KDx, der neueste softwarebasierte Editor von Yamaha Synths Official, will die Interaktion von Musiker:innen mit einer breiten Palette von Yamaha-Synthesizern revolutionieren. Vorgestellt von Kier Darby auf der Superbooth 2026, bringt diese webbasierte Umgebung ein hands-on, visuelles Editieren für die AN-X-, FM-X- und AWM2-Engines sowie eine erweiterte Integration mit Geräten wie Seqtrak und Reface DX. Das Video führt durch KDx‘ Echtzeit-Parametersteuerung, Live-Set-Management und tiefgreifende Sounddesign-Workflows – und das alles, ohne selbst Klänge zu erzeugen. Für alle, die im Yamaha-Ökosystem unterwegs sind, verspricht KDx einen schlanken, visuell geprägten Zugang zu komplexen Editieraufgaben – wobei, wie immer, die Praxis den Workflow zeigen wird.

22. Mai 2026
LYRA
Yamaha Synths Official präsentiert KDx: Eine neue Ära des visuellen Editierens für Yamaha-Synthesizer
KDx, Yamaha MODX, Yamaha Montage, Yamaha Montage M, Yamaha Motif XF, Yamaha Reface CS, Yamaha Reface DX, Yamaha SEQTRAK
KDx: Software-Steuerzentrale für das Yamaha-Universum
KDx wird als softwarebasierte Lösung vorgestellt, die die Steuerung und das Editieren von Yamaha-Synthesizern auf ein neues Level hebt. Das Projekt wurde von den Hardware-Controllern PG-ANX und PG-FMX inspiriert, entwickelte sich aber rasch zu einem deutlich ambitionierteren Werkzeug. Entwickler Kier Darby beschreibt, wie die Ursprungsidee darin bestand, das taktile One-Knob-per-Function-Erlebnis in die Software zu übertragen und dabei die Flexibilität einer digitalen Oberfläche zu nutzen.
Im Gegensatz zu einem virtuellen Instrument erzeugt KDx keine eigenen Klänge. Es fungiert als Programmer und sendet System-Exclusive-MIDI-Befehle an angeschlossene Yamaha-Hardware. Die aktuelle Version unterstützt eine breite Palette von Yamaha-Synths, darunter Montage M, Montage, MODX, MODX+, die Reface-Serie, Seqtrak und sogar den Motif XF (weitere sind geplant). Diese breite Kompatibilität positioniert KDx als zentrale Schaltstelle für Yamaha-User, die einen einheitlichen, visuell orientierten Editier-Workflow suchen.

"Das ist eine Web-App, das ist kein virtuelles Instrument."
("This is a web app, this is not a virtual instrument.")© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)
Visuelle Editier-Workflows: AN-X-, FM-X- und AWM2-Engines

