Voltage Labs reißen die Bunkertür auf und werfen uns direkt in Benjamin Damages Berliner Festung. Vergiss YouTube-Gearporn – hier gibt’s die dreckige, handfeste Realität von Klangwaffen im Einsatz. Wir bekommen einen Platz in der ersten Reihe für die schmutzigen Tricks und cleveren Moves, die seinen wuchtigen Signature-Sound formen – samt Gear-Geständnissen und Workflow-Magie. Es geht nicht um den saubersten Signalweg – sondern darum, was im Club knallt. Wer sehen will, wie ein echtes Studiohirn arbeitet, sollte diese Reise nicht verpassen.

19. Oktober 2026
SPARKY
Voltage Labs x Benjamin Damage: Berliner Studio-Waffen entfesselt
Ableton Live, ASM Hydrasynth, Eventide H90 Harmonizer, Jomox Alpha Base, Kurzweil Keyboard, Moog Matriarch, Nio Iotene Core, Nsonic DB4, Pioneer Dave Smith Sampler, Sequentix Circlon
Bunker-Inventar: Benjamins Berliner Arsenal
Voltage Labs starten mit Benjamin Damage, der uns das Gear zeigt, das seine Berliner Höhle pflastert. Hier gibt’s kein Museumsglas – alles ist abgenutzt, verkabelt und bereit für den Klangkampf. Benjamins Ansatz ist pure Experimentierfreude: Er taucht in die Hardware ein, kitzelt die Maschinen und lässt das Seltsame hochkochen, bis er auf etwas Saftiges stößt. Dann wird’s spannend.
Erwarte kein steriles Labor-Setup. Das Studio ist ein Spielplatz voller kratziger Verzerrung, ungewöhnlicher Filterboxen wie der Nio Iotene Core und Effektgeräten, die auch aus einer zeitreisenden Rave-Höhle stammen könnten. Benjamin greift, was in Reichweite ist, und zwingt es in seinen Dienst – selbst wenn’s ein liegengebliebenes Sequential von einem Kumpel ist. Hier zählt, was das Gear kann, nicht wie glänzend es aussieht.
Circlon: Das zentrale Nervensystem
Mitten in diesem klanglichen Straßenkampf thront der Sequentix Circlon als Hauptgehirn. Das ist nicht nur ein Sequencer – das ist der Puppenspieler, der im Studio alle Fäden zieht, das Chaos zähmt und die Grooves noch tighter macht. Benjamin hat ihn seit 2014, und Voltage Labs stellen klar: Die Kiste bekommt immer noch regelmäßig Firmware-Liebe – das hält alles frisch.
Der wahre Trick des Circlon? Er verbindet alles – alte Drum-Maschinen, Synths, Effekte – zu einem performancebereiten Organismus. Kein endloses Geklicke in Ableton, kein Maus-Arm. Alles wird geroutet, getriggert und mit einem Dreh am Knopf zerlegt. Die Message: Hände schmutzig machen, die Maschine sprechen lassen.

"Circlon ist das Hauptgehirn, das Hauptgehirn des Studios."
© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)
Lieblingswaffen: Alpha Base & Hydrasynth

"Ich habe die Jomox Alpha Base, eine ziemlich vielseitige Drum-Machine, die komplexe Kick- und Snare-Sounds macht."
© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)
Kommen wir zu den Schwergewichten. Die Jomox Alpha Base ist nicht nur vielseitig – sie bildet das Rückgrat für komplexe Kicks und Snares, die garantiert nicht aus irgendeinem Preset-Pack entlaufen sind. Viele Ausgänge, lässt sich heiß durch den Mixer fahren und ist immer bereit für eine Extraportion Dreck. Nichts Klinisches – hier geht’s um Schmutz und Durchschlagskraft.
Dann der ASM Hydrasynth, den Benjamin für seine Tiefe und gleichzeitig simple Bedienung schätzt. Digital, aber keine Spur von Langeweile – der Sound ist fett und das Teil passt ins Handgepäck, also kann er es easy zu Gigs schleppen. Schnelle Tweaks, schnelle Ergebnisse und genug Tiefe, um sich richtig zu verlieren. Genau das will man im Live-Rig: Power, Portabilität und Attitüde.
Experimentieren: Das Geheimrezept
Wer hier noch auf eine Step-by-Step-Masterclass wartet, kann’s vergessen. Benjamins Hauptwerkzeug ist Trial & Error – er probiert rum, schaut, was hängenbleibt, und dreht es dann so lange, bis es bricht oder zu etwas Neuem wird. Voltage Labs verschwenden keine Zeit mit endlosen Parameterlisten; hier geht’s um Vibe und Zufall, nicht um Tabellen und Handbücher.
Dieses Ethos zieht sich durchs ganze Studio: Die besten Momente entstehen, wenn man die Regeln vergisst und dem Seltsamen nachjagt. Wie Benjamin sagt: Es geht darum, etwas Interessantes zu erwischen und daraus einen Track zu machen. Für den echten Wahnsinn musst du das Video schauen – manches lässt sich einfach nicht in Worte fassen, vor allem wenn das Gear auf die beste Art ausrastet.

"Normalerweise experimentiere ich einfach eine Weile, bis ich etwas Interessantes finde und entwickle das dann weiter."
© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)
Live-Jam: Alles auf Angriff
Am Ende wird das ganze Arsenal im Live-Jam entfesselt. Hier lösen sich Theorie und Gear-Listen in Luft auf – es geht um Hände an den Fadern, Maschinen im Dialog und einen Raum, der bebt, wenn der Groove wächst. Voltage Labs halten die Kamera drauf, damit du jeden Move und jeden glücklichen Unfall siehst, während Benjamin das Studio in Ekstase versetzt.
Zu sehen, wie all diese Elemente in Echtzeit einrasten, ist die eigentliche Belohnung – die Alpha Base hämmert, der Hydrasynth schichtet Texturen und das Circlon-Gehirn hält alles auf Kurs. Wer den Schweiß und die Elektrizität des Studios spüren will, darf das Finale nicht verpassen. Glaub mir, das willst du in Aktion sehen.
Zum YouTube Video:
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Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/voltage_labs
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