KOMA Elektronik, die Berliner Spezialisten für handfeste analoge Klangexperimente, präsentieren auf der Superbooth 2026 ihren Monoplex Melodic Microtonal Sequencer. Dieser 16-Step-Sequencer richtet sich an Modular-Fans, die präzise Melodiekontrolle, mikrotonale Abenteuer und eine Vielzahl an Patch-Möglichkeiten suchen. Im ersten Vorstellungs-Video führt KOMA durch die Kernfunktionen des Monoplex – von Sequenzgestaltung und rhythmischen Spielereien bis zur flexiblen Integration mit externen Clocks und MIDI. Wer seine Sequenzen gern gleitend, überspringbar und jenseits der Standardstimmung mag, sollte hier genauer hinschauen.

9. Mai 2026
MILES
KOMA Elektronik Monoplex: Ein Sequencer für Patch-Enthusiasten
Monoplex kennenlernen: Sequenzieren mit Präzision
KOMA Elektronik stellt den Monoplex als 16-Step-Melodiesequencer vor, klar ausgerichtet auf Modular-Fans, die Flexibilität und direkte Kontrolle schätzen. Das Design ist kompromisslos haptisch: Eine Reihe von Hauptfadern bestimmt direkt die Ausgangsspannung jedes Steps – kein Menü-Gewühle für grundlegende Melodiearbeit. Die Ein- und Ausgangssektionen sind übersichtlich angeordnet und lassen sich einfach in ein typisches Eurorack-Setup einbinden.
Von Anfang an positioniert sich der Monoplex als mehr als nur ein Notenwiederholer. Das Interface lädt zum direkten Eingreifen ein, jeder Fader steht für einen Step, der einzeln aktiviert oder deaktiviert werden kann. Logische Ausgänge für Sequenzstart und -ende sowie MIDI-Anbindung zeigen, dass der Monoplex als zentrales Gehirn im Rack gedacht ist – nicht nur als weiterer Sequencer im System.

"This is a 16-step melodic sequencer from ComaElectronic."
© Screenshot/Zitat: Komaelektronik (YouTube)
Kernsteuerung: Sequenzlänge, Gates, Glide und mehr

"By moving these sliders I change the voltage on the output which goes to the one volt per octave of the VCO."
© Screenshot/Zitat: Komaelektronik (YouTube)
Das Herzstück des Monoplex sind die Kernparameter: Sequenzlänge, Gate-Breite, Glide, Tempo, Richtung sowie Clock-Division und -Multiplikation. Die Sequenzlänge lässt sich einfach per Drehregler anpassen, mit sofortigem visuellem und klanglichem Feedback, wenn sich die Anzahl der aktiven Steps ändert. Die Fader geben direkt Spannungen an den 1V/Oktave-Eingang des VCO aus – Melodien programmieren wird so intuitiv und schnell.
Auch die Gate-Breite ist direkt steuerbar, mit LED-Rückmeldung für die Länge jedes Gates. Externe Modulation ist möglich: Ein LFO kann etwa die Gate-Länge dynamisch verändern und so rhythmische Komplexität erzeugen. Glide steht global oder pro Step zur Verfügung, sodass zwischen stakkato und legato gewechselt werden kann. Das Tempo reicht von langsamem Schleichen bis zu flotten 220 bpm, und die Laufrichtung lässt sich am Panel auf vorwärts, rückwärts, Pendel oder Zufall stellen. Clock-Division und -Multiplikation sorgen dafür, dass der Monoplex sich in jedes Tempo-Setup einfügt.
Step-Tricks: Skips, Repeats und rhythmisches Spiel
Über die Basics hinaus bietet der Monoplex eine Reihe fortgeschrittener Optionen für ständig neue Sequenzen. Jeder Step kann individuell im Gate aktiviert oder deaktiviert werden – so entstehen Pausen und Synkopen im Pattern. Steps lassen sich komplett überspringen, was unregelmäßige oder sich entwickelnde Sequenzlängen ermöglicht – ideal, um aus dem 16-Step-Raster auszubrechen. Glide kann pro Step gesetzt werden, sodass nur ausgewählte Noten ineinander gleiten; alle Einstellungen sind speicherbar.
Repeats und Ratcheting werden über ein eigenes Menü geregelt und lassen sich per CV für Live-Variationen steuern. Ein LFO am Repeat-CV-Eingang sorgt etwa dafür, dass Steps unterschiedlich oft wiederholt werden – mit visueller Rückmeldung für jede Wiederholung. Im Ratcheting-Modus entstehen Trigger-Salven innerhalb eines Steps, perfekt für Berlin School-Pulse oder IDM-Flächen. Logik-Ausgänge für Sequenzstart und -ende, Reset-Verhalten und Swing-Einstellungen erweitern das rhythmische Spektrum. Für Detailverliebte gibt es sogar eine Bipolaritätseinstellung für die Fader, sodass zwischen -1V und +1V ausgegeben werden kann.

"As you can see it skips the step completely."
© Screenshot/Zitat: Komaelektronik (YouTube)
Sync & Play: Externe Clock und MIDI-Integration
KOMA zeigt deutlich, wie sich der Monoplex ins größere Setup einfügt. Der Sequencer kann extern getaktet werden – entweder per analoger Clock oder MIDI-Clock – und bleibt so immer synchron mit dem restlichen Equipment. Diese Flexibilität macht den Monoplex nicht nur zum Studiowerkzeug, sondern auch bühnentauglich für Live-Rigs, DAW-freie Jams oder hybride MIDI/Modular-Umgebungen. Die logischen Ausgänge und Reset-Funktionen unterstützen komplexe Performances und erlauben präzises Triggern und Ketten von Events.
Mikrotonale Freiheit: Scala-Skalen via MIDI SysX

"We can upload different kinds of scales via MIDI SysX to the sequencer including microtonally defined scales which use the scala format."
© Screenshot/Zitat: Komaelektronik (YouTube)
Besonders spannend ist die Unterstützung mikrotonaler Skalen. Eigene Skalen – auch im verbreiteten Scala-Format – lassen sich per MIDI SysX auf den Monoplex laden. Damit stehen nicht-westliche Stimmungen, experimentelle Intervalle und melodische Experimente jenseits der 12-Ton-Welt offen. Ob für mikrotonale Synths oder einfach, um aus dem Standard auszubrechen: Die Anpassungsfähigkeit des Monoplex ist im Eurorack-Bereich selten.
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