Bthelicks mikrotonaler Techno-Mashup: Jeff Mills trifft Angine de Poitrine

2. Mai 2026

TAS

Bthelicks mikrotonaler Techno-Mashup: Jeff Mills trifft Angine de Poitrine

Hast du dich je gefragt, was passiert, wenn man mikrotonale Math-Rock-Riffs durch einen 90er-Techno-Mixer jagt? Bthelick, der Akkord-Melodie-Zauberer der Dance Music, nimmt uns mit auf einen wilden Ritt durch das Outback des Sounddesigns und zähmt Angine de Poitrines mikrotonalen Wahnsinn im Stil von Jeff Mills. Das ist kein gewöhnliches Four-to-the-Floor-Tutorial – eher ein Känguru auf Red Bull als eine höfliche Musiktheorie-Stunde. Wenn du darauf stehst, Regeln zu verbiegen, Skalen zu sprengen und deine Synths auf ungeahnte Weise singen zu lassen, bist du hier genau richtig. Also schnapp dir ein kühles Bier, Kumpel, und lass uns sehen, wie tief das mikrotonale Kaninchenloch wirklich ist.

Mikrotonales Chaos trifft 90er-Techno

Gleich zu Beginn wirft uns Bthelick ins kalte Wasser mit einer Frage, die nur ein echter Klang-Draufgänger stellen würde: Was passiert, wenn man mikrotonalen Math Rock mit dem unerbittlichen Puls des 90er-Techno vermischt? Das klingt nach einer Grillparty, die völlig aus dem Ruder läuft – aber genau diese Art von Chaos lieben wir. Inspiriert von einem frechen Kommentar von Rapid Hazard und den viralen Eskapaden von Angine de Poitrine will Bthelick dem Mikrotonalen eine ordentliche Portion Jeff Mills-Energie einhauchen.

Das ist nicht einfach ein Genre-Crossover – das ist ein ausgewachsenes Experiment im Regelbrechen. Während die meisten von uns sich mit dem klassischen Dance-Toolkit zufriedengeben, ist Bthelick bereit, die Tradition in die Tonne zu kloppen und zu sehen, was passiert, wenn man mikrotonale Riffs auf die Technotanzfläche loslässt. Wer auf sichere, vorhersehbare Grooves steht, ist hier fehl am Platz. Hier geht’s um den wilden Ritt.

Könnten wir Angine de Poitrine-Riffs in einen Jeff Mills-Techno-Plot packen? Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden.

© Screenshot/Zitat: Bthelick (YouTube)

Jenseits des 12-Noten-Zauns: Mikrotonal erklärt

In der mikrotonalen Musik gibt es keine Regeln.

© Screenshot/Zitat: Bthelick (YouTube)

Bthelick erklärt Mikrotonalität so locker wie das Grillen einer Wurst am Lagerfeuer – simpel, aber mit einem Twist. Seit Jahrhunderten spielen wir alle mit denselben 12 Noten, aber es gibt immer ein paar Querköpfe, die mehr wollen. Willkommen in der Mikrotonalität, wo die Regeln so locker sind wie ein Festivalbändchen am dritten Tag.

Statt sich an die klassischen Noten von A bis G und ihre Zwischentöne zu halten, fügen Mikrotonalisten einfach weitere Noten hinzu – 14, 18, 24 pro Oktave, ganz nach Lust und Laune. In der Welt der Synths und Modularsysteme ist das so einfach wie das Drehen an einem Regler, und Techno hat sich noch nie um das Regelwerk geschert. Wer dachte, Skalen seien heilig, kann sich hier auf was gefasst machen. Hier ist Tradition Freiwild.

Angine de Poitrine übersetzt: Riffs im Techno-Outfit

Mit dem mikrotonalen Fundament geht Bthelick die eigentliche Herausforderung an: Wie bringt man die wilden Riffs von Angine de Poitrine in einen Techno-Kontext? Er pickt sich drei Haupt-Riffs heraus, jedes mit eigenem Charakter – manche schreien nach Bassline, andere wollen Arp oder Lead werden. Das ist, als wolle man einen eckigen Pflock in ein rundes Loch stecken, aber mit genug Ausdauer (und einer Portion australischer Dickköpfigkeit) geht alles.

Mit einer Sägezahnwelle und einem soliden 909-Drumbeat experimentiert Bthelick mit Triolen, metrischen Modulationen und Polymetern. Manche Teile passen wie angegossen ins Jeff Mills-Universum, andere brauchen noch Feinschliff oder ein anderes Tempo. Der Prozess ist chaotisch, kreativ und voller glücklicher Zufälle – genau so lieben wir’s.


Synths stimmen für mikrotonalen Wahnsinn

Einen Synth dazu zu bringen, mehr als 12 Noten pro Oktave zu spielen, ist nicht einfach nur ein Knopfdruck – aber Bthelick gibt nicht so schnell auf. Zuerst sucht er nach einer fertigen 24-Noten-Stimmdatei, aber die ist so selten wie ein nüchterner Raver am Morgen. Also trickst er mit Key-Tracking herum. Indem er das Key-Tracking des Synths umkehrt und auf die magische Zahl minus 63,5 kommt, schaltet er 24 Noten pro Oktave frei – ein Traum für jeden Mikrotonal-Fan.

Natürlich läuft nicht alles glatt. Es gibt Trial-and-Error, ein paar Irrwege und jede Menge Experimentierfreude. Aber genau das macht den Reiz aus – die besten Sounds entstehen oft auf den wildesten Umwegen. Wer die genauen Tuning-Hacks sehen will, sollte sich das Video reinziehen, Kumpel. Manche Dinge lassen sich einfach nicht in Worte fassen.

Warum nicht den Key-Tracking-Parameter des Synths nehmen, ihn auf Pitch schicken, aber in die entgegengesetzte Richtung, sodass er bei…

© Screenshot/Zitat: Bthelick (YouTube)

Riff-Resultate: Techno bekommt ein mikrotonales Makeover

Sind die Synths gestimmt und die Riffs gezähmt, kommt das große Finale: Wie klingen diese mikrotonalen Monster in Aktion? Bthelick probiert seine Kreationen auf FM-Bässen, Acid-Lines und klassischen Orgel-Sounds aus. Manche Kombinationen schlagen ein wie ein Sommergewitter, andere brauchen noch etwas Feinschliff – aber wenn’s passt, dann richtig.

Von doppelt getakteten Basslines bis zu harmonisierten Leads – die Ergebnisse sind so unberechenbar wie das Wetter in Melbourne. Hier steckt echtes Potenzial, Techno mal ordentlich durchzuschütteln – vorausgesetzt, man traut sich. Aber glaub mir, die wahre Magie steckt im Sound selbst. Also gönn dir das Video für die volle Ladung Klangchaos.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.co.uk/bthelicks-microtonal-techno-mashup-jeff-mills-meets-angine-de-poitrine/
Zum YouTube Video:


Zum YouTube Video: