Bereit, ein paar wilde Acid-Basslines zu zähmen, Kumpel? Nu-Trix The Synth Guy ist zurück und taucht diesmal kopfüber in den ACD-Synth-Engine des Polyend Play+ ein – ein digitales Biest, das für quäkige TB-Sounds und moderne Twists gebaut wurde. Mit seinem typischen, praxisnahen Stil führt uns Nu-Trix von einem echten Init-Patch zu abgefahrenen Leads, knackigen Drums und sogar einem schnellen Pattern-Jam. Wenn du auf klassischen Acid stehst, den Play+ in neue Gefilde pushen willst oder einfach einen Synth liebst, der auch nach einem Bierdusche noch squelcht, dann ist das hier genau dein Ding. Bier auf, Resonanz hoch und schauen wir mal, was die Engine wirklich kann!

24. April 2026
TAS
Nu-Trix The Synth Guy entfesselt Acid-Chaos: Polyend Play+ ACD Engine Deep Dive
ACD Engine: Acid aus der Kiste
Nu-Trix The Synth Guy startet direkt mit einem Deep Dive in die ACD-Engine des Polyend Play+, eine digitale Hommage an die klassischen Acid-Maschinen vergangener Tage. Das ist nicht nur ein höfliches Nicken Richtung TB-303 – das ist ein vollwertiges, quäkendes, monophones Biest, bereit, Gesichter zu schmelzen und Fenster zum Klirren zu bringen. Die ACD-Engine steht ganz im Zeichen der ikonischen Roland TB- und SH-Vibes, bringt aber auch ein paar moderne Tricks für alle mit, die mehr als nur Retro wollen.
Das Schöne an dieser Engine ist ihre Flexibilität. Sie ist zwar für klassische Acid-Lines gemacht, aber Nu-Trix zeigt klar, dass man damit alles von dreckigen Bässen bis zu Leads und sogar frechen Drums zaubern kann. Egal ob du auf die typische Resonanz stehst oder das Teil in neue Klanggefilde schieben willst – die ACD ist dein Ticket zur Rave-Party im Lunchpaket. Nur Tee und Kekse macht sie nicht – hier gibt’s Acid und Chaos, keine Kaffeekränzchen.

"So I'm in synth 1, which is ACD, there's kind of the acid sound, so the sound of the TB through 3, or even the SH, these type of monophonic early age Roland type of sounds."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Von Null auf Quäk: Der praktische Workflow

"So what I call an init patch, let's go back to edit patch here, edit patch, you see you have saw mix, which is a volume, I'm going to go right away into initializing this the way I think it should be, the cutoff point, put it to the maximum, you open up the filter, you get, I mean by doing that it's off, it's not working, so you don't have the filter, then you go attack decay should be zero, release should be zero, and sustain should be maximum. So that's what I call an init sound, okay."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Nu-Trix macht keine halben Sachen – er steigt direkt praktisch ein und zeigt, wie man die ACD-Engine sofort zum Singen bringt. Zuerst wird ein Arturia KeyStep 37 per MIDI DIN angeschlossen, der Play+ in den richtigen Modus versetzt und auf externe Noten vorbereitet. Das Setup ist so unkompliziert wie ein Grillabend, aber flexibel genug für Live-Tweaks oder Studio-Spielereien.
Danach führt er durch die Auswahl der Synth-Slots, das Polyphonie-Management und den Weg zum echten Init-Patch. Für Nu-Trix bedeutet ein echter Init-Patch: Filter ganz offen, Amp-Sustain auf Maximum und nur der rohe Oszillator-Sound – kein Filter-Gedöns, einfach purer, unverfälschter Klang. Das ist der perfekte Ausgangspunkt, um von sanftem Wabern bis zum vollen Acid-Sturm alles zu bauen – und das Ganze so verständlich erklärt, dass man direkt selbst loslegen will.
Oszillatoren, Filter und Hüllkurven: Das Herz des Biests
Jetzt wird’s spannend. Nu-Trix taucht tief in die Eingeweide der ACD ein und erkundet die beiden Hauptoszillatoren – eine feste Sägezahnwelle und eine Square mit Pulsweitenmodulation – plus einen Suboszillator, der von einer bis zu zwei Oktaven tiefer in verschiedenen Varianten reicht. Die Oszillatoren lassen sich zwar nicht einzeln verstimmen (kein wabernder Unisono, Kumpel), aber dafür bekommt man einen stabilen, perfekt gestimmten Stack, der ideal für Acid und Bass ist.
Im Filterbereich zeigt die ACD erst richtig ihre Zähne. Es gibt drei Typen: ein sanftes 12 dB, ein knackiges 24 dB und den RD3-Diodenmodus für klassischen, gesättigten Quäk-Sound. Dazu kommen Amp- und Mod-Hüllkurven, LFOs für Filterbewegung oder Fake-Arpeggios und eine Glide-Sektion mit mehreren Modi – ein Werkzeugkasten so vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser beim Bush-Doof. Nu-Trix erklärt alles glasklar, aber die wahre Magie steckt im Sound – am besten selbst im Video erleben, statt nur drüber zu lesen.

"You've got a low pass SVF 12 dB per octave, which is a softer shape, so it's dropping every octave going up on the frequencies, it's cutting 12 dBs of volume, so it's a softer filter."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Stärken und Macken: Monophones Chaos

"That's part of the sound that you want to have for kind of acid sound, you usually play this monophonically, so keep to one polyphony of voice, the three oscillators cannot be detuned, so there's certain type of sound you want to do polyphonically or to have these paths are big, that cannot be played with this."
© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)
Nu-Trix bringt’s auf den Punkt: Die ACD-Engine ist ein monophones Monster, gemacht für Acid, Bass und Leads – aber nicht die erste Wahl für breite Pads oder Stereo-Tricks. Die Oszillatoren sind immer fest gestimmt, also gibt’s keinen fetten, driftenden Polysynth-Sound – dafür aber einen messerscharfen, aggressiven Charakter, der sich durch jeden Mix schneidet wie ein heißes Messer durch Butter.
Er zeigt klar die Limits – kein Detune, keine riesigen Pads – aber auch die Stärken: Schnelles Patchen, sofortige Acid-Befriedigung und eine Filterresonanz, die die Nachbarn zum Ausrasten bringt. Wer schimmernde, sich entwickelnde Texturen sucht, muss woanders schauen. Für klassische Acid-Lines und knackige, durchsetzungsstarke Sounds ist die ACD aber so zuverlässig wie ein Ute im Outback. Nu-Trix bleibt dabei immer praxisnah und zeigt, wie man das Maximum rausholt.
Nicht nur lesen – anschauen und hören!
Klar, ich könnte stundenlang über Hüllkurven und Oszillatoren schreiben, aber das wahre Highlight sind die Sounds, die Nu-Trix im Video zaubert. Von Acid-Bässen über runde Subs, schräge Kicks bis hin zu einem schnellen Pattern-Jam – das Video ist voll mit Klang-Leckerbissen, die man nicht verpassen sollte. Und am Ende gibt’s noch eine freche Makro-Sektion, in der gezeigt wird, wie man Parameter für Live-Tweaks stapelt – das macht beim Zuschauen einfach mehr Spaß als beim Lesen. Also: Kopfhörer auf, Video an und lass dir von Nu-Trix zeigen, wie die ACD-Engine dein nächstes Set in eine echte Bush-Party verwandeln kann.
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https://www.youtube.com/Nu-trix
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