Drum Machines bieten oft starke interne Sequencer, doch bei mehreren Geräten wird der Workflow schnell fragmentiert. OXI Instruments, bekannt für ihre hybriden Performance-Zentralen, präsentiert den OXI One MKII als verbindendes Element für Groovebox- und Drum-Machine-Setups. Das Video zeigt fünf Gründe, warum externes Sequencing mit dem OXI One MKII fragmentierte Setups in ein flüssiges, kreatives System verwandelt – inklusive Multitrack-Steuerung, fortgeschrittener MIDI-Features und der Befreiung deiner Patterns aus gerätespezifischen Speichern.

22. Oktober 2026
LYRA
OXI Instruments: Warum der OXI One MKII das Drum-Machine-Workflow-Zentrum sein sollte
Ein Workflow für alle Geräte
Der OXI One MKII tritt als zentraler Sequencer auf, der Ordnung ins Chaos mehrerer Drum Machines bringt. OXI Instruments demonstriert ein simples Setup: Der OXI One MKII sendet MIDI an die Roland TR-1000 und Erica Synths X-Drums und fungiert als Master-Clock. Jede Drum Machine hat zwar für sich genommen starke Sequencer, bringt aber eigene Workflows, Menüs und Step-Sequencing-Logik mit – ein kognitiver Stolperstein im kreativen Prozess.
Durch externes Sequencing entfällt das ständige Umdenken zwischen verschiedenen Geräten. Der OXI One MKII bietet eine einheitliche Oberfläche und ermöglicht einen konsistenten Ansatz beim Schreiben von Beats und Patterns. Egal ob Bassdrum oder Hi-Hat bearbeitet wird: Gesten, Grid und Logik bleiben für alle angeschlossenen Instrumente gleich. Besonders beim Ausbau auf Basslines und Akkorde zahlt sich dieses einheitliche Sequencing-Prinzip aus.

"Das Großartige an einem externen Sequencer ist, dass man dessen Logik einmal lernt und dann auf jedes Instrument anwenden kann."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Multitrack-Modus: Alle Drums im Blick

"Jetzt sieht man hier acht Stimmen gleichzeitig."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Der Multitrack-Modus wird als Gamechanger hervorgehoben: Bis zu acht Drum-Spuren lassen sich gleichzeitig visualisieren und bearbeiten. Statt wie bei den meisten internen Sequencern nur eine Stimme auf einmal zu editieren, bietet der OXI One MKII einen Gesamtüberblick – Kick, Snare, Toms und mehr sind parallel sichtbar und editierbar.
Diese Übersicht schafft nicht nur Klarheit über das rhythmische Geschehen, sondern ermöglicht auch fortgeschrittene Sequencing-Tricks. Jede Spur kann eine eigene Länge haben, wodurch komplexe Polyrhythmen ohne Menü-Tiefen möglich werden. Die Einrichtung des Multitrack-Modus für externe Geräte erfordert etwas Vorarbeit, etwa das Mapping von MIDI-Kanälen und Noten-Offsets pro Spur, doch der Workflow zahlt sich schnell durch Flexibilität und Kontrolle aus.
Drum Machines mit modernen Sequencing-Features erweitern
Das Video zeigt, wie der OXI One MKII die Möglichkeiten klassischer oder limitierter Drum Machines erweitert. Selbst Geräte mit starken internen Sequencern fehlen oft Features wie Conditional Triggers, Groove-Einstellungen oder fortgeschrittene Velocity- und Wiederholungsoptionen. Durch externes Sequencing werden diese Funktionen für jede MIDI-fähige Drum Machine verfügbar und hauchen auch älterer Hardware neues Leben ein.
Die lane-basierte Oberfläche des OXI One MKII ermöglicht Groove, variable Velocity, Akzente und Step-Wiederholungen mit dynamischen Bedingungen. Beispielsweise können Groove-Einstellungen, die von den angeschlossenen Drum Machines nicht nativ unterstützt werden, direkt am OXI programmiert werden – für nuanciertere und ausdrucksstärkere Patterns. So ist die Kreativität nicht mehr durch die Firmware einzelner Geräte limitiert.

"Groove ist auf keiner dieser Maschinen verfügbar."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Flexible Kits: Sounds zwischen Maschinen mischen
Mehrere Drum Machines als ein zusammenhängendes Kit zu behandeln, ist ein großer Workflow-Vorteil des OXI One MKII. Das Video zeigt, wie sich Sounds zwischen den angeschlossenen Geräten einfach austauschen lassen, indem der MIDI-Ausgang einer Drum-Spur umgestellt wird. Will man etwa die Hi-Hat von einer anderen Maschine nutzen, genügt ein Kanalwechsel – die Bedienoberfläche bleibt gleich.
Diese Flexibilität macht das Erstellen neuer Kits oder das Experimentieren mit verschiedenen Hardware-Kombinationen zum Kinderspiel, ohne Patterns neu schreiben zu müssen. Der zentrale Sequencer wird zum Kit-Architekten, während die Hardware sich auf ihren besten Sound konzentriert und der OXI One die Struktur übernimmt.
Muster, die bleiben: Unabhängigkeit vom Gerät

"Du änderst den Sound, aber die Musik bleibt."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Der vielleicht größte Vorteil externen Sequencings ist die Portabilität der Patterns. Der OXI One MKII speichert Patterns unabhängig von einer bestimmten Drum Machine – musikalische Ideen sind nie an ein einzelnes Gerät gebunden. So kann dasselbe Pattern morgen an ein anderes Setup geschickt oder die Hardware komplett ausgetauscht werden, ohne dass der Groove verloren geht.
Das Video schließt mit dem Hinweis, dass interne Sequencer für Einzelgeräte-Jams zwar großartig sind, ein zentraler Sequencer wie der OXI One MKII aber den Workflow bei Multi-Device-Setups grundlegend verändert: Ein Schreibstil, ein zentrales Gehirn und Patterns, die immer mit dir gehen – egal, welches Gerät als nächstes angeschlossen wird.
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