OXI Instruments, bekannt für ihre hybriden Sequencer-Brains, stellen mit dem OXI ONE MKII einen Sequencer ins Rampenlicht, der nicht nur zum Programmieren, sondern für echte Live-Performance gebaut wurde. Im offiziellen Walkthrough zeigt das OXI-Team, wie der MKII statische Patterns in ausdrucksstarke, hands-on Jams verwandelt – dank Performance Page, FLOW-Feature und nahtloser Ableton-Integration. Im Fokus steht die Echtzeit-Interaktion, dynamische Variation und das Formen musikalischer Sets, die auf der Bühne lebendig werden. Wer wissen will, wie ein moderner Sequencer zum spielbaren Instrument wird, bekommt hier einen tiefen Einblick in den OXI-Workflow.

9. Oktober 2025
LYRA
OXI Instruments OXI ONE MKII: Sequencer trifft Bühnenperformance
Vom Programmieren zur Performance: Die OXI ONE MKII-Philosophie
OXI Instruments hat sich mit dem OXI ONE MKII das Ziel gesetzt, die klassischen Grenzen des Sequenzings zu überwinden und ein Instrument zu schaffen, das auf der Bühne in den Händen von Live-Musikern aufblüht. Die Vision ist klar: Hier geht es nicht nur um Step-Eingabe und Playback, sondern um ein Werkzeug für ausdrucksstarke, unmittelbare musikalische Interaktion. Schon zu Beginn des Videos wird betont, dass Musiker mit diesem Gerät wirklich spielen und nicht nur im Studio vorprogrammieren sollen.
Um das zu erreichen, hat OXI Instruments den MKII mit Features ausgestattet, die speziell auf die Bedürfnisse von Live-Elektronikern zugeschnitten sind. Im Walkthrough wird ein Demo-Projekt zerlegt, das die Fähigkeit der Hardware zeigt, mehrere Spuren und verschiedene Sequenzing-Modi – Mono, Chord und Multi-Track – zu handhaben, jeweils zugeordnet zu unterschiedlichen Synth-Engines und Drum-Racks. Dieser architektonische Ansatz gibt Performern sofortigen Zugriff auf die Bausteine eines dynamischen Sets und legt die Grundlage für hands-on Manipulation und Improvisation.

"Mit Mk.II wollten wir ein Instrument schaffen, mit dem man wirklich performen kann, nicht nur programmieren."
("With Mk.II we wanted to create an instrument you can actually perform with, not just program.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Performance Page: Echtzeitkontrolle zum Anfassen

"Der direkteste Weg, mit deinen Sequencern zu interagieren, ist über die Performance Page."
("The first and most direct way to interact with your sequencers is through the performance page.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Die Performance Page ist das Herzstück der Live-Fähigkeiten des OXI ONE MKII und bietet eine Palette an Werkzeugen für unmittelbare, taktile Kontrolle. Hier lassen sich Spuren mit einem Fingertipp stummschalten oder aktivieren, Gruppenschaltungen sind per Tastenkombination möglich, und – besonders für Drum-Programmierung – können einzelne Lanes im Multi-Track-Modus gemutet werden. Diese granulare Kontrolle ist ein Segen für Performer, die Grooves spontan auf- oder abbauen wollen.
Neben dem Muting bietet die Performance Page Zugriff auf Field-Generatoren und Looping-Funktionen, die dynamische Variationen ohne Menü-Tiefen ermöglichen. Melodische Spuren können um Oktaven transponiert werden, Patterns lassen sich nach links oder rechts verschieben – für subtile oder drastische Veränderungen. Alle Aktionen sind rücksetzbar und werden visuell angezeigt, sodass Performer auch im Eifer des Gefechts stets den Überblick behalten. Der Workflow ist klar auf Direktheit ausgelegt: Alles, was für Live-Manipulation gebraucht wird, bleibt im Vordergrund.
FLOW: Bewegung und Variation für Live-Sets
FLOW wird als Performance-Makro eingeführt, das neue Dimensionen der Echtzeit-Variation eröffnet. Mit diesem Feature lassen sich Noten triggern, Wiederholungen und Akkumulationen erzeugen – alles mit einem einzigen Tastendruck. FLOW arbeitet als globaler Parameter und beeinflusst jede Spur, der FLOW-Aktionen zugewiesen wurden. Damit wird es zu einem mächtigen Werkzeug, um den dramaturgischen Bogen einer Performance zu formen.
Im Video werden mehrere konkrete Beispiele gezeigt: Auf der Bassline-Spur bringt FLOW zusätzliche Noten ins Spiel, um Monotonie aufzubrechen; auf Akkord- und Melodiespuren aktiviert es Repetitions-Engines und Akkumulationen, sodass sich Patterns nuanciert weiterentwickeln. Bemerkenswert: FLOW kann auch als Mute fungieren – einzelne Steps werden stummgeschaltet oder aktiviert, um im Arrangement Platz zu schaffen. Die Möglichkeit, pro Step positive oder negative Akkumulationen zu setzen, bringt eine organische Bewegung ins Spiel, die weit über statisches Sequencing hinausgeht.
Auffällig ist, wie FLOW mit anderen Performance-Tools – Mutes, Fills und Loops – kombiniert werden kann, um ein Live-Set in Echtzeit zu formen. Das System ist so gestaltet, dass diese Variationen immer griffbereit sind und Performer dazu ermutigt werden, spontan auf die Energie des Moments zu reagieren, ohne den Überblick oder Flow der Musik zu verlieren.

