Behringers D-MINI verspricht, den legendären Model-D-Sound in einen kompakten, reisefreundlichen Synth zu destillieren. Ganz im typischen Behringer-Stil hebt das Video nicht nur die kräftigen analogen Klänge hervor, sondern auch die unmittelbare Bedienbarkeit und das Panel-Layout, das dazu einlädt, stundenlang zu patchen, zu schrauben und zu experimentieren. Im Fokus stehen die Oszillatoren, das Filter, der LFO und die überraschend spielbare Touch-Tastatur – alles ausgelegt auf schnelles Kreieren und Live-Jamming. Für alle, die fette Basslines und flinke Leads lieben, kanalisiert Behringer hier die Vergangenheit in einen modernen Workflow im Miniaturformat – ohne Rückenschmerzen vom Schleppen schwerer Geräte.

10. Juni 2026
MILES
Behringer D-MINI: Klassischer Analog-Sound im Taschenformat
Legenden geschrumpft: Der D-MINI ist da
Behringer eröffnet das Video mit vertrautem Terrain: Der unverkennbare Analogsound des Model D, der seit Jahrzehnten Basslines und Leads prägt. Es gibt einen kurzen Verweis auf den bisherigen Model D im Eurorack-Format, aber die eigentliche Neuigkeit ist die noch kleinere Bauform – diesmal bringt der D-MINI diese klassischen Klänge in ein wirklich portables Format. Die Ansage ist deutlich: Der gleiche verehrte Sound, aber nur 7,5 % der ursprünglichen Größe und ein Bruchteil des Gewichts.
Zweifel an möglichen klanglichen Kompromissen werden direkt entkräftet – das Schrumpfen der Hardware habe dem Sound nichts genommen. Wer auf die druckvollen, gewichtigen Töne steht, die den Model D zum Klassiker gemacht haben, soll laut Behringer auch beim D-MINI voll auf seine Kosten kommen. Die Botschaft: Das ist nicht nur ein Studiogerät, sondern ein Synth, den man überallhin mitnehmen kann – bereit für jedes Setup, ganz ohne Schlepperei.

"But what if you wanted something even more portable than that?"
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Oszillator-Spielwiese: Viele Modi, viele Sounds

"three on-board oscillators with six different playing modes including poly for three note chords, unison, octave, fifths, ring and ring poly."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Im Zentrum des D-MINI stehen drei analoge Oszillatoren, jeder mit eigenem Charakter und sechs verschiedenen Spielmodi. Hier gibt es nicht nur einfache Monostimmen: Der D-MINI beherrscht dreistimmige Polyphonie, Unisono für fette Leads, Oktav- und Quint-Intervalle für klassische Layer, Ringmodulation für metallische Klänge und einen Ring-Poly-Modus. Diese Flexibilität bringt überraschend viel harmonisches und klangliches Potenzial in dieses kleine Gerät.
Das Detune-Poti ist ein Highlight und lädt dazu ein, die typischen, massiven Basssounds zu schrauben, für die diese Architektur bekannt ist. Als Wellenformen stehen Dreieck, Shark Tooth, Sägezahn, Rechteck und zwei Pulsformen zur Verfügung – genug Rohmaterial, um von subbigen Fundamenten bis zu bissigen Leads alles zu formen. Das Feature-Set richtet sich klar an klassische Patches ebenso wie an experimentierfreudige Sounddesigner.
Panel-Essentials: Filter, LFOs und Spielbarkeit
Kein Analogsynth ohne Filter – und der D-MINI bringt ein saftiges Tiefpass-Design mit großem, jam-freundlichem Cutoff-Regler. Die Hüllkurve bietet die üblichen Parameter Attack, Decay und Sustain, während der eingebaute LFO vier Wellenformen für Modulationen bereithält. Für Noise-Fans gibt es sowohl weißen als auch rosa Rauschgenerator – für noch mehr Schmutz im Patch.
Das Frontpanel ist auf Direktzugriff ausgelegt – alles, was man für ausdrucksstarkes Schrauben braucht, ist sofort erreichbar. Die Touch-Tastatur am unteren Rand dient nicht nur zum Spielen, sondern schaltet auch zahlreiche programmierbare Funktionen frei, darunter Pattern-Recorder und Motion-Sequencing. Damit ist der D-MINI nicht nur eine statische Klangquelle, sondern ein flexibles Live-Tool für komplexe Modulationen und Performance.
Mobilität trifft Konnektivität: Überall einsatzbereit
Behringer rundet die Vorstellung mit den modernen, bühnentauglichen Designentscheidungen des D-MINI ab. Die Stromversorgung läuft über USB-C – egal ob am Handy, an der Powerbank oder im Studio, der Synth ist sofort startklar. MIDI gibt es sowohl über USB als auch über eine klassische DIN-Buchse, sodass sich der D-MINI problemlos in Hardware- oder Computer-Setups integrieren lässt.
Weitere Features sind Sync In und Out, Funktionstasten, Tempo- und Lautstärkeregler sowie ein dedizierter Kopfhörerausgang für direktes Monitoring. Zusammen mit der Touch-Tastatur und dem eingebauten Pattern-Recorder samt Motion-Sequencing wird der D-MINI zur autarken Zentrale für mobiles Musikmachen. Kurz: Behringer packt klassischen Analog-Charakter und echte Alltagstauglichkeit in eine Box, die leichter ist als dein Pausenbrot.

"USB-C connection for power and USB MIDI with a power switch which can be powered off your phone or battery bank so perfect when you're on the move."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
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