UVI Rumble: Devin Belangers Multi-Band Bass-Maschine, die Türen eintritt

11. Juni 2026

SPARKY

UVI Rumble: Devin Belangers Multi-Band Bass-Maschine, die Türen eintritt

Genervt von Synth-Plugins, die das Blaue vom Himmel versprechen und dann nur lauwarmen Quark liefern? Devin Belanger (AKA Miles Away) hat gerade einen Walkthrough zu UVI Rumble rausgehauen – und glaub mir, das hier ist keine gewöhnliche Bass-Kiste. Es ist ein vollwertiger Multi-Band-Synthesizer – stell dir drei Synths im Trenchcoat vor, jeder zerlegt einen anderen Frequenzbereich. Devin ist direkt, musikalisch und herrlich ehrlich. Wenn du einen Synth willst, der vom Industrial-Brecher bis zum verträumten Ambient alles in einem Preset kann – und du Sounddesign mit echtem Innovationsfaktor suchst – anschnallen. Rumble will nicht höflich am Meta rütteln. Das Ding will es plattwalzen.

Drei Synths, ein Rumble: Multi-Band-Chaos

Devin Belanger verschwendet keine Zeit und schneidet direkt durch den Werbe-Nebel: UVI Rumble ist nicht einfach nur ein weiteres Bass-Plugin. Es ist der erste Synth, den er gesehen hat, der den Sound in drei vollwertige Synthesizer aufteilt, jeder übernimmt einen eigenen Frequenzbereich. Vergiss Multiband-Kompressor auf langweilige Patches klatschen – das hier ist Multiband von Grund auf, und es ist so verrückt, wie es klingt.

Der eigentliche Clou: Jede Band bekommt ihren eigenen Engine, sodass du Bässe, Mitten und Höhen getrennt zerlegen, verzerren und zerstören kannst. Nie wieder matschiger Sub, wenn du obenrum aggressiv werden willst. Devins anfänglicher Zynismus verfliegt schnell, als er merkt, wie einfach sich abgefahrene, clubtaugliche Ergebnisse erzielen lassen. Wer frische Wege sucht, seine Tracks zu verrohen, findet hier ein echtes Straßenwerkzeug.

Es ist, soweit ich weiß, der erste vollwertige Multi-Band-Synthesizer.

© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)

Bass-Brecher oder Ambient-Engel?

Er ist tatsächlich polyphon und eignet sich auch hervorragend für ambientartige und schöne Sounds.

© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)

Rumble zerlegt schwere Bässe – ein Hördurchgang von Devins Demo reicht, um zu wissen: Dieser Synth kann Beton durchschlagen. Aber der Clou: Er ist auch polyphon und öffnet damit die Tür für schimmernde, ambientartige Flächen, die so gar nichts mit den üblichen Bass-Monstern zu tun haben.

Natürlich: Wer auf fette Akkorde aus ist, sollte die CPU im Auge behalten – Rumble wird im Polyphonie-Modus schnell hungrig. Trotzdem: Selten findet man einen Bass-Synth, der so überzeugend zwischen Brecher und Schönheit wechseln kann. Kein One-Trick-Pony, sondern eher ein Rave-Bunker mit geheimem Garten dahinter.

Layer-Kuchen: Der Sounddesign-Walkthrough

Jetzt gibt’s das Hauptgericht: Devin taucht in Rumbles einzigartiges Layering ein und zeigt, wie du jede Band mit völlig unterschiedlichen Quellen und Effekten formen kannst. Ob analog, Wavefolding, der eingebaute Kick-Generator (sein Liebling) oder ein Menü voller FM-Optionen – jede Ebene hat ihre eigenen Tricks auf Lager. Willst du das Low-End solo verbiegen, ohne die Höhen zu ruinieren? Kein Problem. Die Air-Band mit Noise oder Ringmod treiben? Auch kein Problem.

Die Magie passiert, wenn du LFOs und Hüllkurven über alles wirfst. Die Crossover-Punkte zwischen den Bändern zu modulieren ist pures Chaos – im besten Sinne. Devin scheut sich nicht, Makros zu missbrauchen, um Sounds im Handumdrehen von monströs zu verträumt zu drehen. Rumbles Drag-and-Drop-Modmatrix ist übersichtlich, du wirst also ermutigt, ins Absurde zu gehen, ohne dich im Menü-Dschungel zu verlieren. Die ganze Tiefe lässt sich kaum in Worte fassen – das Workflow-Video ist Pflicht.

Du hast eine ganze Reihe richtig cooler Sachen wie analog, Wavefolding, Samples, einen Kick-Generator, den ich echt feiere.

© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)

FX, Kompression und das Geheimrezept

Sie sind eigentlich eher wie eine komplette Effektkette, bei der du verschiedene Kontrolle über die Makros hast.

© Screenshot/Zitat: Devinbelangermusic (YouTube)

Man würde erwarten, dass ein so komplexer Synth bei den Effekten abstinkt, aber Rumble liefert ab. Jede Ebene bekommt ihre eigene Effektkette – inklusive Shaper, Kompressor, Stereo-Spielereien und mehr. Devin feiert besonders, wie man das Signal smashen, sättigen oder driften lassen kann – mal alles gleichzeitig, mal nur im Bassbereich, während die Höhen frei schweben.

Alles ist makrofähig, du kannst also einen Sound von smooth zu zerstörerisch morphen, ohne ins Schwitzen zu kommen. Bis zu achtstimmiger Unisono-Modus – damit baust du dir deine eigene Bass-Armee. Für Producer, die wollen, dass ihre Sounds sich im Track entwickeln (oder explodieren), sind diese Tools pures Gold. Erwartet kein höfliches Plugin – das hier ist für Zerstörung oder Schönheit gebaut, je nach Laune.

Demo-Track: Rumble in freier Wildbahn

Du willst hören, was Rumble wirklich kann? Devin haut einen Drum’n’Bass-Track raus, der den Synth an seine Grenzen bringt – fetter Bass, fiese Mitten und knackige Höhen, alles in Echtzeit am Mutieren. So einen Sound bekommst du mit einem normalen Synth einfach nicht hin. Wer den Impact spüren will, muss schauen und hören. Manche Dinge kann Text einfach nicht hart genug smashen.


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