Synth Diy Guy dreht auf: Joranalogue Flow 3 Filter im Rave-Test

Was passiert, wenn Synth Diy Guy den Joranalogue Flow 3 in die Finger bekommt? Reines Modular-Chaos. In diesem wilden Ritt kitzelt er jede Nuance aus dem sogenannten „Auto Dynamic Filter“ heraus – im Grunde ein Envelope-Filter mit ein paar fiesen Tricks. Erwartet Envelope-Follower, Stereo-Patching und mehr Kabelsalat als nach einer Rave-Afterparty. Wer Filter mag, die schnell, reaktiv und ein bisschen unberechenbar sind, sollte sich anschnallen.

Auto Dynamic – kein Marketing-Blabla

Der Flow 3 von Joranalogue ist nicht einfach nur ein weiterer Filter im Eurorack-Dschungel. Synth Diy Guy macht sofort klar, was das Ass im Ärmel ist: ein eingebauter Envelope-Generator und Envelope-Follower, sodass der Filter entweder der Amplitude deines Signals folgt oder auf Trigger reagiert. Schluss mit dem Gefummel an externen Envelopes und Followern – das Teil ist direkt einsatzbereit.

Die Bedienung ist aufs Wesentliche reduziert, aber tödlich effektiv: Frequenz, Resonanz, Decay und Trigger. Sogar ein Envelope-Ausgang ist dabei, um das interne Signal woanders im System zu nutzen. Lass dich nicht von der simplen Oberfläche täuschen – unter der Haube ist der Flow 3 bereit für jedes Patch-Chaos. Wer will, dass sein Filter zum Groove des Racks tanzt, hat hier die richtige Waffe.

Also ist es ein Envelope-Filter – oder wie sie sagen, ein Auto Dynamic Filter, aber das ist nur ein schicker Name für Envelope-Filter.

© Screenshot/Zitat: Synthdiyguy (YouTube)

Dreifach-Bedrohung: LPF, BPF, HPF

Sehr cool klingender Filter.

© Screenshot/Zitat: Synthdiyguy (YouTube)

Drei Ausgänge – Lowpass, Bandpass, Highpass – bedeuten, dass du nicht auf eine Filterart festgelegt bist. Synth Diy Guy patcht alle drei, wechselt zwischen warmem Bass, acid-mäßigem Quietschen und glasklarem Highpass, manchmal sogar im Stereo-Setup für abgefahrene Modular-Bilder. Der Flow 3 bleibt nicht brav im Mix – er drängt sich nach vorne.

Jeder Ausgang bringt seinen eigenen Charakter, besonders mit etwas Resonanz. Der Bandpass kann richtig fies werden, während der Highpass scharf genug ist, um sich durch jedes Drum-Gewitter zu schneiden. Wer von Single-Output-Filtern gelangweilt ist, bekommt hier die volle Palette für das nächste klangliche Straßen-Gefecht.

Patch-Frenzy: Chaotische Modulation & Trigger

Jetzt wird’s wild: Im Auto-Modus folgt der Flow 3 der Amplitude und sorgt für dynamische, lebendige Klangfarben – einfach LFO, Envelope oder Sequenz ins VCA und der Filter öffnet sich, wenn’s lauter wird. Mehr Kontrolle? Umschalten auf manuell und mit externen Triggern für perkussive Filter-Pops sorgen oder Decay und Resonanz per Chaos-Modul randomisieren. Das ist wie ein Espresso für den Filter – und dann improvisieren lassen.

Ob Resonanz-Pings, FM auf den Cutoff oder getriggerte Filter-Attacken: Der Envelope-Ausgang wird wild im System verteilt. Für die Nerds gibt’s sogar Momente, in denen der Flow 3 selbst oszilliert und zum Sinus mutiert. Ein DIY-Spielplatz, bei dem jedes Patch die Envelope-Grenzen sprengt – im wahrsten Sinne.

Man hört, wie der Filter tatsächlich weiter aufmacht, je lauter die Note wird.

© Screenshot/Zitat: Synthdiyguy (YouTube)

Sound-Demo: Filter im Angriffsmodus

Worte können kaum beschreiben, wie abgefahren dieser Filter klingt. Von vokalen Sweeps bis zu Samba-Chaos lässt Synth Diy Guy den Flow 3 in einer Modular-Session von mellow bis manisch eskalieren. Die Dynamik ist der Star: Ob mit Triggern oder Amplitudensteuerung – der Flow 3 reagiert sofort, bringt Bewegung und Dreck ins Spiel. Aber ehrlich: Das Video muss man hören – kein Magazintext kann die rohe Energie dieses Filters wirklich einfangen.


Diesen Artikel gibt es auch auf Englisch. Du findest ihn hier: https://synthmagazine.com/synth-diy-guy-goes-full-rave-with-the-joranalogue-flow-3-filter/
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