Schon mal gesehen, wie ein Lo-Fi-Beatmaker versucht, im Dubstep-Ring zu bestehen? TAETROs neuestes Video ist ein wilder Abstecher von entspannten Grooves zu brachialen Basslines – alles dank UVI’s neuem Rumble-Plugin. Das ist nicht einfach nur ein weiteres Plugin-Demo – das ist ein Chicagoer Streetfood-Remix der Genres, bei dem der Sub richtig reinhaut und die Genre-Regeln wie alte Pizzakartons rausfliegen. TAETROs Stil ist freundlich, super praxisnah und ein bisschen selbstironisch, was diesen Ausflug in die Bassmusik sowohl urkomisch als auch überraschend lehrreich macht. Wenn du auf Gear stehst, das dich dazu bringt, deinen Workflow komplett umzudrehen, ist das hier genau dein Ding.

16. Juni 2026
RILEY
TAETRO vs. UVI Rumble: Wenn ein Bass-Plugin einen Lo-Fi-Typen zum Dubstep-Tier macht
Bass-Beichte & Rumble taucht auf
TAETRO packt aus: Bass spielt in seinen üblichen Lo-Fi- und Ambient-Mixen selten die Hauptrolle. Meistens haut er einfach schnell einen Sub unter die Akkorde und nennt es einen Tag. Aber als UVI ihm das neue Rumble-Plugin geschickt hat, war das wie ein doppelter Espresso statt Kaffee – plötzlich denkt er an Dubstep statt Downtempo.
Von Anfang an macht Rumble mit fetten Sounds klar, dass es nicht nur Hintergrundrauschen ist, sondern die Bühne will. TAETRO gibt ehrlich zu: Er hat dieses Genre noch nie gemacht – das sorgt für eine Session, die genauso viel Experiment wie lockerer Comedy-Talk ist. Spoiler: Rumble bleibt nicht im Mix sitzen, sondern walzt einfach alles platt.

"Ich greife schnell zum Hip-Hop-Sub, lege ihn auf den Grundton unter meine Akkordfolge und nenne es einen Tag."
© Screenshot/Zitat: Taetro (YouTube)
Rumbles UI: Einschüchterung oder Inspiration?

"Jeder dieser Teile ist ein eigener Sound."
© Screenshot/Zitat: Taetro (YouTube)
Mal ehrlich – das Rumble-Interface sieht aus wie das Cockpit eines Raumschiffs, aber TAETRO bleibt entspannt. Er erklärt, wie jeder Sound in drei Layer – Tiefen, Mitten, Höhen – aufgeteilt ist, die man einzeln tweaken kann. Das ist wie ein Burgerladen, wo du deinen eigenen Bass-Burger baust, oben extra Soße drauf und das Fleisch nach Lust und Laune austauschst.
Trotz Sci-Fi-Bedienfeld bleibt das Plugin zugänglich. Du kannst Oszillatoren tauschen, Samples reinwerfen oder mit ein paar Klicks auf „Galaxy Laser“ machen. Wer von Synths, die wie eine Matheprüfung wirken, abgeschreckt ist, kann hier aufatmen. TAETROs Fazit: Was erst einschüchternd aussieht, ist in Wahrheit ein Spielplatz für kreative Soundbastelei.
Von Lo-Fi zu Bassface: Ein Dubstep-Track entsteht
TAETRO springt kopfüber ins Dubstep-Becken, startet mit einem zweistündigen Crashkurs – Moodboards, Referenztracks und einer guten Portion Selbstzweifel inklusive. Er legt den Track bei 140 BPM an und schnappt sich ein Rumble-Preset, das sofort inspiriert. Die Stimmung? Eher Festivalzelt als Coffeeshop.
Es geht nicht nur um Bass – TAETRO baut knackige Percussion, frische Hi-Hats und eine Collage aus Vocal-Samples ein, die dem Track den typischen Dubstep-Flavour geben. Er spielt mit Fake-Drops, spannungsaufbauenden Intros und diesem klassischen Moment, wo du denkst, der Beat droppt gleich – aber dann kommt doch noch nichts. Wer schon immer wissen wollte, wie diese Bassmonster wirklich gebaut werden, bekommt hier eine Trial-and-Error-Masterclass mit vielen glücklichen Zufällen.
Drums, Fills und Automation halten den Groove lebendig, und TAETROs straßentaugliche Tipps (wie das schnelle Kopieren von Track-Parametern in Ableton per Drag & Drop) sind genau die Hacks, die man sich auf den Notizzettel schreiben will. Die Lektion: Einen Banger macht man nicht, indem man jedes Detail perfektioniert – sondern indem man die Energie hochhält und sich nicht im Kleinkram verliert. Wie die Wurst gemacht wird? Das sieht man am besten im Video – Worte werden diesen Drop-Momenten nur schwer gerecht.

"Das Intro ist fast fertig. Also der Anfang vom Song, die erste Minute, ist fast durch."
© Screenshot/Zitat: Taetro (YouTube)
Gangwechsel: Die Dubstep-Lernkurve
Jetzt wird’s ernst. TAETRO gibt zu: Von entspanntem Lo-Fi zu aggressivem Dubstep zu wechseln, ist wie Hausschuhe gegen Stahlkappenschuhe zu tauschen. Die Arrangements im Genre sind gnadenlos – ständig im Wandel, immer in Bewegung, und lassen dich nie zu lange im Groove chillen.
Er merkt an, dass es richtig schwer ist, diesen „Maschine dreht durch“-Sound ohne viel Übung hinzukriegen. Die melodischen Instinkte aus seinem üblichen Stil schleichen sich immer wieder ein, aber die Herausforderung sorgt für mehr Respekt gegenüber den Bass-Producer:innen. Fazit: Dubstep ist nicht nur laute Sounds und wabernde Bässe – es ist ein echtes Workout für die Kreativität.
Rumble Rewind: Fazit & neue Inspiration

"Ich mag es, mich aus meiner Komfortzone zu pushen – nicht nur genretechnisch, sondern auch mal mit Bass anzufangen, war dank Rumble echt easy, weil das Plugin super spaßig und intuitiv ist."
© Screenshot/Zitat: Taetro (YouTube)
Am Ende hat TAETRO eine neue Wertschätzung dafür, was ein fettes Bass-Plugin leisten kann – auch wenn Dubstep nicht seine Hausnummer bleibt. Rumbles intuitiver Workflow und inspirierende Presets haben den Sprung aus der Komfortzone weniger beängstigend und viel spaßiger gemacht. Würde er es jeden Tag für Dubstep nutzen? Vielleicht nicht, aber für dunkle Ambient-Sachen und jedes Projekt, das Low-End mit Attitüde braucht, ist es jetzt fest im Werkzeugkasten.
Zum YouTube Video:
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