Der BASS BRASSMASTER von Behringer will die schwer fassbaren, von Blechbläsern inspirierten Fuzz-Sounds der 1970er Jahre wiederbeleben und modernen Musikern einen Hauch eines seltenen Schaltkreises bieten, der einst von Legenden geschätzt wurde. Im offiziellen Demo-Video führt Behringer durch die Besonderheiten der Split-Input-Schaltung und zeigt, wie sich Clean- und Fuzz-Signale zu einem harmonisch reichen und dennoch überraschend klaren Sound mischen lassen. Mit robustem Metallgehäuse und vielseitigen Klangregelungen präsentiert sich der BASS BRASSMASTER als flexibles Werkzeug für Bassisten und Gitarristen, die auf der Suche nach diesem donnernden Fuzz sind. Wir werfen einen analytischen Blick darauf, was das Video über Klangcharakter, Bedienung und Praxistauglichkeit verrät.

6. Dezember 2024
MILES
Behringer BASS BRASSMASTER: Vintage-Brass-Fuzz für Bass und Gitarre neu aufgelegt
Ein Fuzz-Pedal mit Brass-DNA
Der Behringer BASS BRASSMASTER ist nicht einfach ein weiteres Fuzz-Pedal – er ist eine moderne Hommage an einen seltenen Schaltkreis der 1970er, der bei experimentierfreudigen Bassisten und Gitarristen bleibenden Eindruck hinterließ. Das Video beginnt mit einem Verweis auf das Original, den Maestro Brassmaster, dessen kurze Produktionszeit und einzigartiges Klangspektrum ihn zum Kultobjekt für Spieler wie Chris Squire und Dave Bestie machten. Wie Behringer betont, sind Originale heute rar und teuer, was diesen speziellen Fuzz noch legendärer macht.
Behringers Version will jedoch mehr als nur eine Kopie sein und richtet sich ausdrücklich an Bassisten und Gitarristen – trotz des Namens. Das Video räumt direkt mit dem Vorurteil auf, das Pedal sei nur für Bass geeignet, und hebt hervor, wie überzeugend es sich auch auf der Gitarre schlägt. Der BASS BRASSMASTER versucht nicht, Blechblasinstrumente zu imitieren, sondern kanalisiert vielmehr den Geist jener kräftigen, harmonisch reichen Fuzz-Sounds, die sich im Mix durchsetzen.

"This is one of those rare occasions where this pedal doesn't do what it says on the tin."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Split-Input: Das Geheimnis des Sounds

"Part of the magic in this unique circuit is a split input stage, which means you can blend both a clean and fuzz signal path together."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Das Herzstück des BASS BRASSMASTER ist die Split-Input-Schaltung, mit der sich Clean- und Fuzz-Signale parallel mischen lassen. Das ist kein Marketing-Gag – das Video zeigt, wie durch diesen Ansatz ein Fuzz-Sound entsteht, der auch bei hohen Gain-Einstellungen Klarheit und Durchsetzungskraft behält. Das Ergebnis ist eine Textur, die chaotisch und doch kontrolliert wirkt – ideal für Spieler, die Definition im Klang auch bei maximalem Zerrgrad schätzen.
Gerade Bassisten profitieren davon, denn der Clean-Anteil verhindert den gefürchteten Bassverlust, wie er bei klassischen Fuzz-Schaltungen oft auftritt. So bleiben die Grundfrequenzen erhalten, während der Fuzz-Anteil harmonische Komplexität und Schmutz hinzufügt. Die Klangbeispiele im Video machen klar: Hier geht es genauso um Definition wie um Zerstörung.
Vielseitigkeit auf Bass und Gitarre
Im Demo wird der BASS BRASSMASTER sowohl am Bass als auch an der Gitarre präsentiert – und überzeugt in beiden Disziplinen. Am Bass liefert das Pedal einen donnernden, harmonisch reichen Fuzz, ohne dabei Klarheit oder Fundament einzubüßen. Durch das Mischen von Clean- und Fuzz-Signal bleiben selbst extreme Einstellungen bandtauglich, der Charakter des Instruments bleibt erhalten.
Auch an der Gitarre zeigt sich das Pedal flexibel. Der Fuzz wird als explosiv und chaotisch, aber dennoch musikalisch beschrieben – Eigenschaften, die von klassischen Rock-Soli bis zu experimentellen Texturen reichen. Die Klangbeispiele im Video zeigen, wie der BASS BRASSMASTER von subtiler Sättigung bis zum kompromisslosen Soundchaos alles abdeckt und dabei stets kontrollierbar bleibt.
Klangformung: Brass, Sensitivity und Harmonics
Eine Reihe von Reglern ermöglicht gezielte Klanggestaltung. Der Brass-Volume-Regler steuert den Fuzz-Anteil und fungiert als Haupt-Drive-Regler. Aufgedreht bringt er den charakteristischen Fuzz-Sound von sanftem Britzeln bis zum satten Röhren. Der Bass-Volume-Regler bestimmt den Tieftonanteil und sorgt dafür, dass das Pedal flexibel auf verschiedene Instrumente und Kontexte reagiert.
Der Sensitivity-Regler ist das eigentliche Herzstück der Split-Input-Schaltung, denn hier lässt sich das Verhältnis von Clean- zu Fuzz-Signal fein abstimmen. Das Video zeigt, wie schon kleine Veränderungen den Charakter des Pedals deutlich beeinflussen – von klarer Durchsetzung bis zur massiven Klangwand ist alles möglich.
Weitere Schalter bieten zusätzliche Klangoptionen: Der Brass-Switch schaltet zwischen zwei Voicings, wobei Position zwei einen Mitten-Boost für mehr Durchsetzung im Mix liefert. Mit dem Harmonic-Switch lassen sich obere und untere Obertöne wählen – das erweitert die klangliche Flexibilität nochmals. So wird der BASS BRASSMASTER zum vielseitigen Fuzz, der von Vintage-Wärme bis zu moderner Aggressivität reicht.

"The brass switch gives you access to two different voicings."
© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Gebaut für die Bühne
Im Video geht es nicht nur um Klang – auch die Bauweise des Pedals wird hervorgehoben. Das massive Metallgehäuse macht klar: Der BASS BRASSMASTER ist für den harten Bühnenalltag gebaut. True-Bypass-Schaltung und die Wahl zwischen Batterie- oder Netzteilbetrieb erhöhen die Praxistauglichkeit. Wer Wert auf Robustheit und Sound legt, dürfte hier fündig werden – dieses Pedal ist bereit für den rauen Alltag.
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