischem Brass-Layer oder einem One-Note-Jam, der jeden Verfolgungsjagd-Soundtrack pimpen würde. Die AN-X-Engine bekommt viel Liebe und liefert Pads und Leads, die alles andere als steril klingen.

Beeindruckend ist die Bandbreite: Von zarten Reverbs bis zu vollem FM-Lärm, mit Effekten, die wirklich fett und nicht nach Alibi klingen. Woody zeigt auch die abgefahrenen Sounds – wer Arps, Motion-Sequenzen und Szenen-Chaos erleben will, ist hier richtig. Aber: Den Punch im Bass und das Glitzern der Pads spürt man erst, wenn man das Video aufdreht und die Boxen schwitzen lässt.

The effects also absolutely superb. I hope you can hear that.

© Screenshot/Zitat: Woodypianoshack (YouTube)

Performance-Fazit und Ausblick

Nach 16 Presets ist klar: Der MODX M ist kein Studiostaubfänger, sondern eine Performance-Maschine mit genug Flexibilität und Power, um selbst abgebrühte Tastenfreaks bei Laune zu halten. Die Effekte sind erstklassig, die Engines verschmelzen sauber, und die Hands-on-Bedienung macht live richtig Spaß.

Doch das war nur die erste Runde. Woody kündigt schon weitere Deep Dives und All-Playing-Demos an – wer sehen will, wie der MODX M noch mehr einstecken muss, sollte seinen Kanal im Auge behalten. Dieses Demo beweist: Der MODX M hält was aus und klingt dabei frisch. Beim nächsten Mal gibt’s noch mehr Presets, noch mehr Chaos – und garantiert wieder ein paar schräge Töne.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/woody-piano-shack-unleashes-the-yamaha-modx-m-a-sonic-street-weapon-demo/
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