Devin Belanger reagiert: DOOMs dunkle Geheimnisse entwirrt

1. Mai 2025

RILEY

Devin Belanger reagiert: DOOMs dunkle Geheimnisse entwirrt

Du hast dich schon immer gefragt, wie der neueste DOOM-Soundtrack im Vergleich zu den ikonischen Scores von früher abschneidet? Devin Belanger, alias Miles Away, taucht tief in DOOMs neuesten Klangabgrund ein. Von legendären Gitarren bis hin zu diesen verblüffenden Synth-Schichten erklärt Devin alles in seinem entspannten und informativen Stil. Mach dich bereit und tauche ein!

Ein Liebesbrief an DOOM

Devin Belanger, der Mann hinter Miles Away, beginnt mit einer nostalgischen Verbeugung vor Mick Gordons legendären Soundtracks von DOOM 2016 und DOOM Eternal. In einem Ton voller Bewunderung teilt er mit, wie diese Metal-getränkten, synth-lastigen Tracks seinen eigenen musikalischen Werdegang beeinflusst haben. Devins Begeisterung ist nicht nur Fan-Liebe; es ist ein tiefes Anerkennen, wie diese Soundtracks seinen Karriereweg geprägt haben. Die rohe, intensive Energie der früheren DOOM-Musik spielte eine entscheidende Rolle dabei, seine Leidenschaft für das Produzieren dunklerer, schwererer Klänge wiederzubeleben. Es ist klar, dass das Entschlüsseln dieser neuen Tracks von DOOM: The Dark Ages für Devin mehr als nur eine Reaktion ist; es ist ein Wiedersehen mit einem alten Freund. Also schnallt euch an, denn das hier ist nicht nur Kritik – es ist eine persönliche Geschichte über Einfluss und Inspiration.

Mick Gordons Original-Soundtrack für Doom hat mich wirklich inspiriert.

© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)

Infernal Chasm – Rückkehr zu den Metal-Wurzeln

Dieser Soundtrack von Finishing Move Inc. fühlt sich wirklich ein wenig mehr an, als würde Doom zu seinen Metal-Wurzeln zurückkehren.

© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)

Mit Volldampf ins ‚Infernal Chasm‘ stürzt, erkennt Devin sofort den klassischen DOOM-Vibe. Sobald die Gitarrenklänge einsetzen, ist es wie ein Nostalgie-Flash gemischt mit Vorfreude. Die hochpassgefilterten Gitarren schreien DOOM, doch Devin bemerkt eine bewusste Hinwendung zum traditionellen Metal. Die Synths lauern im Hintergrund, fast schüchtern, während die Gitarren im Vordergrund stehen. Es ist eine mutige Wahl – eine, die von Mick Gordons charakteristischem, synth-dominiertem Stil abweicht, der die DOOM-Soundtracks legendär machte. Doch hey, es geht nicht darum, Gordon zu ersetzen; es geht darum, einen frischen Dreh zu bieten, ohne den ikonischen Touch zu verlieren. Devin teilt sein Wissen, indem er beschreibt, wie dem Mix ein wenig dieses knackige Spitzen-Ende fehlt, das oft von stark verzerrten Synths gefüllt wird. Und während die Aggression in den Breakdowns geschätzt wird, gibt es ein leichtes Verlangen nach dieser chaotischen industriellen Symphonie, die so synonym mit DOOM ist. Dennoch ist die Stimmung zweifellos solide und verkörpert einen rohen Metal-Geist, den langjährige Fans erfrischend finden könnten.

Wenn Schatten rufen

Devins Reaktion auf ‚When the Shadows First Lengthened‘, das als Hauptmenü-Theme dient, ist nichts weniger als elektrisierend. Sobald der Track anläuft, ist er gefesselt – und wer wäre das nicht? Die Instrumentierung hier ist erhaben, sie verwebt Streicher und Stammesdrums, um eine Klanglandschaft zu schaffen, die sowohl zart als auch bedrohlich ist. Anders als beim ersten Track, taucht dieser tiefer in den Charme von DOOMs Unheimlichkeit ein. Moderne Synths wie der Pro One und Hydrosynth machen sich bemerkbar und fügen Schicht um Schicht dichter, unheimlicher Atmosphären hinzu. Devin ist begeistert, wie der Song seine Spannung aufbaut, mit Dynamiken und Stille spielt, auf eine Art, die nur gewiefte Produzenten beherrschen. Synth-Texturen verschmelzen nahtlos mit akustischen Elementen, um einen Track zu schaffen, der nicht nur auf die ikonische DOOM-Linie anspielt, sondern sie in etwas zweifellos Neues erhebt. Es ist alles, was sich ein DOOM-Fan wünschen könnte – spannend, unvorhersehbar und unverkennbar schwer, das dunkle Zeitalter-Thema in perfekter Harmonie erfassend.

Ich bin völlig überwältigt von diesem Track.

© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)

Die Zukunft von DOOM-Klanglandschaften

Das ist ein absolut erstaunlicher Track und hat eine so coole Identität.

© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)

Zum Abschluss ist Devin überzeugt, dass Finishing Move Inc. einen würdigen Nachfolger des DOOM-Erbes geschaffen haben. Während der erste Track vielleicht ein bisschen zu sehr mit klassischem Metal geflirtet hat, trifft ‚When the Shadows First Lengthened‘ alle richtigen Töne. Devin reflektiert darüber, wie die Entwicklung der Soundtrack-Identität nicht nur darin besteht, die Vergangenheit zu kopieren, sondern auch die Grenzen zu verschieben, um etwas Frisches zu schaffen. Er ist sich bewusst, dass während einige die intensiven Synth-Schichten vermissen könnten, das Gesamtwerk eine neue Richtung aufzeigt, die ihren eigenen Verdienst hat. Gerade diese Bereitschaft, zu innovieren und gleichzeitig die Wurzeln zu ehren, macht diesen Soundtrack zu einem Gewinner. Für Devin war das Eintauchen in diese Tracks wie das Wiederentdecken eines geliebten Mixtapes – eines, das mit frischen Beats und unerwarteten Wendungen neu gemischt wurde. Er neckt sogar eine Fan-Rendition, die seine eigene Version von DOOM: The Dark Ages präsentiert. Darauf kann man sich freuen! Der Groove des Soundtracks mag sich geändert haben, aber seine Seele bleibt unverkennbar DOOM.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/devin-belanger-reacts-unpacking-dooms-dark-agendas/
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