Behringer wagt sich mit dem Wave selbstbewusst ins Feld der Hybridsynthesizer und präsentiert ein akribisch entwickeltes 8-stimmiges Instrument, das den Geist legendärer Wavetable-Synths der 80er Jahre einfängt. Auf dem offiziellen Kanal stellt Behringer den Wave als mehr als nur eine Nostalgie-Maschine vor – hier trifft digitale und analoge Power auf einen workflow-orientierten Ansatz für heutige Produzenten und Performer. Mit dualen Wavetable-Oszillatoren, echtem Analogfilter und einer performance-fokussierten Bedienoberfläche will der Wave die Lücke zwischen Vintage-Charakter und moderner Praxis schließen. Dieser Artikel beleuchtet Architektur, Features und kreatives Potenzial, wie sie im offiziellen Hands-on-Video demonstriert werden.

11. Dezember 2024
LYRA
Behringer Wave: Digitale Wavetables treffen analoge Wärme im modernen Hybridsynth
Eine Hybrid-Ikone, neu geboren
Behringer eröffnet die Präsentation mit einer klaren Mission: Die Wiederbelebung eines der ikonischsten Synthesizer der 1980er Jahre, neu interpretiert als Wave. Das Instrument wird als 8-stimmiger hybrider Wavetable-Synthesizer beschrieben – eine Mischung aus digitaler Präzision und analoger Wärme, die den Kern seines legendären Vorbilds einfangen soll. Es geht nicht nur um eine optische Hommage – im Fokus steht die Architektur, die eine Ära der elektronischen Musik geprägt hat.
Von Anfang an positioniert Behringer den Wave als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und betont seine hybride Natur. Die digitale Seite liefert die Präzision und Flexibilität der Wavetable-Synthese, während der analoge Teil, insbesondere der V2044-Filter, das organische, musikalische Verhalten verspricht, das Vintage-Fans schätzen. Das Ergebnis ist laut Video ein Sound-Engine, die sowohl ihren Wurzeln treu bleibt als auch für moderne Workflows bereit ist.

"Ein 8-stimmiger hybrider Wavetable-Synthesizer, der digitale Präzision mit analoger Wärme verbindet."
("An 8-voice hybrid wavetable synthesizer that blends digital precision with analog warmth.")© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Oszillatoren, Filter und Wavetable-Power

"Er hat 30 Factory-Wavetables, 64 benutzerdefinierte und 32 Plätze für eigene Transienten, die dank der Synth Tribe App importiert werden können."
("It has 30 factory wavetables, 64 user-defined and 32 slots for custom transients that can be imported thanks to the Synth Tribe app.")© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Im Kern ist der Wave mit zwei Wavetable-Oszillatoren pro Stimme ausgestattet, die durch den V2044-Analogfilter laufen. Diese Kombination soll sowohl die klare Artikulation digitaler Wavetables als auch das geschmeidige, dynamische Shaping einer analogen Filterstufe liefern. Die Architektur unterstützt bis zu acht Stimmen, jede fähig zu komplexen, geschichteten Klangfarben.
Die Wavetable-Optionen sind umfangreich: 30 Factory-Wavetables bilden die Basis, während 64 benutzerdefinierte Speicherplätze tiefe Individualisierung ermöglichen. Zusätzlich können 32 eigene Transienten über die Synth Tribe App importiert werden – ein weiteres Plus an klanglicher Flexibilität. So steht eine breite Palette bereit, von klassischen Digitaltexturen bis zu völlig neuen Wellenformen, alles durch den Analogfilter für zusätzlichen Charakter gejagt.
Performance-Tools für kreative Workflows
Der Wave ist nicht nur ein Sounddesign-Werkzeug – er ist für Performance gebaut. Behringer hebt ein duales Arpeggiator-System hervor, das komplexe rhythmische Muster und geschichtete Melodiesequenzen ermöglicht. Dazu kommt ein eingebauter polyphoner Sequencer, der weitere kreative Möglichkeiten eröffnet und das Programmieren von sich entwickelnden Linien und Harmonien direkt am Gerät erlaubt.
Ein herausragendes architektonisches Feature sind die acht Einzelausgänge, jeweils einer pro Stimme. Dieses Design richtet sich an fortgeschrittene Studio- und Live-Setups und erlaubt detailliertes Multitrack-Processing oder räumliches Mischen. Die Kombination aus Onboard-Sequencing, Arpeggiator und flexibler Ausgangsstruktur macht den Wave zu einem vielseitigen Werkzeug für DAWless-Setups und integrierte Produktionsumgebungen.

"Wave hat einen Dual-Arpeggiator, einen eingebauten polyphonen Sequencer und acht Einzelausgänge, einen pro Stimme."
("Wave has a dual arpeggiator, a built-in polyphonic sequencer and 8 individual audio outputs, one for each voice.")© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Expressive Tastatur und fortgeschrittene Spielmodi

"49 Full-Size-Tasten mit Velocity und Aftertouch und mit erweiterten Keyboard-Modi kann man splitten, layern oder im Unisono spielen."
("49 full-size keys with velocity and aftertouch and with advanced keyboard modes you can split, layer or play in unison.")© Screenshot/Zitat: Behringer (YouTube)
Behringer spendiert dem Wave eine 49-Tasten-Klaviatur mit Velocity und Aftertouch und unterstreicht damit die Performance-Qualitäten. So sind nuancierte Spielweisen möglich, von sanften Pads bis zu dynamischen Leads – alles reagiert auf den Anschlag des Spielers. Das haptische Erlebnis steht im Mittelpunkt und soll das Instrument unter den Fingern lebendig machen.
Fortgeschrittene Keyboard-Modi erweitern die kreative Palette zusätzlich. Nutzer können die Tastatur splitten, um multitimbrale Setups zu fahren, Klänge layern für satte Texturen oder im Unisono-Modus kraftvolle, gestapelte Stimmen erzeugen. Diese Optionen, kombiniert mit der expressiven Tastatur, machen den Wave anpassungsfähig für unterschiedlichste Spielweisen und Performance-Kontexte.
Klassiker neu gedacht für heute
Auch wenn der Wave klar von einem klassischen 80er-Synth inspiriert ist, präsentiert Behringer ihn als mehr als nur eine Retro-Hommage. Das Instrument wird als zukunftsorientiertes Kreativwerkzeug dargestellt, das Tradition und Innovation verbindet. Sein hybrider Engine, flexible Performance-Features und moderne Konnektivität sollen sowohl Vintage-Puristen als auch zeitgenössische Produzenten ansprechen.
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