"Ich bin ein großer Verfechter davon, die Form einer Hüllkurve direkt am Zustand der Regler zu erkennen."
("I'm a great believer in being able to visualize the shape of your envelope from the state of your controls.")© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)
Das Herzstück von KDx sind die visuellen Editier-Workflows für Yamahas Flaggschiff-Soundengines: AN-X, FM-X und AWM2. Für die AN-X-Engine spiegelt die Oberfläche das Layout des PG-Controllers wider und bietet dedizierte Spalten für Common Controls, drei Oszillatoren, zwei Filter, Verstärker, Effekte und EQs. Performance-Level-Controls ermöglichen das Mischen und Verwalten verschiedener Parts mit Übersicht. Der Part-Selector hebt aktive Parts hervor, und das digitale Format erlaubt es, alle Parameterwerte gleichzeitig zu sehen und zu bearbeiten – etwas, das auf Hardware ohne motorisierte Regler nicht möglich ist.
Das Umschalten zwischen Parts in KDx löst Echtzeit-Updates aus: Die Software fordert frische Daten vom Synth an und spiegelt Änderungen sofort wider. Besonders beim Arbeiten mit mehreren AN-X-Parts oder Engine-Layern ist das ein Gewinn. Der FM-X-Engine-Editor orientiert sich ebenfalls an den PG-Controllern, setzt aber beim Envelope-Editing auf Fader statt Drehregler – so lassen sich Hüllkurven direkt visuell formen, was ergonomisch und übersichtlich ist. Die grafische Rückmeldung erleichtert es, verschiedene Hüllkurventypen auf einen Blick zu unterscheiden.
Beim Editieren der AWM2-Engine spielt KDx seine visuelle Stärke voll aus. Die oft unterschätzte AWM2-Engine ist weit mehr als simples Sample-Playback: Bis zu 128 Elemente, jeweils mit eigenem Sample, LFO, Pitch, Filter, Amplitude und EQ, stehen zur Verfügung. Die KDx-Oberfläche macht diese Komplexität beherrschbar und erlaubt es, jedes Element gezielt zu editieren. Dieser Zugang geht weit über das hinaus, was die meisten Hardware-Frontpanels bieten – tiefes Sounddesign wird so deutlich zugänglicher.
Echtzeit-Kontrolle und Live-Set-Management
KDx legt großen Wert auf Echtzeit-Parametersteuerung: Nutzer:innen können Klänge bearbeiten und sehen (und hören) die Ergebnisse sofort auf der angeschlossenen Hardware. Im Video werden Filter- und Envelope-Anpassungen demonstriert – die Software liefert unmittelbares visuelles Feedback und synchronisiert Änderungen ohne spürbare Latenz. Diese Direktheit unterstützt einen intuitiven, kreativen Workflow, besonders beim spontanen Sounddesign.
Auch das Live-Set-Management ist ein Highlight. Das Umorganisieren von Live-Sets auf Yamaha-Workstations war traditionell umständlich und erforderte viele Kopier- und Tauschvorgänge. KDx vereinfacht diesen Prozess mit einer Drag-and-Drop-Oberfläche: Slots lassen sich innerhalb und zwischen Seiten verschieben, Änderungen werden sofort auf der Hardware angezeigt. Multi-Selection und Batch-Moves erleichtern die Set-Organisation – ideal für Performances oder Studiosessions ohne Menü-Wirrwarr.
Seqtrak-Integration und versteckte Editier-Tiefen
Einer der spannendsten Aspekte der Demo ist die Integration von KDx mit Yamaha Seqtrak. Während Hardware und offizielle Apps von Seqtrak nur begrenzte Editiermöglichkeiten bieten, schaltet KDx per System-Exclusive-MIDI tieferen Zugriff frei. Indem Parameter per Name statt per Adresse referenziert werden, werden erweiterte AWM2- und FM-Editierfunktionen sichtbar, die sonst verborgen bleiben. Damit wird Seqtrak zu einer deutlich mächtigeren Sounddesign-Plattform, als es das Frontpanel vermuten lässt.
KDx ermöglicht zudem einen nahtlosen Patch-Transfer zwischen Seqtrak und Reface DX, da der DX-Engine in Seqtrak im Kern ein Reface DX ist. Diese Interoperabilität erweitert die kreativen Möglichkeiten und erlaubt es, Sounds geräteübergreifend zu teilen und zu bearbeiten. Für alle, denen Preset-Browsing nicht reicht, macht KDx aus Seqtrak einen überraschend tiefen Synth-Editor.

"Erst wenn man per System-Exclusive-MIDI mit dem Gerät spricht, werden die Geheimnisse enthüllt."
("It's only when you start talking to it with system exclusive MIDI that the secrets are revealed.")© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)
Eine neue Ebene kreativer Freiheit
KDx erweitert kreative Workflows, indem komplexe Sounddesign-Tools im Yamaha-Synthesizer-Ökosystem zugänglicher und visuell intuitiver werden. Durch die Verbindung von Software-Flexibilität und Hardware-Power lädt KDx dazu ein, tiefer in Editier- und Performance-Möglichkeiten einzutauchen – ohne die üblichen Menü-Odysseen oder Workflow-Engpässe.
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