Starsky Carrs Gridlock II im Test: MIDI-Chaos? Nicht mehr!

Wenn dein Studio-Timing so straff ist wie ein nasser Keks, dann ist Starsky Carrs neuestes Deep-Dive-Video der Weckruf, den du brauchst. Er schnappt sich das Gridlock II von Innerclock Systems – einen massiven, kompromisslosen Timing-Hub – und prüft, ob wirklich alles von alten ARPs bis zu modernen USB-Synths im Takt bleibt. Erwarte Sarkasmus, echte Alltagsprobleme und eine schonungslose Abrechnung mit dem DAW-MIDI-Clock-Desaster. Starskys typischer Klartext und seine gnadenlose Ehrlichkeit machen dieses Video zum Pflichtprogramm für alle, die genug von MIDI-Drift, Jitter und dem ewigen Kampf um tightes Gear haben. Anschließen, stimmen, Groove-Disziplin lernen!

Das Timing-Desaster: Warum es Gridlock II gibt

Mal ehrlich – wer schon mal ein Studio voller Synths gebändigt hat, kennt das Leid von MIDI-Jitter und schlampigen DAW-Clocks. Starsky Carr malt das bekannte Bild: Vintage-Kram, modernes Gear und ein Timing-Chaos, das einen dazu bringt, alles zu verkaufen und wieder aufs Vierspurgerät zu setzen. Er kennt das, hat’s durchgezogen – und gemerkt: Nur im Rechner macht auch keinen Spaß, wenn das ganze Hardware-Schätzchen verstaubt.

Hier kommt das Gridlock II ins Spiel, Innerclocks neueste Waffe im Krieg gegen schlampiges Timing. Starsky bringt das Problem auf den Punkt: DAW-MIDI-Clocks sind einfach zu lahm, und alles synchron zu halten ist ein Rezept für Frust. Das Gridlock II verspricht das Ende des Chaos – vom Prodigy bis zur 909 alles perfekt im Takt, egal wie wild dein Setup ist. Wer sein Studio lieber als Rave-Bunker statt als Toaster-Schlacht erleben will, sollte jetzt aufpassen.


Audio-Clocking: Präzision, die weh tut

Jetzt wird’s spannend. Das Gridlock II verlässt sich nicht auf die wackelige DAW-Clock – es generiert seinen eigenen Clock aus einem Stereo-Audiosignal per Plug-in. Ergebnis? Jitter von nur 20 Mikrosekunden. Das ist nicht nur tight, das ist chirurgisch. Starsky staunt über die Zahlen: Port-zu-Port-Schwankung unter fünf Mikrosekunden, CV/Gate-Trigger unter 50 Nanosekunden. Noch schneller und du brauchst einen DeLorean.

Dank dieser Audio-Lösung landet jeder Hit, Swing und Flam genau da, wo er soll. Keine Hi-Hats mehr, die wie auf dem Nachtbus davonfahren. Der Unterschied ist so deutlich, dass sogar deine 909 plötzlich brav läuft. Das Timing ist so knackig, dass man direkt alle alten Drum-Maschinen rauskramen will, nur um sie mal richtig zu hören. Im Video spürt man förmlich, wie der Groove einrastet – das muss man gesehen (und gehört) haben.

Es gibt uns ein System mit einem lächerlich niedrigen MIDI-Jitter von bis zu 20 Mikrosekunden.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Alt trifft Neu: Vintage und Modernes im perfekten Sync

Ich habe seit dem ersten Einsatz und dem Zusammenschalten des ganzen Equipments ein breites Grinsen im Gesicht.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Starskys Studio ist ein Friedhof der Synth-Legenden – ARP Odyssey, Minimoog, Prodigy, Juno-60 – alles ohne MIDI, jetzt aber dank Gridlock II voll dabei. Er zeigt, wie man jedes Gerät benennt, per MIDI, DIN Sync, USB oder CV/Gate einbindet und sie in Logic auftauchen, als wären sie fabrikneue MIDI-Workstations. Das ist, als würde man seinem alten Gear einen neuen Pass und ein First-Class-Ticket in die Gegenwart schenken.

Das Beste: Man kann alles mischen – USB-Synths, MIDI-Module, uralte Analoge – alles läuft tight zusammen, ohne Drama. Das Video ist ein Meisterkurs in Integration, aber der eigentliche Zauber ist, wie direkt und responsiv alles wirkt. Starsky grinst wie ein Kind im Süßwarenladen – hier wird nicht nur gezeigt, sondern wirklich gelebt. Wer sehen will, wie ein Studio als ein Instrument funktioniert, bekommt hier die Blaupause.

DAW-Clock vs Gridlock II: Das Duell

Starsky redet nicht nur – er liefert den echten Timing-Showdown. Die TR-909 läuft mit eigenem Pattern, einmal mit DAW-Clock, einmal mit Gridlock II. Die DAW driftet wie ein schlechtes WLAN, das Gridlock II hält jeden Schlag messerscharf im Takt. Der Unterschied ist nicht subtil – das spürt man im Bauch, nicht nur im Ohr. Wer je gezweifelt hat, ob Clocking wirklich wichtig ist, wird nach diesem Video bekehrt. Manche Dinge muss man einfach selbst hören.

Das Timing ist nicht so präzise wie das unten, das wirklich so tight ist, wie es nur geht – bei jedem einzelnen Schlag.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Für wen? Praxis, Grenzen und Live-Power

Wir haben das Behringer-Budget-Territorium definitiv verlassen.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Für wen ist das Ding? Starsky ist ehrlich: Das Gridlock II ist ein Pro-Tool, preislich weit weg von Behringer. Wer ein großes Setup mit Vintage und Modernem fährt oder für Live absolute Zuverlässigkeit braucht, kommt kaum drum herum. Im Standalone-Modus kann der Laptop zu Hause bleiben und das Rig läuft trotzdem stabil. Für alle anderen bleibt es ein Traum – wie ein Ferrari für MIDI.

Aber nicht alles ist Gold. Wer massenhaft SysEx oder komplexe MIDI-Controller nutzt, kann das Gridlock II aktuell noch ins Schwitzen bringen (Firmware-Update kommt). Und bei über zwei Riesen muss Timing schon wirklich wichtig sein. Trotzdem: Im Vergleich zu einem Wust aus Konvertern und Interfaces wirkt es fast schon günstig. Starskys Fazit? Wer ein Studio voller widerspenstiger Kisten hat, bekommt hier die ultimative Groove-Waffe.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.co.uk/starsky-carrs-gridlock-ii-review-midi-mayhem-sorted/
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