Akai Professional MPC Key 37 G2: Sampling-Workflow entfesselt

23. Juni 2026

LYRA

Akai Professional MPC Key 37 G2: Sampling-Workflow entfesselt

Akai Professional besinnt sich mit dem MPC Key 37 G2 auf seine Wurzeln und präsentiert ein kompaktes Produktionskeyboard, das den vollständigen MPC-Sampling-Workflow in ein laptopfreies All-in-One-Gerät bringt. In diesem offiziellen Walkthrough steht im Mittelpunkt, wie Sampling mit moderner Musikproduktion verbunden wird – von Vinyl über Smartphones bis hin zu allem dazwischen. Mit USB-C und klassischen Eingangsmöglichkeiten zeigt Akai, wie reibungslos das Aufnehmen und Bearbeiten von Sounds heute sein kann. Für alle, die Pads lieben und die Effizienz des MPC-Ökosystems schätzen, ist dieses Video ein aufschlussreicher Deep Dive in das, was das G2 tatsächlich bietet – ohne Marketing-Übertreibung und ohne die Details des Workflows auszusparen.

Kein Laptop, keine Grenzen: MPC Key 37 G2 ausgepackt

Akai Professional stellt den MPC Key 37 G2 als eigenständiges Produktionskeyboard vor, das Nutzer von der Abhängigkeit vom Laptop befreien soll. Das Gerät vereint den klassischen MPC-Workflow mit einem kompakten 37-Tasten-Format und richtet sich an Musiker, die Wert auf Portabilität legen, ohne auf Tiefe zu verzichten. Zu Beginn des Videos wird das G2 als ideale Brücke für diejenigen positioniert, die auf Tasten komponieren, aber auf den hands-on, pad-basierten Ansatz der MPC-Reihe setzen.

Von Anfang an liegt der Fokus auf der autarken Arbeitsweise: Sampling, Sequencing und Arrangement werden komplett intern abgewickelt. Besonders hervorgehoben wird, wie das G2 moderne Track- und Arrangement-Tools aus MPC3 integriert, um ein schlankes Erlebnis für Studio-Enthusiasten und mobile Produzenten zu bieten. Die Botschaft ist klar – dies ist ein MPC, das leicht zu transportieren ist, aber leistungsstark arbeitet.


Sampling-Quellen: USB-C, Vinyl und Vielseitigkeit

Das Video demonstriert schnell den flexiblen Ansatz des MPC Key 37 G2 beim Sampling. Mit einem USB-C-Anschluss im Mittelpunkt wird gezeigt, wie das Gerät mühelos Sound von einem Smartphone aufnimmt – ein klarer Bezug zu heutigen hybriden Produktions-Setups. Akai hebt hervor, dass das Verbinden des Telefons per USB-C so einfach ist wie das Einstecken, und das G2 erkennt den Eingang sofort und ist bereit zum Samplen.

Doch nicht nur digitale Quellen werden berücksichtigt: Akai zeigt auch analoge Workflows. Der Moderator erklärt, wie man mit einem Y-Kabel Geräte wie Plattenspieler oder ältere Smartphones über klassische Klinkenbuchsen anschließt. Die Auswahl der Eingänge und die Vorbereitung des Geräts zum Sampling sind unkompliziert und unterstreichen, dass der MPC Key 37 G2 sowohl moderne als auch traditionelle Sampling-Quellen unterstützt.

You could take the USB-C cable and plug it into the USB-C input on your MPC-Key 37 G2.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Vom Eingang zum Drum-Track: Zentrale Workflow-Tools

We're going to change the input monitoring from off to in so you can turn that on and now we can hear what's coming from our iPhone.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Das Sampling auf dem G2 beginnt mit intuitivem Input-Monitoring und einer unkomplizierten Sample-Bearbeitung. Das Input-Monitoring lässt sich aktivieren, um das eingehende Signal in Echtzeit vor dem Aufnehmen zu überprüfen – essenziell für Pegel und Timing. Nach dem Aufnehmen eines Samples wird gezeigt, wie man es zuweist, für Übersichtlichkeit umbenennt und direkt in die Edit-Seite für präzises Trimmen und Bearbeiten wechselt.

Der Bearbeitungs-Workflow überzeugt durch die Kombination aus Touchscreen und Hardware-Bedienelementen. Manuelles Chopping ermöglicht das Setzen von Slice-Punkten in Echtzeit und gibt dem Nutzer volle Kontrolle über die Sample-Aufteilung. Nach dem Chopping kann das Sample schnell in einen neuen Drum-Track umgewandelt werden, wobei die Slices direkt für das rhythmische Programmieren genutzt werden. Der Workflow wird als schnell und unterbrechungsfrei präsentiert, mit dedizierten Bedienelementen und klarer Menüführung.

Layering, Effekte und kreative Erweiterung

Mit dem Sample im Drum-Programm ermöglicht das G2 weitere Bearbeitungen wie Pitch-Shifting, Mixing via Q-Link und tiefgehende Grid-Editierung. Das Video zeigt, wie das Verschieben von Samples im Grid den Groove maßgeblich verändert – mit Verweis auf einen „J Dilla“-artigen Swing als Beispiel, wie Mikro-Timing und Hands-on-Editing im MPC-Umfeld zusammenkommen.

Die kreativen Workflows werden durch Effekte und Layering weiter ausgebaut. Das Hinzufügen von Filtern, EQs und Software-Instrumenten wird über Channel-Strip und Effekt-Menüs als besonders unkompliziert dargestellt. Vom Einspielen von Bass-Patches bis zum Stapeln melodischer Layer mit schnellem Patch-Browsing – das Interface des G2 lädt zum Experimentieren ein. Das Video endet mit melodischen Synth-Lines und Vocal-Chops, die nahtlos übereinandergelegt werden – und unterstreicht, wie der MPC Key 37 G2 den kreativen Flow aufrechterhält.

Then we're going to nudge these samples behind the beat here.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Diesen Artikel gibt es auch auf Englisch. Du findest ihn hier: https://synthmagazine.com/akai-professional-mpc-key-37-g2-sampling-workflow-unleashed/
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