Regen in Vancouver, ein brandneuer Sequential FOURM vor der Tür und Devin Belanger (alias Miles Away) ist bereit, das Teil auseinanderzunehmen – das ist kein gewöhnliches Synth-Unboxing. Devin kennt die klassischen Prophet-Sounds, aber der FOURM verspricht diese ikonischen Klänge in einem kleineren, poly-aftertouch-fähigen Biest. Wer einen Synth sucht, der knurren, schimmern und vielleicht sogar den Blade Runner-Vibe ins Portemonnaie bringt, sollte Devins erste Stunden mit dem FOURM nicht verpassen. Erwartet Brass-Pads, Modulationswahnsinn und ein paar ehrliche Worte zu den vier Stimmen. Blink nicht – hier geht’s schnell zur Sache.

19. Dezember 2025
SPARKY
Devin Belanger entfesselt den Sequential FOURM: Prophet-Power im Kompaktformat
Prophet 10, Prophet 5, Sequential Fourm, Walrus Audio Mako D1 Delay
Prophet-DNA, Kompakt und Gefährlich
Devin Belanger verliert keine Zeit: Es regnet, der FOURM ist da, und los geht’s. Der Sequential FOURM wird als Prophet 5 für das moderne Bunker-Setup angepriesen – vier Stimmen, ein kompaktes Gehäuse und eine brandneue polyphone Aftertouch-Tastatur. Vergiss Nostalgie, das Teil will die klassischen Prophet-Klänge ins Jahr 2020 bringen, ohne Rückenschmerzen und mit ein paar neuen Tricks.
Das Design des FOURM zielt darauf ab, maximalen Punch auf engem Raum zu liefern. Devins erster Eindruck bestätigt: Die Größe passt für enge Studios oder Live-Rigs, und die Tastatur – trotz anfänglicher Skepsis wegen der Mini-Keys – spielt sich überraschend gut. Wer Prophet 5-Vibes ohne Vintage-Probleme sucht, sollte hier genau hinschauen.
Brass-Pads und Blade Runner-Träume
Direkt vom Init-Patch aus taucht Devin ins Sounddesign ein. Die Kombination aus Sägezahn und Poly-Aftertouch liefert sofort dieses taktile, expressive Gefühl. Es geht nicht nur um Nostalgie – die Filter-Resonanz quietscht genau richtig, und das Spielgefühl der Tastatur überzeugt sogar Prophet 10-Veteranen.
Fette Brass-Pads sind angesagt, mit einem klaren Gruß an Vangelis und CS-80. Devins Layering, Tweaking und Delay-Pedal-Spiel zeigen: Der FOURM ist mehr als nur ein Prophet-Klon – er hat seine eigene Stimme. Das Ergebnis? Ein satter, cineastischer Sound, der mit den Klassikern mithalten kann, aber mit einer modernen Kante, die sich im Mix durchsetzt.

"Yeah, it's got that profit 5 resonance squeal."
© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)
Modulationsmatrix: Chaos Entfesselt

"We can combine the wave shapes really cool modulation section."
© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)
Jetzt wird’s wild. Die Modulationssektion des FOURM ist nicht nur ein Feature zum Abhaken – sie ist ein Spielplatz. Devin tastet sich charmant durch die Mod-Matrix, entdeckt LFOs bis in den Audiobereich und stapelbare Wellenformen. Das Bussystem erinnert an Sequential Pro One und OBX-8, aber der FOURM macht alles direkter und anfassbarer.
Polyphoner Aftertouch ist hier keine leere Versprechung – er ist wirklich expressiv. Devin zeigt Vibrato, Filter, Amplitude und Oszillator-Sync, alles pro Taste modulierbar. Das Ergebnis: ein Synth, der nach Live-Performance schreit und genug Tiefe für wochenlanges Sounddesign bietet. Wer statische Presets will, ist hier falsch – das ist ein Straßenkämpfer für Chaos-Fans.
Erster Eindruck: Klanggewalt, Vier-Stimmen-Frust
Devin nimmt kein Blatt vor den Mund: Der FOURM klingt verdammt nah am Prophet 5 Rev4 und macht sogar dem Prophet 10 Konkurrenz. Aber es gibt einen Haken – die Vier-Stimmen-Grenze. Für manche ein kreatives Limit, für andere ein Dealbreaker. Devin merkt an, dass das Voice-Stealing hier stärker auffällt als bei größeren Sequential-Synths – das kann bei dicken Pads oder komplexen Akkorden nerven.
Trotzdem: Die Klangqualität ist nicht zu leugnen. Wer mit vier Stimmen leben kann, bekommt einen Synth, der weit über seiner Gewichtsklasse boxt. Für Blade Runner-Pads und expressive Leads ist der FOURM ein heißer Kandidat – nur sollte man keine Rachmaninow-Klavierkonzerte erwarten, ohne dass Noten fehlen.

"Don't say this lightly, but this has the same je ne sais quoi that my prophet 10 has."
© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)
Performance-Teaser und Ausblick
Devin beendet das Video mit einer kurzen Performance, zeigt die Ausdrucksstärke des FOURM und verspricht zukünftige Deep Dives. Ein Vergleich mit Prophet 5 und Take 5 steht an – der wahre Toaster-Fight kommt also noch. Wer jede Nuance hören und den FOURM am Limit erleben will, muss das Video sehen – manche Dinge lassen sich eben nicht in Text pressen, vor allem nicht die Seele eines Synths.
Zum YouTube Video:
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Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/devinbelangermusic
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