Nu-Trix The Synth Guy entfesselt Roland Zenology GX auf dem iPad: Eine klangliche Straßenwaffe?

21. Mai 2026

SPARKY

Nu-Trix The Synth Guy entfesselt Roland Zenology GX auf dem iPad: Eine klangliche Straßenwaffe?

Roland wirft endlich eine echte Synth-Bombe aufs iPad, und Nu-Trix The Synth Guy steht an vorderster Front, schraubt, schichtet und experimentiert wie ein Wissenschaftler im Rave-Bunker. Zenology GX ist nicht einfach nur ein weiterer Port – es ist ein vollwertiges, vierfach-partielles Biest, vollgepackt mit klassischer Roland-DNA und genug Patch-Power, um deine Finger bis zum nächsten Firmware-Update zu beschäftigen. Nu-Trix ist bekannt für seine praxisnahen Deep-Dives und Hacks, also erwartet eine schnörkellose Tour durch die Architektur der App, Modulationswahnsinn und eine Preset-Parade, die selbst deinen alten JV-1080 neidisch macht. Ob das Teil wirklich knallt oder nur deinen iPad-Akku frisst? Lies weiter – aber glaub mir, du willst es in Aktion hören.

Roland macht endlich Ernst auf dem iPad

Roland hat mit Zenology GX endlich den Fluch halbgaren Mobile-Synths gebrochen und bringt seinen ersten echten Synthesizer aufs iPad. Nu-Trix The Synth Guy lässt keine Zeit verstreichen und bestätigt: Das Teil ist offiziell – direkt aus dem Roland Store, kein dubioses Beta-Geraffel. Für kurze Zeit ist es sogar gratis, aber mach’s dir nicht zu gemütlich; bald läuft es im eingeschränkten Modus, es sei denn, du legst für zusätzliche Soundbänke nach.

Das hier ist kein reines Playback-Spielzeug. Zenology GX lässt dich tief in die Klanggestaltung eintauchen, eigene Patches bauen und sogar auf kompatible Roland-Hardware exportieren. Die Basis bildet der Zencore-Engine, Teil der gleichen Familie wie Zenology Pro (wobei die Pro-Version noch nicht fürs iPad da ist). Nu-Trix geht wie immer hands-on und praxisnah ran, schneidet durch das Marketing-Geblubber und zeigt, was für mobile Producer wirklich zählt.

So right now what it is, it's free for a limited time. So you can download it, learn, try it out, see if you like it.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Vier Partials: Layer-Kuchen des Chaos

Each partial has an oscillator, a filter, a mix, well, control of volume and EQ in this case, two LFOs, a pitch envelope, a filter…

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Das Herzstück von Zenology GX ist die Vier-Partial-Synthese – eine Hommage an Rolands JV- und D-Serie, aber für 2024 ordentlich aufgebohrt. Jeder Partial ist quasi ein kompletter Synth: Oszillator, Filter, Hüllkurven, LFOs und mehr. Du bekommst vier davon pro Patch, Layering und Morphen ist also so einfach wie das Umschalten zwischen den Ebenen im Interface.

Nu-Trix zeigt, wie man alle vier Oszillatoren nebeneinander schrauben kann, was komplexes Layering ohne Menü-Hölle ermöglicht. Egal ob du virtuell-analog, PCM oder die klassische Roland-Supersaw stapelst – der Workflow ist erstaunlich smooth. Nicht alles ist perfekt – ein paar Navigationsmacken bleiben – aber die Flexibilität macht das Teil zu einer echten Waffe für alle, die auf dem Tablet massive, sich entwickelnde Sounds bauen wollen.

Patch-Himmel: 4.000+ klassische Roland-Sounds

Wer auf sofortige Befriedigung steht, bekommt mit Zenology GX über 4.000 Patches direkt ab Werk, plus ikonische Soundpacks. Nu-Trix hebt den filterbaren Browser hervor, mit dem du dich durch den Patch-Dschungel nach Typ, Kollektion oder Tags wie „Synth Bass“ oder „Sequencer ARP“ wühlen kannst.

Das ist nicht nur Nostalgie – das sind vollwertige, spielbare Sounds von Synth-Brass bis XV-Pads. Der klassische Roland-Vibe ist stark, aber die Vielfalt reicht, um selbst den abgebrühtesten Preset-Surfer bei Laune zu halten. Ein mobiles Sound-Arsenal, das so manches Laptop alt aussehen lässt.

You've got by default 4,000.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Mod-Matrix-Wahnsinn und Hüllkurven-Magie

So you can have a very complex sequence happening directly into the patch, which is pretty awesome.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Richtig aufgedreht wird es bei Modulation und Hüllkurven. Die Modulationsmatrix ist tief, du kannst LFOs, MIDI-CCs und mehr auf fast alles routen – Pitch, Filter, Effekte, was auch immer. Jeder Partial bekommt seine eigenen Quellen und Ziele, hier kann man richtig zum Klang-Wissenschaftler werden.

Die Hüllkurven-Sektion ist next-level: klassisches ADSR oder flexible Time-and-Level-Modi. Willst du eine abgefahrene, mehrstufige Attack oder dass verschiedene Layer zeitversetzt einblenden? Kein Problem. Nu-Trix zeigt, wie sich damit wirklich lebendige Patches bauen lassen, weit mehr als bei den meisten iPad-Synths. Das Step-LFO lässt sich sogar zum Step-Sequencer umfunktionieren – rhythmische Modulation, die man gehört haben muss. Für das volle Sound-Chaos: Unbedingt das Video anschauen!

Preset-Parade: So klingt Zenology GX

Zum Abschluss gibt’s eine ausgedehnte Preset-Demo – hier sprechen die Sounds für sich. Von flächigen Pads bis zu fiesen Bässen zeigt Zenology GX seine ganze Bandbreite. Die schiere Menge an Patches sorgt für endloses Scrollen, aber die Qualität ist klassisch Roland: druckvoll, poliert und bereit für den Dancefloor.

Mit Worten kommt man hier nur bedingt weiter. Wer das volle Potenzial dieser klanglichen Straßenwaffe spüren will, muss sie hören. Die Preset-Jam im Video ist Pflicht für alle, die wissen wollen, ob Zenology GX nur ein weiterer Softsynth oder ein echtes iPad-Kraftpaket ist.


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