Yamaha Synths Official: Seqtrak – Ein portables Kraftpaket definiert den Groovebox-Workflow neu

11. Dezember 2024

LYRA

Yamaha Synths Official: Seqtrak – Ein portables Kraftpaket definiert den Groovebox-Workflow neu

Yamaha Synths Official liefert uns einen detaillierten Einblick mit dem Elektronik-Veteranen Mijk van Dijk und stellt den Seqtrak in den Mittelpunkt – eine kompakte, akkubetriebene Groovebox, die Jahrzehnte Yamaha-Synthese-Erfahrung in ein modernes, portables Format gießen will. Das Video führt durch die beiden Synth-Engines, FM-Fähigkeiten, den Sampler und das praxisnahe Sequencing des Seqtrak – alles in einem Gerät, das in die Tasche passt. Mijk demonstriert nicht nur das Klangspektrum, sondern auch den Workflow im echten Einsatz: von der Mikroton-Feinabstimmung bis zur Integration in Live- und MIDI-Setups. Das Fazit: Yamahas neuestes Kreativ-Tool richtet sich an mobile Produzenten von heute und schlägt eine Brücke vom Klassiker RS7000 zur Gegenwart – mit klarer Zukunftsorientierung.

Seqtrak: Portabilität trifft Heritage

Das Video beginnt mit Mijk van Dijk im Yamaha Synth Space Berlin, umgeben von einer Auswahl an Grooveboxen, die seine musikalische Reise mit Yamaha nachzeichnen. Er blickt zurück auf die Entwicklung vom TX16W Sampler bis hin zum RS7000 und hebt hervor, wie Yamahas Instrumente seinen Sound und Workflow über die Jahre geprägt haben. Schnell richtet sich der Fokus auf den Seqtrak, ein Gerät, das dieses Erbe in weit portablerer und zugänglicherer Form einfangen will.

Portabilität ist ein wiederkehrendes Thema: Wo der RS7000 einst als portabel galt (wenn auch schwer), definiert der Seqtrak diesen Standard neu – mit leichtem Gehäuse und Akkubetrieb. Mijk betont, wie das Design des Seqtrak es ihm ermöglicht, Yamahas gesamten Klangkosmos überallhin mitzunehmen – ob auf der Bühne, im Studio oder unterwegs. Damit wird klar: Dieses Gerät ist nicht nur eine Hommage an die Vergangenheit, sondern ein Werkzeug für die Realität moderner Musikproduktion.

All diese Sounds passen jetzt auch in einen Seqtrak und der Song klingt so.

© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)

Unter der Haube: Engines, FM und Sampling

Jetzt hat der Seqtrak bis zu sieben Drum-Sounds, zwei Synth-Engines, eine FM-Engine plus einen Sampler.

© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)

Mijk geht auf die Architektur des Seqtrak ein: Zwei Synth-Engines, eine dedizierte FM-Engine und ein Sampler, ergänzt durch bis zu sieben Drum-Sounds. Dieser hybride Ansatz ist offensichtlich auf Flexibilität ausgelegt und erlaubt es, klassische Synthese mit modernen Sampling-Techniken in einem Workflow zu vereinen.

Er demonstriert, wie ihm insbesondere die FM-Engine ermöglicht, charakteristische Sounds aus früheren Produktionen nachzubilden – ein klares Zeichen für die Kontinuität zwischen Yamahas historischen Instrumenten und dem aktuellen Modell. Die Kombination aus Sample-basiertem und FM-Syntheseansatz sowie einer unkomplizierten Drum-Engine macht den Seqtrak zu einem vielseitigen Sounddesign-Tool, das dennoch auf Direktheit setzt.

Hands-on Workflow: Sequencing und Mikrotonalität

Der Workflow des Seqtrak ist auf Direktheit und haptische Kontrolle ausgelegt. Mijk zeigt, wie sich Tracks spontan programmieren lassen – der Step-Sequencer ermöglicht es, Grooves im Handumdrehen zu erstellen. Die Akkulaufzeit von bis zu vier Stunden unterstreicht die mobilen Qualitäten des Geräts und macht es zum praktischen Begleiter für spontane Sessions.

Ein besonderes Feature ist die Möglichkeit, Grooves mikrotonal zu verfeinern, indem man die Tonhöhe direkt im Sequencer anpasst. Das erlaubt nuancierte rhythmische und melodische Verschiebungen und spricht Produzenten an, die Wert auf feine Kontrolle legen. Der Workflow ist klar darauf ausgelegt, Menü-Tiefen zu vermeiden und stattdessen kreativen Fluss zu fördern.

Ich kann auch bestimmte Grooves mikrotonal stimmen, indem ich einfach die Tonhöhe ändere.

© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)

Integration und Performance: MIDI und Live-Einsatz

Mijk geht über den Solo-Einsatz hinaus und demonstriert, wie sich der Seqtrak in größere Performance- und Studio-Setups einfügt. Er beschreibt aktuelle Live-Shows, bei denen er mit zwei Seqtraks komplette Sets spielte und dabei mühelos zwischen Projekten und Tracks wechselte. Die kompakte Bauweise und das Projektmanagement machen das Gerät prädestiniert für längere Live-Performances.

Auch die Integration ist ein zentrales Thema: Der Seqtrak kann als MIDI-Expander dienen, empfängt MIDI von Computer, Sequencer oder Masterkeyboard. Diese Flexibilität erlaubt es, ihn sowohl als eigenständige Groovebox als auch als Modul in größeren MIDI-Setups zu nutzen. Selbst die eingebaute Mini-Tastatur, wenn auch simpel, erweist sich als effektiv für schnelles Programmieren und das Festhalten von Ideen fernab des Studios.


Neuer Standard: Empfehlung und Evolution

Da haben Sie es, der Seqtrak, der neue Standard für portable Musik, für kraftvolle Live-Performances und Ideenfindung.

© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)

Das Video endet mit Mijks klarer Empfehlung: Der Seqtrak ist für ihn der neue Maßstab für portable Musikproduktion. Er hebt die Eignung für Live-Performance und Ideensammlung hervor und betont, dass das Gerät den RS7000 in Sachen Power und Komfort längst überholt hat. Die Möglichkeit, den Seqtrak überallhin mitzunehmen – ob im Flugzeug, Zug oder Club – unterstreicht seine Rolle als echtes Mobil-Tool.

Auch wenn das Video als Herstellerpräsentation keine tiefen Einblicke in Menüstrukturen oder Langzeitzuverlässigkeit gibt, wird der Seqtrak als zeitgemäßes Werkzeug für moderne Workflows positioniert. Yamaha Synths Official präsentiert das Gerät als Quintessenz jahrzehntelanger Innovation, jetzt verdichtet in ein Format, das den Ansprüchen heutiger Produzenten gerecht wird.

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