Sanjay C taucht ab: LUNA 3.0, NOVA und Gear, das knallt

20. September 2026

SPARKY

Sanjay C taucht ab: LUNA 3.0, NOVA und Gear, das knallt

Sanjay C feuert wieder aktuelle News und schmutzig-gute Freebies direkt in die DAW-Schützengräben. Universal Audios LUNA 3.0 bringt endlich Stem-Separation und besseres MIDI für lau. Lunacys NOVA lässt dich Instrumente im Browser testen – wie Netflix für Synths. Neumanns KH 310 II zielt auf den Sweet Spot der Profis, und das Tonverk-Update von Elektron macht Hybrid-Studios weniger nervig. Ach ja, Tamber Gestures? Winken am Synth ist jetzt mehr als Show. Spring rein – wenn du mithalten kannst.

LUNA 3.0: Kostenlos, krass und endlich brauchbar

Universal Audios LUNA hat mit dem 3.0-Update einen ordentlichen Steroid-Schub bekommen – und diesmal bedeutet ‚gratis‘ wirklich was. Luna Play ist wie ein Voice-Memo-Recorder, aber für Musiker hochgedreht: Erkennt automatisch dein Instrument und wirft dir UAD-Plugin-Vorschläge hin, bevor dein Riff im Nirvana verschwindet. Für alle, die schon mal eine Idee zwischen zwei Kaffees verloren haben, ist das das DAW-Äquivalent zum Netz unter dem Drahtseil.

Aber jetzt wird’s spannend: Stem-Separation ist jetzt in der Gratis-Version drin. Du kannst einen kompletten Track in Parts aufsplitten – zum Samplen, Remixen oder was auch immer. Keine Drittanbieter-Hacks oder miesen Stems mehr. Dazu Folder-Tracks, Clip-Gain-Automation, ein überarbeiteter Piano-Roll und endlich vernünftige MIDI-Updates – plötzlich ist Luna Free nicht nur was für UAD-Fans. Unbegrenzte Spuren, jedes Audio-Interface – das ist ein echter Home-Studio-Kandidat, kein gebrandetes Spielzeug.

Ich wollte wirklich, dass sie MIDI in Luna verbessern – und es sieht so aus, als wären sie auf dem richtigen Weg.

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

NOVA: Testen, bevor du’s in die DAW ziehst

Zum Start soll Nova sechs kostenlose Instrumente enthalten, weitere Gratis-Releases sind geplant.

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

Lunacys NOVA-Plattform ist das Ergebnis, wenn Plugin-Horten auf Cloud-Komfort trifft. Genervt von Installern und Lizenz-Drama? NOVA lässt dich Instrumente direkt im Browser spielen – keine Downloads, kein Blabla. Gefällt dir der Sound, ziehst du das Instrument direkt in deine DAW, mit allen Sounds und Interface.

Sechs Gratis-Instrumente gibt’s zum Start, und Premium-Sounds kannst du testen, bevor du Geld ausgibst. Das Beste: Nichts davon ist KI-generiert – hier gibt’s keinen ‚mach mir nen Hit‘-Button. Später soll sogar ein Plugin-Builder für DIY-Sounddesign kommen, aber das ist noch nicht dabei. Das Besondere? Du bastelst einen Patch in Chrome und hast ihn Sekunden später in deiner Session. Versuch das mal mit deinem üblichen VST-Haufen.

Neumann KH 310 II: Studiokönig, keine Billigplätze

Neumanns KH 310 II will dir nicht schmeicheln – sie knallt dir die Wahrheit um die Ohren. Der klassische Drei-Wege-Monitor bekommt ein modernes Innenleben: neues DSP, 525 Watt und Treiber, die Höhen, Mitten und Bässe sauber trennen. Vergiss aufgepumpte Bässe oder magische Mitten – hier hören Profis die hässlichen Mix-Details, bevor es die Welt tut.

Raumkalibrierung via MA1 und Anschlüsse für analog und digital sorgen dafür, dass du dem Gehörten wirklich trauen kannst. Drei Riesen pro Stück – das ist nichts für Bedroom-Producer, sondern für alle, die es mit Übersetzung und Genauigkeit ernst meinen. Die KH 310 II sind eine echte Klangwaffe. Und ja, im Video hörst du, wie sie wirklich klingen – Worte bringen deinen Brustkorb nicht zum Beben wie diese Teile.

Neumann zielt auf eine sehr kontrollierte und neutrale Wiedergabe, nicht auf einen Lautsprecher, der jeden Mix schönfärbt.

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

Elektron Tonverk: Hybrid-Studios bester Kumpel wird schlauer

Das neue Update 1.4 bringt Multi-Channel-Audio-Streaming über Overbridge.

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

Elektrons Tonverk-Update beseitigt endlich das Multi-Track-Aufnahme-Drama für Hybrid-Setups. Version 1.4 streamt alle 16 Spuren einzeln via Overbridge in deine DAW – kein nerviges Mehrspur-Gebastel oder Kabelsalat mehr. Du baust den Track auf der Hardware und ziehst die Stems dann zum Feinschliff in die DAW.

Dazu gibt’s Velocity- und Keyboard-Tracking für mehr Ausdruck, einfache Pattern-Transposition und praktische Preset-Filter. Das ist nicht nur ein Firmware-Update, sondern eine Workflow-Befreiung. Für alle, die zwischen Hardware und Software pendeln, macht dieses Update Tonverk zum Mittelpunkt statt zum Außenseiter.

Tamber Gestures: Hände wedeln, Sound regieren

Tamber Gestures ist entweder die Zukunft des Live-Performens oder ein abgefahrener Sci-Fi-Partytrick. Nur mit deiner Webcam steuerst du Synths, Effekte und Automation durch Handbewegungen – keine Handschuhe, kein Extra-Equipment. Hand hoch, Filter auf; zur Seite, Effekt zerstören. Läuft als Standalone oder Plugin und bringt eine neue Ebene an Ausdruck – oder Chaos – in dein Set.

So präzise wie ein Fader? Keine Chance. Aber für große Moves, abgefahrenes Sounddesign oder Barrierefreiheit hat das Potenzial. 9,99 $ im Monat mit Gratis-Test, aber wir warten alle auf eine Einmal-Lizenz. Bis dahin: was für Mutige, Experimentierfreudige und alle, die beim Gig wie Zauberer aussehen wollen. Im Video siehst du’s in Aktion – die Magie steckt in der Bewegung, nicht im Marketing.


Diesen Artikel gibt es auch auf Englisch. Du findest ihn hier: https://synthmagazine.com/sanjay-c-dives-deep-luna-3-0-nova-and-gear-that-slaps/
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