Winzige Boxen, massive Attitüde. Andertons Synths, Keys and Tech werfen Jack Duxbury ins kalte Wasser mit den 1010Music Nanobox Lemondrop, Razzmatazz und Fireball – drei handlichen Synths und Samplern, die versprechen, viel mehr zu liefern, als ihre Größe vermuten lässt. Es ist ein First-Look-Chaos, bei dem Jack herumprobiert, grinst und zwischendurch richtig fette Sounds raushaut. Wer glaubt, kleine Geräte könnten keinen großen Sound machen, bekommt hier ordentlich was auf die Ohren. Spoiler: Es wird getrommelt, auf Touchscreens herumgetippt und es gibt Momente, die man selbst gesehen (und gehört) haben muss.

4. Dezember 2025
SPARKY
Andertons Synths, Keys and Tech entfesseln die 1010Music Nanoboxes: Taschenformat mit Rave-Power?
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Kleine Giganten: Das Nanobox-Lineup
Andertons Synths, Keys and Tech starten mit einem klassischen Jack Duxbury-Disclaimer: Er hat keine Ahnung, was gleich passiert – und genau das ist der Punkt. Die 1010Music Nanobox-Serie landet auf dem Tisch: Drei neonfarbene, handtellergroße Kisten, die versprechen, Sound in Studioqualität zu liefern, ohne den Schreibtisch oder das Portemonnaie zu sprengen. Das sind keine Spielzeuge für TikTok-Kids, sondern ernstzunehmende Synths und Sampler für alle, die ein Studio im Rucksack wollen.
Von Anfang an ist klar: Diese Nanoboxes setzen auf Vielseitigkeit und Direktheit. Jack ist mit einem MIDI-Controller, einem Stapel Handbücher und einer ordentlichen Portion britischer Selbstironie bewaffnet. Das Motto: Einstecken, herumprobieren und schauen, ob die kleinen Biester wirklich abliefern. Wer ein poliertes Tutorial erwartet, ist hier falsch – das ist ein ehrlicher, ungefilterter Erstkontakt mit Geräten, die gespielt und nicht nur bewundert werden wollen.

"So this is a real first look video. Hopefully, I'll learn about them in the future and we can revisit it, but that's the headline."
© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)
Lemondrop, Razzmatazz, Fireball: Drei Sorten Wahnsinn

"So, the Lemon Drop, granular goodness."
© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)
Zuerst dran: Lemondrop. Diese gelbe Kiste ist ein polyphoner Granularsynth mit vier Stimmen, zwei Granulatoren, einem Extra-Oszillator und einem Touchscreen, der überraschend viel Spaß macht. Jack feiert sofort die Ambient-Pads und satten Texturen, blättert durch Presets und grinst über die XY-Pad-Action. Lemondrop bietet SD-Kartenslot für eigene Wavetables, USB-C-Power, MIDI In/Out und sogar Clock Sync – im Prinzip ein Modular-Traum im Jackentaschenformat.
Weiter geht’s mit Razzmatazz. Hier gibt’s eine Drum Machine, die FM-Synthese mit Sampling mischt und acht Pads voller perkussiver Gemeinheiten liefert. Jacks Fingerdrumming-Skills sind vielleicht ausbaufähig, aber die Sounds knallen – tiefe Kicks, knackige Snares und Hi-Hats, die wie eine zersplitterte Flasche im Warehouse-Rave schneiden. Der Sequencer ist simpel, Effekte sind am Start, und das Ding schreit förmlich danach, misshandelt zu werden. Zum Schluss bringt Fireball als polyphoner Wavetable-Synth mit acht Stimmen, zwei Wavetables und einer Menge Presets von cineastischen Pads bis zu aggressiven Leads richtig Feuer. Die Touchscreen-Bedienung braucht etwas Eingewöhnung, aber sobald Jack durch die Wavetables scannt und Hüllkurven schraubt, ist klar: Das Teil kann locker mit den Großen mithalten – und das auf minimalem Raum.
Erste Eindrücke: Lernkurven und glückliche Unfälle
Jacks Ansatz ist pures Chaos: Handbuch in der Hand, null Vorbereitung und die Bereitschaft, sich vor der Kamera zum Affen zu machen. Das ist der Andertons-Charme – kein Fake-Expertentum, sondern ehrliche Reaktionen, wenn er durch Menüs stolpert, Features entdeckt und gelegentlich einen Sound auslöst, der wie ein Synthesizer-Weltuntergang klingt. Die Touchscreen-Steuerung ist eine Offenbarung, auch wenn sie anfangs etwas fummelig ist. Hier spürt man echte Entdeckerfreude, Jack fragt offen nach Tipps und Expertenempfehlungen aus dem Publikum. Wer schon immer wissen wollte, wie es ist, ein neues Gerät ohne Netz und doppelten Boden kennenzulernen, ist hier goldrichtig.
Sound-Demos: Von Ambient bis Drum’n’Bass-Abriss
Die wahren Stars sind die Sound-Demos. Lemondrop spuckt Ambient-Pads und schimmernde Texturen aus, die um fünf Uhr morgens in einem Berliner Kellerclub nicht fehl am Platz wären. Das XY-Pad erlaubt Echtzeit-Soundmanipulation, und Jack scheut sich nicht, Filter und Hüllkurven bis zum Anschlag zu drehen. Razzmatazz ist Rhythmus pur – FM-Kicks, gesampelte Snares und genug DnB-Energie, um die Nachbarn zur Polizei zu treiben. Der Sequencer ist basic, aber effektiv, Patterns entstehen im Handumdrehen und werden mit Effekten zerlegt.
Fireball ist aber der heimliche Star. Die Presets sind fett, die Wavetables wild, und das Durchfahren per Swipe oder Drehregler macht süchtig. Jacks Programmier-Experimente zeigen die Flexibilität des Synths – von soften Pads bis zu aggressiven Leads. Es gibt sogar einen Moment, in dem er davon träumt, den Fireball per Klettband an sein Nord zu pappen, nur um Wavetable-Sounds auf der Bühne zu haben. Wer hören will, was diese Boxen wirklich können, muss das Video schauen – Worte reichen bei diesen dreckigen Sounds einfach nicht aus.

"It just sounds like a very expensive synth. I can't believe it's just coming out there."
© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)
Nicht nur lesen – hör dir das Chaos an!
Man kann Features und Specs den ganzen Tag lesen, aber die Nanoboxes leben vom Vibe. Jacks Session ist eine wilde Fahrt, und den vollen Impact gibt’s nur im Originalvideo. Egal ob Granular-Pads, brutale Drums oder Wavetable-Zauberei – diese Winzlinge könnten einen festen Platz im Live-Setup verdienen oder dich zumindest wie ein Irrer grinsen lassen. Nicht verpassen!
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