Behringer P24: Hands-On mit dem intuitiven Personal Mixer

13. Mai 2025

LYRA

Behringer P24: Hands-On mit dem intuitiven Personal Mixer

Der P24 Personal Mixer von Behringer setzt auf eine haptische, musikerfreundliche Bedienung mit seinen 80mm-Fadern und einem durchdachten Workflow. Im offiziellen Walkthrough zeigt Behringer, wie der P24 für schnellen Aufbau, flexible Kanalmodi und Echtzeit-Mix-Anpassungen konzipiert ist – ganz ohne dickes Handbuch. Das Video führt durch alles von Verkabelung und Navigation bis zu EQ, Reverb, Limiter und Talkback und zeigt, wie sich der P24 in moderne Monitoring- und Mischumgebungen einfügt. Wer wissen möchte, wie digitale Architektur in greifbare Kontrolle übersetzt wird, bekommt hier einen aufschlussreichen Einblick in Behringers Ansatz für zugängliches, leistungsstarkes Bühnenmischen.

Fader im Fokus: Der P24 setzt auf Haptik

Der Behringer P24 positioniert sich als Personal Mixer, der auf unmittelbare Kontrolle setzt – mit klarem Fokus auf seine 80mm-Fader. Das Video macht sofort deutlich: Dieses Gerät ist nicht für Menü-Taucher oder Knopf-Dreher gedacht, sondern für Musiker, die schnellen, physischen Zugriff auf ihren Mix wollen. Über Stage Connect empfängt der P24 24 Kanäle, Talkback und Remote Power – alles über ein einziges Kabel, was Bühnen-Setups deutlich vereinfacht.

Die Monitoring-Optionen sind flexibel: Kopfhörer können direkt angeschlossen werden, ein Bühnenmonitor kann genutzt oder die Signale via P24 Hub an Funkstrecken ausgegeben werden. Diese Vielseitigkeit unterstützt unterschiedlichste Live- und Studioszenarien und sorgt dafür, dass sich der P24 in verschiedene Monitoring-Workflows einfügt. Im Mittelpunkt steht, den Aufwand beim Setup zu minimieren und das Mischen so direkt wie möglich zu gestalten.


Kanalmodi & Performance Controls: Stereo, Dual Mono und mehr

Eine der zentralen Stärken des P24 ist laut Video seine Fähigkeit, verschiedene Kanal-Konfigurationen zu handhaben: Stereo, Mono und Dual Mono. Jede der 12 Stereo-Gruppen kann manuell im Channel-Settings-Layer oder – bei entsprechender Konsolen-Konfiguration – automatisch in den passenden Modus versetzt werden. Besonders für komplexe Quellen ist das praktisch: Im Dual-Mono-Modus lassen sich etwa zwei Mikrofone an Kick oder Snare mischen, wobei der Pan-Regler als Balance statt klassischem Panorama arbeitet.

Die Workflow-Logik für Kanalwahl und Bearbeitung ist klar: Kanalbutton drücken, um zu selektieren; gedrückt halten, um tiefere Einstellungen wie Modus und Benennung zu erreichen. Die Performance-Ebene bietet schnellen Zugriff auf Parameter, die Musiker wirklich interessieren – Balance, Klang und Effekt-Send – während die zweite Ebene für Engineer-Details reserviert bleibt. Dieses Zwei-Ebenen-Prinzip sorgt für Übersicht im Live-Betrieb und ermöglicht dennoch gezielte Konfiguration.

EQ und Reverb sind nahtlos in den Kanal-Workflow integriert. Jeder Kanal verfügt über einen Tilt-EQ für schnelle Klangformung, und Reverb kann pro Kanal oder global über den Main Mix aktiviert werden. Das Senden von Kanälen zum Reverb ist so einfach wie das Drücken der jeweiligen Buttons – Atmosphäre und Raum im Monitormix entstehen so ohne Kreativitätsbruch.

Jeder Kanal hat zwei Ebenen. Die erste Ebene, die du beim Drücken eines Buttons siehst, ist die Performance-Ebene.

© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)

Setup & Navigation: Schnell, klar und musikerfreundlich

Der Setup-Prozess des P24 ist bewusst schlank gehalten; das Video verspricht einen 30-Sekunden-Weg vom Einschalten bis zum fertigen Mix. Kanalauswahl, Main-Mix-Zugriff und das Umschalten zwischen Performance- und Settings-Layer erfolgen über dedizierte Buttons und intuitive Gesten. Das entlastet Musiker kognitiv und lässt sie sich auf ihren Mix statt auf Menüstrukturen konzentrieren.

Die Navigation wird durch klare visuelle Rückmeldungen unterstützt: Ausgangspegelanzeigen reagieren je nach gewähltem Kanal oder Main Mix, und das Fader-Layout entspricht direkt den Kanalgruppen. Besonders praktisch: Die automatische Konfiguration der Kanalmodi anhand der Namensgebung in der Konsole minimiert manuelle Eingriffe und Fehlerquellen beim Setup.


Limiter & Talkback: Integrierte Tools für modernes Monitoring

Der erste Parameter, den du in den Main-Mix-Einstellungen siehst, ist die Limiter-Schwelle, und die schützt dein Gehör vor plötzlichen…

© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)

Über das reine Mischen hinaus integriert der P24 Funktionen, die auf reale Bühnen- und Studioanforderungen eingehen. Der eingebaute Limiter schützt das Gehör, indem er plötzliche Pegelspitzen abfängt; die Schwelle lässt sich im Main-Mix-Menü einfach einstellen. Visuelle Hinweise – etwa eine rote LED – zeigen klar an, wann der Limiter aktiv ist und sorgen so für Sicherheit und Vertrauen bei lauten Performances.

Auch das Talkback-System überzeugt: Es unterstützt interne und externe Mikrofone und ermöglicht die bidirektionale Kommunikation zwischen Musikern und Technikern. Das interne Stereomikro kann sogar Bühnenatmosphäre ins In-Ear-Monitoring einspeisen, sodass Musiker trotz abgeschirmter Umgebung ein Raumgefühl behalten. Talkback und Aux-Inputs lassen sich über eigene Fader und Trim-Regler steuern – kritische Kommunikations- und Monitoring-Anpassungen sind so stets griffbereit.

Diese integrierten Tools unterstreichen Behringers Anspruch, den P24 nicht nur als Mixer, sondern als umfassende Personal-Monitoring-Lösung zu positionieren. Das Video macht deutlich: Diese Features sind direkt nutzbar, ohne tiefgreifende Konfiguration.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/behringer-p24-hands-on-with-the-intuitive-personal-mixer/
Zum YouTube Video:


Zum YouTube Video: