Vom leeren Patch zum Banger: The Unperson’s Modular-Chaos

7. September 2026

TAS

Vom leeren Patch zum Banger: The Unperson’s Modular-Chaos

Bereit für eine klangliche Safari? The Unperson stürzt sich kopfüber ins Modular-Abenteuer und baut einen Hardware-Synth-Jam komplett von Null auf – mit nichts als einem frechen Grinsen und einem Haufen wilder Module. Plaits sorgt für schräge Klänge, Monumatic bringt den Punch und der KO II liefert dreckige Drums. Wenn du dich je gefragt hast, wie so ein echter Hardware-Jam entsteht – mit allen Macken, Wacklern und Überraschungen – bekommst du hier einen Platz in der ersten Reihe für Chaos, Groove und Sounds, die selbst ein schlafendes Känguru aufschrecken würden. Bier kaltstellen und weiterlesen!

Tabula Rasa mit Plaits: Der wilde Start

Direkt zu Beginn stellt sich The Unperson der Leere – nur bewaffnet mit Mutable Instruments Plaits und Abenteuerlust. Keine vorgefertigten Beats, keine heimlichen Melodien – einfach pure, ungefilterte Klangsuche. Das ist wie beim Grillen mit einer Tüte Überraschungswürstchen: Mal sehen, was zischt! Erst werden die Algorithmen von Plaits durchgeklickt, bis endlich etwas Schrilles und Inspirierendes aus der Kiste springt.

Nach ein paar lahmen Patches landet unser Kumpel auf einem Sound mit ordentlich Biss. Das Sweet Spot ist gefunden, Modulation kommt ins Spiel und plötzlich sieht die leere Leinwand aus wie ein Jackson Pollock nach drei Espresso-Martinis. Hier geht’s nur darum, die Sounds zu jagen, die Lust auf mehr Drehknopf-Action machen – das Chaos ist immer nur ein Patchkabel entfernt.

Den Prozess dokumentieren: von nichts zu etwas, das ich gut genug für ein Video finde.

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

Schicht für Schicht: Monumatic und KO II mischen mit

Ich probiere oft einfach verschiedene Sounds aus, bis ein cooler Rhythmus entsteht.

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

Mit dem ersten Funken von Plaits geht’s ans Stapeln. Jetzt kommen Knobula Monumatic und Teenage Engineering EP-133 KO II ins Spiel – jeder bringt seine eigene wilde Note mit. Die Drum-Machine wird komplett gelöscht und neu gebaut – Presets sind was für Weicheier. Kicks, Rides und Hi-Hats werden gesucht und gemischt, bis der Groove endlich Sinn macht, dazu noch ein paar perkussive Spielereien für die Würze. Das ist nicht einfach Beatmaking, sondern eher wie eine Horde hyperaktiver Kängurus zu synchronem Tanz zu überreden.

Mit jeder Schicht wird am Pegel geschraubt, der Mix knallt wie eine Grillplatte am Buschfeuer-Tag. Monumatic bringt eine neue Dimension rein, schneidet durch das Chaos und sorgt dafür, dass nichts untergeht. Es gibt viel Trial & Error, einige freche Grinser – und das Ganze fühlt sich an wie eine Jam-Session, bei der jederzeit alles aus dem Ruder laufen kann. Genau das macht den Reiz aus.

Chaos ordnen: Struktur und Übergänge

Jetzt, wo der Klang-Eintopf brodelt, denkt The Unperson ans Anrichten. Struktur ist angesagt: Wann kommt die Snare, wie blendet man eine Schicht ein und die andere aus, und wie verhindert man, dass alles wie ein Opossum-Kampf in der Mülltonne klingt? Es geht um Übergänge und Dynamik – wann droppt der Beat, wann übernimmt die Melodie, und wie bekommt jedes Element seinen Platz, ohne dem anderen auf die Füße zu treten.

Ein paar holprige Momente gibt’s natürlich (wäre ja kein echter Jam ohne ein paar Bauchlandungen), aber genau das macht’s sympathisch. Manche Übergänge laufen so geschmeidig wie ein kühles Bier am Strand, andere brauchen noch Übung. Die wichtigste Lektion: Wer will, dass sein Jam knallt, muss die Wechsel im Griff haben und die Energie am Laufen halten – sonst sind die Leute schneller bei den Würstchen als du „Filterfahrt“ sagen kannst.

Ich muss genau wissen, wie weit ich den Filter aufdrehen will, wann Beads reinkommt usw.

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

Improvisation: Das geheime Gewürz

Jetzt kommt die Magie – Improvisation! The Unperson dreht frei, pitcht, experimentiert und schraubt wie ein verrückter Wissenschaftler nach zu viel Energy Drink. Hier gibt’s kein Skript: Melodien entstehen spontan, Übergänge schwanken zwischen butterweich und glorios chaotisch, und unerwartete Ideen ploppen auf wie Möwen am Strand. Manche Parts sind ausgefeilt, andere pures, ungefiltertes Chaos.

Das zeigt: Die besten Jams entstehen, wenn man Risiken eingeht. Egal ob Glückstreffer oder Facepalm-Moment – Improvisation hält alles frisch und macht Spaß. Und ehrlich: Die schrägsten Sounds muss man im Video selbst erleben – Worte können diesem modularen Wahnsinn kaum gerecht werden.


Alle Details: Hinter den Kulissen des Modular-Jams

Wer schon immer wissen wollte, wie ein Jam von The Unperson entsteht, bekommt hier alles ungefiltert – mit Macken, Glückstreffern und allem Drum und Dran. Vom ersten Patch bis zum letzten Fade-Out ist das eine wilde Reise durch Gear, Mut und musikalische Neugier. Für alle, die selbst mit Modular-Hardware loslegen wollen, ist dieser Blick hinter die Kulissen pures Gold. Aber ehrlich: Um die abgefahrenen Sounds und frechen Tricks wirklich zu checken, sollte man sich das Video unbedingt selbst reinziehen.


Diesen Artikel gibt es auch auf Englisch. Du findest ihn hier: https://synthmagazine.com/from-blank-slate-to-banger-the-unpersons-modular-mayhem/
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