Wer dachte, der Hydrasynth wäre schon wild, hat den ASM Leviasynth noch nicht erlebt – das ist eine echte Klangwaffe für die Straße. Starsky Carr, der König der Deep Dives, zerrt dieses Biest aus dem Labor und ins Rampenlicht und zeigt, warum andere Synths jetzt schon Muffensausen bekommen. 16 Stimmen, 8 Oszillatoren pro Stimme und ein Filter, der Charakter nur so ausspuckt. Preset-Surfen? Vergiss es – hier geht’s ums Anfassen und Selberbauen, mit FM, Wavetables und klassischer Analogwärme direkt unter deinen Fingern. Wenn dein Studio ein neues Herzstück braucht (oder du einfach sehen willst, wie ein Synth-Profi Sachen macht, die du dich nie trauen würdest), dann ist das hier dein Ding.

16. Juni 2026
SPARKY
Starsky Carr entfesselt den ASM Leviasynth: Rave-Bunker im Kasten
Leviasynth: Nicht der Hybrid deiner Oma
Starsky Carr macht keine halben Sachen – der ASM Leviasynth kommt mit Specs, die die meisten Flaggschiff-Synths wie Kinderspielzeug aussehen lassen. Schon beim ersten Anspielen spürt man, wie viel Power hier drinsteckt: 16 Stimmen, 8 Oszillatoren pro Stimme und ein Hybrid-Engine, der sowohl clever als auch brutal ist. Das ist kein aufgewärmter 80er-Jahre-Retro – das ist ein zukunftsorientiertes Monster, das dein Studio zum Frühstück verspeisen will.
Auch die Verarbeitung bekommt direkt ein Lob, alle Sorgen um wackelige Knöpfe oder billiges Plastik sind sofort vergessen. Starskys Hands-on-Stil vermittelt ein echtes Gefühl für das Gewicht des Instruments – physisch wie klanglich. Klar ist: Der Leviasynth ist für echten Missbrauch gebaut, egal ob auf der Bühne oder beim Beat-Basteln im Schlafzimmer-Bunker.
Oszillator-Armee & Algorithmus-Chaos
Jetzt mal Zahlen, bei denen selbst deine DAW ins Schwitzen kommt: 8 Oszillatoren pro Stimme, jeder bereit, von 144 verschiedenen Algorithmen verdreht, moduliert oder zerlegt zu werden. Klassisches FM? Klar. Phase Distortion, abgefahrene Sync-Spielereien, modulare Routings – der Leviasynth kann alles. Starsky zeigt die Routing-Optionen und wie man Oszillatoren kettet, stapelt und moduliert, bis der Sound so fett ist, dass man ihn aufs Brot schmieren könnte.
Das Experimentierpotenzial ist einfach irre. 13 Hüllkurven und 5 LFOs sorgen für das Chaos, und die Mod-Matrix ist so tief, dass du darin ein ganzes Wochenende verlieren kannst. Starsky beim Menü-Durchforsten zuzusehen ist wie beim Steuern eines Raumschiffs – und trotzdem ergibt der Workflow Sinn. Das ist bei so einem mächtigen Synth keine Selbstverständlichkeit.

"Wir haben 144 Algorithmen auf dem Leviasynth."
© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Patchwork-Chaos: Von Prophet bis FM-Dreck

"Lass uns einen Prophet-5-Patch von Grund auf programmieren."
© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Starsky redet nicht nur über Specs – er baut Patches von Grund auf, angefangen mit einem Prophet-5-Sound, der für einen Hybrid verdammt überzeugend klingt. Das Interface macht das Einstellen klassischer Analogklänge überraschend schnell, und Modulation ist nur einen Knopfdreh entfernt. Wer sehen will, wie ein echter Synth-Nerd arbeitet, sollte hier den Kaffee abstellen und genau hinschauen.
Aber es bleibt nicht bei Vintage-Vibes. Der Leviasynth taucht direkt in tiefe FM-Gefilde ab, spuckt metallische Bässe und sich entwickelnde Digital-Pads aus, die deinen nächsten Warehouse-Rave beschallen könnten. Die Hands-on-Demo beweist: Das ist kein Preset-Kasten – wer mutig ist, kann sich hier komplett im Sounddesign verlieren. Worte werden dem Sound nicht gerecht – das Dreckige muss man selbst hören.
Der Analogfilter: Wärme mit Attitüde
Jeder Hybrid braucht einen richtigen Filter, und ASM hat hier nicht gespart. Der neue 4-Pol-Resonanz-Analogfilter bringt genau die schmatzige Wärme, die wir wollen, und genug Drive, um richtig böse zu werden. Starsky verweist auf die Moog-Sub-37-Gene, und das Ergebnis spricht für sich. Der Filter verpasst dem digitalen Chaos genau das richtige Maß an Oldschool-Kleber – das ist der Unterschied zwischen einem höflichen Synth und einem, der nachts um drei einen Toaster-Fight anfängt.

"Analogfilter Deep Dive – Moog Sub 37 Designer."
© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Fazit: Jahrzehnt-Synth oder nur Hype?
Starsky Carr stellt zum Schluss die entscheidende Frage: Ist der Leviasynth nur ambitioniert oder wirklich unverzichtbar? Mit so viel roher Power und flexiblem Workflow ist klar: Der Leviasynth ist nicht einfach nur eine weitere glänzende Kiste fürs Regal. Er ist ein echter Kandidat fürs Zentrum deines Setups – vorausgesetzt, du bist bereit, Zeit zu investieren. Klar, kein Artikel kann den Sound wirklich einfangen – das Video musst du dir schon selbst anschauen (und die Monitore aufdrehen), um den vollen Bunker-Impact zu spüren.
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/StarskyCarr
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