Der JN-80 von Behringer ist ihr neuester Ausflug in die Welt der klassischen analogen Polysynths und kanalisiert den Geist des legendären Juno 60 – allerdings mit modernem Dreh. Im offiziellen Showcase zieht Behringer alle Register: ein achtstimmiges Analog-Kraftpaket mit DCOs, dem ikonischen 3109 VCF, einem satten BBD-Chorus und einem Workflow, der so direkt wie einladend ist. Das Video verzichtet auf Schnickschnack: Nur der JN-80, direkt aus dem Ausgang, lässt seine rohen Klangfarben und die druckvolle Stimmführung für sich sprechen. Wer authentische analoge Wärme sucht und ein Instrument will, das gespielt und nicht nur programmiert werden möchte, findet im JN-80 einen ernstzunehmenden Studiokandidaten.

Klassiker wiederbelebt: Der achtstimmige Anspruch des JN-80
Behringer eröffnet die Show mit einem Seitenblick auf den DeepMind 12, lenkt den Fokus aber rasch auf den JN-80 – einen Synth, dessen DNA klar vom verehrten Juno 60 stammt. Während das Original mit sechs Stimmen auskommen musste, legt der JN-80 mit acht Stimmen nach und bietet damit mehr Polyphonie für Flächen, Akkorde und Layer. Hier wird nicht einfach kopiert, sondern bewusst weiterentwickelt: Die Essenz der 80er wird eingefangen und für moderne Kreative neu interpretiert.
Das Video ist gespickt mit Referenzen an die Juno-Linie und deren Einfluss auf Klassiker von Eurythmics bis Enya und Daft Punk. Behringer positioniert den JN-80 als Werkzeug für alle, die analoge Authentizität schätzen, aber die Flexibilität und Power moderner Technik wollen. Im Mittelpunkt stehen Musikalität und Vielseitigkeit – der JN-80 wird als Synth präsentiert, der sich im Studio wie auf der Bühne gleichermaßen wohlfühlt.

"Und es ist natürlich eine originalgetreue Nachbildung dieses legendären japanischen Synthesizers, des Juno 60."
("And it is, of course, a faithfully created reproduction of that legendary Japanese synthesizer, the Juno 60.")© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Innenleben: DCOs, 3109 VCF, Suboszillator und BBD-Chorus

"Dieser ikonische 24 dB Tiefpassfilter mit kompromissloser Authentizität dank voll diskreter 3109-Schaltung."
("That iconic 24 dB low-pass filter with no holes barred on authenticity with its fully discreet 3109-based circuitry.")© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Im Herzen des JN-80 arbeiten digital gesteuerte Oszillatoren (DCOs), die die Stabilität digitaler Steuerung mit dem warmen Klang eines analogen Signalwegs verbinden. Der klassische 3109 VCF – ein 24 dB Tiefpassfilter – verankert den Sound fest im Vintage-Bereich, während der Suboszillator den Bassbereich für alle, die es untenrum gern kräftig mögen, ordentlich andickt.
Kein Juno-inspirierter Synth ohne Chorus: Der JN-80 liefert mit einer Bucket-Brigade-Schaltung (BBD) genau das, was man sich wünscht – Breite und Schimmer, wie man sie kennt. Im Video wird gezeigt, wie der Chorus einfache Sounds in breite, dichte Texturen verwandelt und wie die Kombination dieser Kernfeatures ein Klangspektrum erzeugt, das vertraut und zugleich inspirierend wirkt.
Direkter Zugriff: Fünf Voicing-Modi und 256 Presets
Behringer hält die Bedienoberfläche bewusst einfach und bleibt damit dem Ethos des Originals treu – ergänzt aber um moderne Annehmlichkeiten. Der JN-80 bietet fünf Voicing-Modi: polyphon, dual, unison, quad und mono – das eröffnet viele Performance- und Layering-Möglichkeiten. Diese Flexibilität ist Gold wert für alle, die ohne Menü-Gewühle von klassischen Flächen zu aggressiven Leads wechseln wollen.
Ein LCD-Display und Schnellzugriffstasten machen das Navigieren durch die 256 internen Presets zum Kinderspiel. Im Video wird gezeigt, wie leicht sich Sounds abrufen und anpassen lassen – inklusive zuweisbarer Preset-Recall-Funktion für Bühne oder Studio. Sieben Arpeggiator-Modi, zuweisbare Bedienelemente und vollständige MIDI-Implementierung runden das Paket ab und machen den JN-80 zu einer praktischen Ergänzung für jedes Setup.

"Außerdem gibt es einen Schnellzugriff für zuweisbare Preset-Recall-Funktionen. Ziemlich schön."
("You've also got quickfire assignable preset recall. Pretty nice.")© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Studio-tauglich und workflow-orientiert
Behringer sieht den JN-80 als Werkzeug für Musikschaffende, nicht nur für Sammler. Der Synth ist darauf ausgelegt, sich nahtlos in moderne Studios einzufügen – mit einer 49-Tasten-Tastatur samt Aftertouch, umfassender MIDI- und USB-Konnektivität sowie klassischen CV/Gate-Optionen für die Integration mit Modular- oder Vintage-Equipment. Das Video betont, wie der analoge Motor des JN-80 jedem Workflow Wärme und Tiefe verleiht – egal ob beim Komponieren, Performen oder beim nächtlichen Tüfteln.
Die Bedienoberfläche lädt zum Anfassen und Ausprobieren ein, und die Klangbeispiele machen klar: Hier braucht es keine externe Bearbeitung, damit der Synth glänzt. Von fetten Bässen über bräsige Stabs bis zu sich entwickelnden Texturen präsentiert sich der JN-80 als vielseitiges Arbeitstier für alle, die analogen Charakter ohne Umwege suchen.
Roher Sound, keine Studiotricks: Der Charakter des JN-80

"Der J-N-80 ist nicht nur ein Synthesizer, er ist eine Klangrevolution."
("The J-N-80 is not just a synthesizer, it is a sound revolution.")© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Behringer betont, dass im Video nur der pure JN-80 zu hören ist – ohne zusätzliche Bearbeitung oder Studiomagie. Oszillatoren, Filter und Chorus dürfen ganz für sich sprechen und liefern alles von druckvollen Bässen über breite Leads bis zu dynamisch-evolvierenden Flächen. Im Video werden verschiedene Presets durchgespielt und gezeigt, wie das Instrument sowohl im Mix durchsetzen als auch als texturgebende Schicht funktionieren kann.
Aus redaktioneller Sicht ist es erfrischend, wenn ein Hersteller den rohen Sound ins Zentrum stellt. Der analoge Motor des JN-80 liefert Direktheit und Punch, mit einem Charakter, der vertraut und doch neu wirkt. Wer einen unkomplizierten, kraftvollen Analogsynth sucht, der sich nicht hinter Effekten oder Nachbearbeitung versteckt, findet im JN-80 ein überzeugendes Argument.
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