Der Multi/Poly-Synthesizer von Korg ist ein mutiger Hybrid, der die satte Wärme klassischer Analogtechnik mit der Flexibilität moderner digitaler Architektur vereint. Im offiziellen Korg-Walkthrough liegt der Fokus darauf, wie der Multi/Poly dank neuester Analog-Modeling-Technologie, modular-inspirierter Signalführung und tiefer Modulationsmöglichkeiten sowohl Sounddesigner als auch Performer begeistert. Mit Features wie Virtual Voice Cards, Kaoss Physics und Motion Sequencing 2.0 demonstriert Korg einen Workflow, der ebenso viel Wert auf Echtzeit-Expression wie auf komplexen Patch-Aufbau legt. Wer wissen will, wie digitale Innovationen den Vintage-Sound in neue kreative Sphären katapultieren, sollte dieses Video nicht verpassen.

Klassischer Analog-Charme trifft digitale Raffinesse
Korgs Multi/Poly-Synthesizer versteht sich als Brücke zwischen der verehrten analogen Wärme des ursprünglichen Mono/Poly und den weitreichenden Möglichkeiten digitaler Synthese. Das Video beginnt mit der Betonung, wie der Multi/Poly die Vier-Oszillator-Architektur und experimentelle Features seines Vorgängers – wie Crossmodulation und Round-Robin-Triggering – aufgreift, aber mit Korgs neuester Analog-Modeling-Technologie neu interpretiert. Hier geht es nicht nur um Nostalgie, sondern darum, den organischen, sich entwickelnden Charakter von Vintage-Hardware einzufangen und zugleich neue Ausdrucksformen zu ermöglichen.
Die Architektur des Multi/Poly erlaubt es, Parameter klassischer Synths nach Belieben zu kombinieren und bietet so einen modularen Spielplatz für Sounddesigner. Durch die Verbindung von East Coast-, West Coast- und Wavetable-Oszillatoren mit neu modellierten Filtern lädt das Instrument dazu ein, traditionelle Grenzen zu überschreiten. Das Ergebnis ist ein Synthesizer, der sich vertraut und zugleich erfrischend offen anfühlt – und Musiker dazu einlädt, einzigartige Sounds zu gestalten, die analoge Authentizität mit digitaler Flexibilität verbinden.
Virtuelle Voice Cards und Oszillator-Spielwiese
Im Herzen des Multi/Poly-Sound-Engines arbeiten virtuelle Voice Cards, die die subtilen Bauteilabweichungen echter Analog-Hardware simulieren. Dadurch erhält jede Stimme ihren eigenen Charakter, mit Pitch-Drift und sich entwickelnden Hüllkurven, die die Unberechenbarkeit echter Analogschaltungen nachahmen. Das Video zeigt, wie diese Voice Cards für nuancierte Klangveränderungen sorgen, besonders bei lang ausklingenden Pads und sich entwickelnden Texturen.
Die Oszillator-Auswahl ist umfangreich: vier pro Programm, mit klassischen analogen Wellenformen, digitalen Wavetables (inklusive Import eigener Wellenformen) und West-Coast-inspiriertem Waveshaping. Hinzu kommen ein Rauschgenerator, Ringmodulator sowie erweiterte Sync- und Crossmodulationsmöglichkeiten. Dieser Oszillatorbereich ist klar für tiefgehende Klangforschung konzipiert, mit direkter Kontrolle über Parameter wie Pulsbreite, Wellenformmischung und mehr. Für alle, die Vielfalt suchen, ist der Multi/Poly eine wahre Oszillator-Spielwiese.

