Devin Belanger, der Synth-Zauberer aus Vancouver hinter Miles Away, präsentiert seine Auswahl der dreckigsten, wildesten und spaßigsten Synths des Jahres 2025. Vergiss endlose Datenblätter – hier geht’s darum, was im Studio und auf der Bühne wirklich knallt. Devin hat einen scharfen Geschmack, seine Meinungen sind unverblümt, und er macht keine Werbung für Marken oder Blender. Wer auf Desktop-Biester, Tape-Voodoo und Gear steht, das einen um den Schlaf bringt, sollte sich anschauen, welche fünf Geräte es auf die Liste geschafft haben. Spoiler: Es gibt Überraschungen, und der Sieger ist ein echter Rave-Bunker-König.

30. Dezember 2025
SPARKY
Devin Belangers Top-Synths 2025: Fünf Waffen für den Klang-Straßenkampf
Das Synth-Battle 2025: Fünf Desktop-Dämonen
Devin Belanger kommt direkt zur Sache – seine fünf Top-Synths des Jahres, mit klarem Fokus auf Desktop-Modelle. Hier wird niemand geschont und keine Marke hofiert; diese Maschinen haben sich ihren Platz durch echten Klang und Charakter verdient. Die Stimmung ist feierlich, aber ehrlich, und Devin macht klar: Wer meint, er habe etwas übersehen, soll sich melden.
Das hier ist keine langweilige Gear-Parade. Devins Auswahl steht für Charakter, Workflow und Sounds, die dich bis zum Morgengrauen wachhalten. Wer eine Liste voller sicherer, vorhersehbarer Kandidaten erwartet, liegt falsch – hier gibt’s analogen Dreck, digitale Verrücktheiten und sogar eine Tape-basierte Überraschung. 2025 war offenbar das Jahr, in dem Desktop-Synths endgültig den Rave-Bunker übernommen haben.

"Wir sind immer noch mitten im zweiten goldenen Zeitalter der Synths, es gibt so viele großartige Releases, so viele großartige Synthesizer und ehrlich gesagt zu viele, um sie alle zu wählen."
("We are still deep in the second golden age of synths, there are so many great releases, so many great synthesizers and frankly too many to choose from.")© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)
Dreadbox Artemis: Analoger Dreck trifft digitalen Glanz

"Der Artemis hat für mich eine wirklich großartige Mitte gefunden zwischen etwas, das großartig klingt, alle Features hat, die man bei einem Flaggschiff wie einem Prophet erwartet, aber auch einen Preis, der für viele attraktiver und erreichbarer ist."
("The Artemis to me struck a really great middle ground between something that sounds great, has all the features you'd expect on something flagship like a Prophet but also has a price point that makes it a bit more attractive and achievable for a lot of people.")© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)
Als Erstes stürmt der Dreadbox Artemis mit einer Mischung aus analoger Attitüde und digitalen Effekten ins Rennen, die ihn meilenweit von der Plastik-Konkurrenz abhebt. Devin findet: Hier stimmt das Verhältnis zwischen Flaggschiff-Sound und einem Preis, der nicht gleich ein Organ kostet. Der Artemis hakt nicht einfach nur Kästchen ab – er schlägt sie ein und bietet ein Feature-Set, das sowohl tief als auch zugänglich ist. In einem Markt voller Möchtegern-Klone bringt dieses griechische Biest echten Charakter und einen eigenständigen Sound.
Sequential Fourm: Poly-Aftertouch und purer Spaß
Der Sequential Fourm sieht vielleicht wie ein Mini-Keys-Außenseiter aus, aber lass dich vom Format nicht täuschen. Devin gibt zu, dass das Gerät beim Launch für Verwirrung sorgte – vier Stimmen, Mini-Tasten und ein Preis, der irgendwo zwischen Budget und Flaggschiff hängt. Aber hier kommt der Clou: Polyphoner Aftertouch und ein Sound-Engine, der sich beim Prophet Five und Take Five bedient – ein Geheimtipp für expressive Spieler.
Was den Fourm wirklich auszeichnet, ist die Spielfreude. Devin schwärmt vom intuitiven Workflow und den kreativen Modulationsmöglichkeiten und nennt ihn einen der spaßigsten Synths, die er seit Langem getestet hat. Wer einen Synth sucht, der zum Ausprobieren einlädt und nicht nur gut im Regal aussieht, sollte hier genauer hinschauen.

"Das ist so ein intuitiver und spaßiger Synth, und die Poly-Aftertouch-Mini-Tasten zusammen mit einigen der wirklich coolen Modulations- und Performance-Features machen ihn zu einem meiner Lieblingssynths, die ich seit Langem getestet habe."
("This is such an intuitive and fun synth to use and the poly aftertouch mini keys paired with some of the really cool modulation and performance features make this one of actually my favorite synths that I've reviewed in a long time.")© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)
Synths im Alltag: Workflow und Charakter
Devin zählt nicht einfach nur Specs auf – er zeigt, wie jeder Synth in den kreativen Workflow passt. Ob der massive Sound des GS Music Brie 6 im Mini-Gehäuse oder das Walters Audio T-805, das Tape-Magie ins Studio bringt: Es geht immer um den echten Mehrwert. Diese Geräte sind keine Sammlerstücke, sondern Werkzeuge für Tracks, die auffallen. Wer wissen will, wie diese Maschinen sich in ein modernes Setup einfügen, sollte sich das Video für das volle Klangchaos anschauen.
Supercritical Redshift 6: Die analoge Zukunft ist jetzt

"Er verschiebt die Grenzen der analogen Synthese und macht einfach Spaß."
("It's pushing the boundaries of analog synthesis forward, and it's just a joy to use.")© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)
Der Hauptpreis geht an den Supercritical Redshift 6 – ein Synth, der nicht nur Grenzen verschiebt, sondern sie komplett niederbrennt. Mit Demon Core-Oszillatoren, bis zu 16 Stimmen pro Part und einer sechsstimmigen Multi-Timbral-Engine ist das Teil eine echte analoge Straßenwaffe. Devins Urteil? Innovativ, mächtig und einfach nur spaßig.
Der Redshift 6 ist nichts für Zaghafte. Analoge Charaktermodellierung, ein Sound, der riesig und detailreich ist, und genug Features, um selbst den abgebrühtesten Nerd wachzuhalten. Wer wissen will, wie die Zukunft des Analogen klingt, sollte sich diese Maschine anschauen – und das Demo-Jam im Video liefert den Beweis. Lesen reicht nicht: Hören ist Pflicht.
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