"Mit Flow kannst du in Echtzeit Noten triggern, Wiederholungen und Akkumulationen erzeugen."
("Flow lets you do several things like trigger notes, create repetitions and generate accumulations, all in real time.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Ableton-Integration: Workflow für die Bühne erweitern
OXI Instruments demonstriert einen nahtlosen Workflow zwischen dem OXI ONE MKII und Ableton Live, wobei Stock-Instrumente zum Einsatz kommen, um die Sequencer-Fähigkeiten zu zeigen. Im Video wird darauf hingewiesen, dass sowohl das Ableton-Projekt als auch die OXI-Projektdatei zum Download bereitstehen, sodass Nutzer direkt ins gezeigte Setup einsteigen können.
Diese Integration ist mehr als nur Komfort – sie erweitert die kreativen Workflows der Nutzer. Durch die Bereitstellung fertiger Projekte senkt OXI die Einstiegshürde für Performer, die Hardware-Sequencing mit DAW-basierten Klangerzeugern verbinden wollen. So wird der Transfer von Ideen aus dem Studio auf die Bühne erleichtert.
Kreative Workflows: Live-Jams mit Mutes, Fills und Loops formen

"Ich hoffe, dieses Walkthrough inspiriert dich, die performative Seite deines Oxy One Mark II zu entdecken."
("I hope this walkthrough inspires you to explore the performative side of your Oxy One Mark II.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Im letzten Abschnitt des Videos folgt ein kreativer Aufruf: Nutzer sollen das volle performative Potenzial des OXI ONE MKII erkunden. Durch das Kombinieren von Mutes, Fills, Loops und FLOW lassen sich sich entwickelnde Jams gestalten, die während eines Sets spannend und ausdrucksstark bleiben. Der Workflow hält Performer stets am Steuer – alle wichtigen Controls sind zugänglich und intuitiv.
Im Walkthrough wird gezeigt, wie sich diese Tools schichten lassen: Mutes für strukturelle Veränderungen, Fills für rhythmische Akzente, Loops für Wiederholung und Spannung, FLOW für makrostrukturelle Variation. So entstehen Sets, die sowohl kontrolliert als auch offen für Improvisation sind – ideal für DAWless-Setups, hybride Rigs oder Live-Elektronik.
Letztlich wird der OXI ONE MKII als mehr als nur ein Sequencer präsentiert: Er ist ein Performance-Instrument für sich. Das Video hinterlässt ein Gefühl von Möglichkeiten und lädt dazu ein, über statische Patterns hinauszugehen und einen interaktiven, ausdrucksstarken Ansatz für Live-Elektronik zu wagen.
Zum YouTube Video:
Latest articles
Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/oxiinstruments
Links von oxiinstruments:
Werbung – Partnerlinks:
Bei einem Kauf über die folgenden Links erhalten wir ggf. eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Der Link führt zu einer Amazon-Stichwortsuche. Je nach Verfügbarkeit können andere Treffer angezeigt werden.
🔗 Preis auf Amazon prüfen