"Im Kern jeder Stimme befindet sich eine virtuelle Voice Card, die die subtilen Variationen echter analoger Hardware-Komponenten simuliert."
("At the core of each voice is a virtual voice card, simulating the subtle variations found in real analog hardware components.")© Screenshot/Zitat: Korgofficial (YouTube)
Modulationswunder: Kaoss Physics & Motion Sequencing

"Mit zwei unabhängigen Filter-Slots bietet der Multipoly eine Auswahl an Vintage- und modernen Filtern."
("With two independent filter slots, the Multipoly offers a suite of vintage and modern filters.")© Screenshot/Zitat: Korgofficial (YouTube)
Im Bereich Modulation zeigt der Multi/Poly seine digitalen Stärken. Das Instrument bietet zwei unabhängige Filter-Slots, jeweils mit Vintage- und modernen Filtermodellen – von der samtigen Mono/Poly-Charakteristik bis zum aggressiven MS-20. Diese Filter sind nicht nur optisch, sondern wurden für höchste Authentizität neu entwickelt und lassen sich flexibel routen, um komplexe Klangskulpturen zu ermöglichen.
Die Modulationsmatrix umfasst vier loopbare Hüllkurven, fünf LFOs und sechs Mod-Prozessoren pro Programm, dazu Multi-Lane-Motion-Control für per-Voice-Automation. Kaoss Physics bringt gestenbasierte Kontrolle per Touchpad, während Motion Sequencing 2.0 komplexe, sich entwickelnde Modulationen über mehrere Parameter hinweg ermöglicht. Layer Rotate erlaubt es, bis zu vier Programme im Round-Robin-Verfahren zu schichten – ideal für dynamische Live-Performances. Das Ergebnis ist ein System, das sowohl subtile Ausdruckskraft als auch wilde, experimentelle Layerings unterstützt.
Workflow: Editor Librarian und nahtlose Performance
Korg adressiert den Workflow mit einem Editor Librarian für Mac und Windows, der als virtuelles Frontpanel über Highspeed-USB funktioniert. Die Software zeigt Modulationseffekte in Echtzeit animiert und macht komplexes Sounddesign so anschaulicher und intuitiver. Manuelle Datentransfers entfallen – alles synchronisiert sofort, was das Patch-Management und Editieren spürbar vereinfacht.
Auch für die Performance ist gesorgt: Setlists bieten schnellen Zugriff auf Lieblingssounds, und Smooth Sound Transitions sorgen dafür, dass Effekte und Stimmen beim Umschalten nahtlos weiterlaufen – ein Muss für Live-Sets. Die intelligente Randomisierung ist ebenfalls an Bord und erlaubt es, sofort neue Sounds zu generieren oder gezielt einzelne Elemente wie Oszillatoren, Filter oder Effekte zu randomisieren. Diese Workflow-Verbesserungen machen den Multi/Poly sowohl im DAWless-Rig oder auf der Bühne als auch im Studio äußerst praxisnah.

"Die Editor-Librarian-Software des Multipoly für Mac OS und Windows funktioniert wie ein zweites Frontpanel über Highspeed-USB-Kommunikation – ganz ohne Datensynchronisation oder Transfers."
("The Multipoly's editor librarian software for Mac OS and Windows functions like a second front panel via high speed USB communication with no need for data synchronization or transfers.")© Screenshot/Zitat: Korgofficial (YouTube)
Vintage-Vibe, moderne Power
Optisch zollt der Multi/Poly seinem Erbe Tribut: blau-schwarzes Farbschema, Holzseitenteile und ein robustes Aluminium-Panel. Die halbgewichtete Tastatur und die griffigen Regler sind auf ausdrucksstarkes Spielen ausgelegt, während symmetrische Stereoausgänge und class-compliant USB-MIDI eine einfache Integration in moderne Setups ermöglichen. DIN-MIDI-Buchsen und ein maßgeschneiderter Softcase runden das Paket für Live-Musiker ab.
Korgs Multi/Poly ist klar für Studio und Bühne konzipiert und verbindet Vintage-Charakter mit digitaler Innovation. Das Video legt den Fokus auf Sounddesign und Performance-Features, aber es wird deutlich: Der Multi/Poly ist als flexibles Zentrum kreativer Workflows gedacht – egal ob für klassischen Analog-Warmklang, modulare Experimente oder den Komfort moderner digitaler Steuerung.
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