Behringer kehrt mit dem BDS-3 zu den Wurzeln der synthetischen Percussion zurück – ein analoger Drumsynthesizer, der den Geist der Drum Machines der 1980er Jahre atmet. Diese semi-modulare Kiste bietet vier diskrete analoge Kanäle, die sowohl für klassische Kicks, Snares und Toms als auch für Ausflüge in experimentellere Gefilde der perkussiven Klanggestaltung bereitstehen. Im offiziellen Video führt Behringer durch die praxisnahen Bedienelemente, Modulationsmöglichkeiten und die vielseitigen Eingänge, alles verpackt in ein retro-inspiriertes Gehäuse. Wer knackige Beats und die Freiheit zum wilden Sounddesign sucht, findet im BDS-3 weit mehr als nur eine weitere Drumbox.

Ein Drumsynth für Programmierer und Sounddesigner
Der Behringer BDS-3 wird als semi-modularer analoger Drumsynthesizer vorgestellt, der das Wesen eines klassischen britischen Drum-Synths aus den frühen Tagen der elektronischen Percussion wiederbelebt. Behringer positioniert den BDS-3 als Brücke zwischen der goldenen Ära der Drum Machines der 1980er und modernem Sounddesign – mit dem Versprechen, sowohl authentische Vintage-Drumsounds als auch reichlich Raum für Experimente zu bieten. Das Video hebt von Beginn an die doppelte Ausrichtung hervor: Das Gerät spricht sowohl klassische Drum-Programmierer als auch diejenigen an, die die Grenzen perkussiver Synthese ausloten wollen.
Mit seinen vier analogen Kanälen erzeugt der BDS-3 alles von satten Bassdrums und knackigen Snares bis zu metallischen Bells, Gongs und abstrakteren Effekten. Das integrierte Modulationssystem wird als einfach, aber leistungsstark präsentiert und erlaubt es, mühelos zwischen vertrauten Drum-Klängen und unerforschten Sphären synthetischer Spezialeffekte zu wechseln. Diese Flexibilität zieht sich durch die gesamte Demo – Behringer betont die Eignung sowohl für klassisches Beatmaking als auch für abenteuerliche Klangforschung.

"It features four analog drum channels that will satisfy drum programmers as well as sound designers."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Vier Kanäle, unendliche Möglichkeiten
Im Zentrum des BDS-3 stehen vier identische analoge Drum-Kanäle, die jeweils als unabhängige Klangquelle dienen können. Dieser Multi-Kanal-Ansatz erlaubt es, klassische Drum Machine-Sounds zu schichten oder jedem Kanal eine eigene perkussive oder experimentelle Rolle im Patch zuzuweisen. Behringer macht klar: Der BDS-3 ist weit mehr als eine reine Vintage-Drum-Kopie – er ist eine Plattform für ganz neue Texturen.
Das Modulationssystem wird als Schlüssel zur Vielseitigkeit hervorgehoben. Mit intuitiven Reglern lassen sich im Handumdrehen sowohl knackige, vertraute Drum-Sounds als auch modulierte, sich entwickelnde Effekte einstellen. Das Video zeigt, wie die Architektur des BDS-3 zum Anfassen, Tweaken und Live-Performen einlädt – ideal für Studio und Bühne.
Hands-on: Pitch, Decay und Modulation im Detail

"You've got the oscillator pitch here and that will also go into dog hearing territory so watch your ears."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Jeder Kanal des BDS-3 ist mit einer Reihe von Reglern für tiefgehendes Sound-Shaping ausgestattet. Der Oszillator-Pitch-Regler deckt einen großen Bereich ab – von subbassen Kicks bis zu hochfrequenten Blips, und geht sogar in Ultraschall-Regionen. Ein Impact-Click-Regler formt die Transiente, sorgt für mehr Biss oder glättet den Attack, und bleibt über verschiedene Tonhöhen hinweg effektiv – ideal für Toms oder knackige Snares.
Decay- und Pitchbend-Hüllkurven bieten weitere Möglichkeiten zur Klangformung. Decay bestimmt die Länge jedes Drum-Hits, während die Pitchbend-Hüllkurve nach unten oder oben wirken kann und so dem Attack Charakter und Definition verleiht. Im Noise-Modus wird der Pitch-Regler zum Tiefpassfilter – perfekt für klassische Synth-Snares und Hi-Hats. Mit dem Effektbereich-Regler lassen sich LFO und Runtime-Effekte beimischen: Der LFO bietet variable Geschwindigkeit und Form (Rechteck oder Sinus), der Runtime-Effekt sorgt für einen nicht erneut getriggerten Pitch-Abfall. Zusammen machen diese Optionen jeden Kanal zur Spielwiese für präzises Drum-Programming wie für wilde Soundexperimente.
Eingänge satt: Von CV bis Mikrofon
Beim Thema Konnektivität geizt der BDS-3 nicht: Jeder Kanal bietet einen Mikrofoneingang auf der Oberseite, der auch als analoger Trigger-Eingang funktioniert – kompatibel mit V-Trig und S-Trig. Damit lässt sich der BDS-3 nahtlos mit Vintage-Drumpads, Sequencern oder Modularsystemen verbinden. Dank Mic-Sens-Regler und eigenem Mic-On/Off-Schalter kann man den BDS-3 sogar direkt mit einem Drum-Mikrofon triggern und so akustische Kits oder externe Percussion ins analoge Setup holen.
MIDI DIN und USB sind für digitale Steuerung an Bord, dazu Pedaleingänge für Pitch- und Decay-Kontrolle. Jeder Kanal hat eigenen Lautstärkefader und Ausgang, dazu gibt’s einen globalen Mix-Out und MIDI-Thru. Damit wird der BDS-3 zur flexiblen Schaltzentrale für Studio und Bühne – egal ob DAW-gesteuert oder klassisch per Mikro getriggert.

"These inputs will also accept a microphone signal and that's why you have a mic sensitivity control and the mic on switch."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Retro-Look, moderne Tricks
Optisch setzt der BDS-3 voll auf Retro-Charme und zitiert die Designsprache früher Drum-Synths, bringt aber die Ausstattung auf den Stand von heute. Das Panel ist übersichtlich und lädt mit Fadern und Reglern zum Anfassen ein – ein klares Bekenntnis zur haptischen Arbeitsweise klassischer Drum Machines. Doch unter der Vintage-Haube stecken moderne Features wie MIDI, USB und flexible Modulation, sodass der BDS-3 weit mehr als ein Nostalgie-Objekt ist.
Das Video schließt mit dem BDS-3 als super-jammbaren, performancetauglichen Instrument, das den Geist klassischer Drumsynthese einfängt und zugleich genug Tiefe für zeitgemäßes Sounddesign bietet. Behringers zugänglicher Ansatz zieht sich durch das gesamte Konzept: Analoge Drumsynthese soll Spaß machen und für eine neue Generation von Musikmachern erschwinglich und greifbar werden – ohne dabei auf den Charakter und die Eigenheiten der Originale zu verzichten.
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