Du hast das Gefühl, dein Yamaha MODX oder Montage ist eine Tastatur zu wenig für den nächsten Rave-Bunker? Scott’s Synth Stuff hat einen frechen Workaround am Start, der aus einem schlichten MIDI-Controller ein zweites Board macht – und das für weniger als einen durchzechten Abend. Kein Grund, für ein weiteres Flaggschiff das Haus zu verpfänden: Einfach einstöpseln, splitten und schichten, bis der Sound überkocht. Wer flexible, günstige und rebellische Synth-Rigs liebt, ist hier goldrichtig. Scotts direkter, praxisnaher Stil hält das Blabla draußen und die Kreativität drin.

21. Dezember 2025
SPARKY
Scott’s Synth Stuff entfesselt den 100-Euro-Zweitkeyboard-Hack für MODX & Montage
Der 100-Euro-Zweitkeyboard-Trick
Scott startet mit einer steilen Ansage: Du kannst dein MODX- oder Montage-Keyboard für rund 100 Euro verdoppeln – kein Hokuspokus, nur ein bisschen MIDI-Magie. Die Inspiration? Eine Facebook-Diskussion, in der die Skeptiker „keine Chance“ riefen und Scott meinte: „Halt mal mein Synth.“ Das Ergebnis ist ein Budget-Hack, der dein Setup erweitert, ohne dass du dafür eine Niere verkaufen musst.
Statt ein weiteres Flaggschiff zu kaufen, zeigt Scott, wie schon ein einfacher MIDI-Controller wie das Novation Launchkey 37 eine ganz neue Performance-Ebene freischaltet. Der Trick richtet sich an alle, denen mitten im Gig die Tasten, Parts oder Hände ausgehen und die mehr Power wollen, ohne das Konto zu sprengen. So ein Trick lässt dich fragen, warum du je über ein zweites Montage nachgedacht hast.

"Ich zeige dir, wie du ein zweites Montage oder Modi X für etwa hundert Dollar bekommst – und nein, hier geht's nicht um ESP."
("I'm going to show you how you can get a second montage or modi X for about a hundred dollars and no we're not talking about ESP here coming up")© Screenshot/Zitat: Scottssynthstuff (YouTube)
Splits, Layer und Keyboard-Chaos

"Wir könnten ein weiteres Montage oder Modi X kaufen – oder einfach ein anderes Keyboard benutzen."
("Well, we could buy another montage or another Modi X or we could just use another keyboard.")© Screenshot/Zitat: Scottssynthstuff (YouTube)
Scott taucht direkt in die Part-Splits und Layer-Funktionen von MODX/Montage ein, stapelt Piano, Strings und Synth-Brass quer über die Tastatur. Hier wird nicht rumgedudelt – er zeigt, wie du aus deinem Hauptboard jeden Tropfen Sound rausquetschst. Die Splits sind so gelegt, dass jeder Tastaturbereich einen anderen Sound triggert – mehr Fläche als ein Festival-Headliner.
Aber was, wenn die Tasten ausgehen oder du ein volles Piano über die ganze Tastatur willst? Hier kommt das zweite Keyboard ins Spiel. Statt ein teures Synth-Schlachtschiff zu kaufen, nimmst du einfach einen günstigen MIDI-Controller, stöpselst ihn an und lässt das Klangchaos weiterlaufen. Mehr Tasten, mehr Sounds, weniger Schmerzen im Portemonnaie – so geht’s.
Anstöpseln, Spielen, Konfigurieren: Das Setup
Jetzt wird’s praktisch. Scott schnappt sich das Novation Launchkey, verbindet es per USB mit MODX/Montage und legt los. Die Launchkey-Tasten, Chord-Pads und Drum-Pads bekommen jeweils eigene MIDI-Kanäle – Scott nimmt 8 für Tasten, 9 für Akkorde, 10 für Drums, weil Tradition manchmal eben zählt.
Auf dem MODX/Montage richtet er die passenden Parts für jeden Kanal ein und sorgt dafür, dass das Hauptkeyboard die neuen Sounds nicht doppelt triggert. Der Trick: Die Tastatur für den Launchkey-Part deaktivieren, damit nur der externe Controller diesen Sound auslöst. So kannst du neue Sounds auf dem Launchkey spielen, ohne dein Haupt-Setup zu vermatschen. Ein schneller, logischer Workflow, den selbst der ungeduldigste Live-Player feiern wird.

"Es gibt ein bisschen was zu konfigurieren."
("There is a little bit of configuration that has to be done.")© Screenshot/Zitat: Scottssynthstuff (YouTube)
Warum das Ganze? Flexibilität & kreative Freiheit

"Erweitere die Möglichkeiten für Live-Gigs enorm. Das ist einfach killer."
("Expand the capability of it greatly for live work. This is just killer.")© Screenshot/Zitat: Scottssynthstuff (YouTube)
Scott zeigt nicht nur einen Technik-Hack – es geht um kreative Flexibilität. Mit einem externen MIDI-Controller schaltest du Parts 9–16 am MODX/Montage frei, die vom Hauptkeyboard gar nicht spielbar sind. Plötzlich wird dein Billig-Controller zum Portal für neue Sounds, Pads und Drums. Selbst ein abgerocktes Casio vom Flohmarkt reicht, solange es MIDI hat.
Für Live-Musiker heißt das: mehr Sounds, mehr Kontrolle, ein Rig, das sich deinem Set anpasst statt dich einzuengen. Scotts Ansatz vervielfacht den Wert deines Haupt-Synths und macht jeden zusätzlichen Controller zur klanglichen Straßenwaffe. Einziger Haken: Wer es mit der Polyphonie übertreibt, verliert eventuell das nahtlose Sound-Switching – aber für so viel Power nimmt man das gern in Kauf.
Anschauen, anhören, abfeiern
Worte reichen nur bis zu einem gewissen Punkt – Scotts Video ist vollgepackt mit Soundbeispielen und Live-Rig-Action, die zeigen, was das Setup wirklich kann. Wer das Launchkey 808s, Pads und Layer live triggern hören will, muss reinschauen. Manche Tricks erlebt man einfach besser mit den eigenen Ohren als im Text. Glaubt mir: Der volle Impact steckt im Jam.
Zum YouTube Video:
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Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/ScottsSynthStuff
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