Festhalten, Leute – Andrew Huang ist zurück mit einem Stück verrücktem Gear, das dir den Kopf schneller verdreht als ein Känguru auf dem Karussell. Diesmal hat er Anthony Dickens eingeladen, um die Circle Guitar vorzustellen: eine selbst-strummende, MIDI-verrückte Erfindung, die das Gitarrenspiel komplett auf den Kopf stellt. Erwartet magnetische Plektren, Ableton-Zauberei und genug experimentelle Tricks, um jedes Pedalboard in Ohnmacht zu versetzen. Wer denkt, Gitarren seien nur zum Strummen und Shredden da, wird hier eines Besseren belehrt – dieses Biest schreibt die Regeln neu. Bereit für eine wilde Fahrt? Los geht’s, bevor die Outback-Sonne unsere Pedale schmilzt!

10. Januar 2026
TAS
Andrew Huang dreht auf: Die Circle Guitar wie du sie noch nie gesehen hast
Begegnung mit dem rotierenden Biest
Gleich zu Beginn stellen uns Andrew Huang und Anthony Dickens die Circle Guitar vor – ein Gerät, das so weit von Papas Strat entfernt ist wie ein Surfbrett vom Gummiboot. Das ist nicht einfach eine Gitarre; es ist eine Rhythmusmaschine mit eigenem Kopf, dank eines rotierenden Rads und cleverer Ingenieurskunst. Die Circle Guitar spielt sich selbst und stellt das ganze Konzept des Gitarrenspiels auf den Kopf – selbst erfahrene Musiker kommen hier ins Schwitzen.
Andrews Kanal ist bekannt dafür, Gear aus der Komfortzone zu holen, und diese Folge macht da keine Ausnahme. Durch das Selbst-Strumming der Circle Guitar interagiert man mit ihr auf eine Weise, die Puristen den Flat White verschütten lässt. Vergiss alles, was du über Picking und Zupfen weißt – hier übernimmt die Maschine die Arbeit, während du dich auf die verrückten Sachen konzentrierst.

"Basically it's a self-strumming guitar which changes how you interact with an instrument everyone's very familiar with."
© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)
Magnetische Magie und MIDI-Wahnsinn

"I've got two-way midi in and out and 24 volts and then basically this is a midi controller."
© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)
Anthony führt uns durch die Party-Tricks der Circle Guitar, und das ist wirklich eine Wundertüte. Im Herzen des Biests sitzen magnetische Plektren – „Mag Picks“ – auf einem rotierenden Rad, angetrieben von dicker Angelschnur und gesteuert über Fader für jede Saite. Jede Saite kann einzeln geroutet, zusammengefasst oder über einen Multi-Channel-Ausgang geschickt werden, der mehr Pins hat als ein Stachelschwein.
Doch der eigentliche Clou? MIDI-Steuerung. Die Circle Guitar ist kein One-Trick-Pony – sie ist komplett mappbar, mit Buttons und Fadern, die sich mit deiner DAW synchronisieren lassen. Ob du Szenen in Ableton triggern oder die Strumming-Geschwindigkeit live anpassen willst, dieses Teil macht’s möglich. Es ist, als würdest du deiner Gitarre einen Energydrink geben und sie auf den MIDI-Spielplatz loslassen.
Strumming-Muster und Saiten-Isolation: Ein neues Spielfeld
Jetzt wird’s richtig spannend. Mit der Circle Guitar kannst du einzelne Saiten isolieren – dank Abletons Drum Racks und cleverem Filtern. So pickst du dir genau die Sounds heraus, die du willst, auch wenn im Hintergrund alle Saiten gleichzeitig gestrummt werden. Das ist ein bisschen wie Emus hüten: chaotisch, aber mit den richtigen Tools tanzen sie nach deiner Pfeife. Für experimentierfreudige Musiker ist die Herausforderung, sich auf eine komplett neue Spielweise einzulassen – eine, die mindestens so viel mit Programmieren wie mit Performen zu tun hat.

"So all the strings are always being strummed, but you're able to isolate them because of the hexaphonic pickup, but through Ableton, you're able to bring out just individual strings from how you program those clips."
© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)
Ableton-Integration: Vom Outback ins All

"It's like so many new techniques that this is the trouble like to explain it to somebody."
© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)
Jetzt geht’s richtig ab. Die Integration der Circle Guitar mit Ableton ist pure Magie. Du kannst komplexe Rhythmen programmieren, Geschwindigkeiten automatisieren und wilde Arpeggiator-Effekte einfach durch Kurvenzeichnen in deiner DAW erzeugen. Jede Saite kann durch eine eigene Effektkette laufen: Eine dröhnt, eine andere wird verzerrt, die dritte schwebt im Hall – und das alles gleichzeitig. Das ist wie eine sechsspurige Klang-Autobahn durch ein einziges Instrument.
Anthony und Andrew zeigen, wie du mit MIDI jeden Aspekt der Circle Guitar steuern kannst – von den Umdrehungen pro Takt bis zu Attack und Release jeder Note. Das Ergebnis? Fette, geschichtete Texturen, die klingen, als würden drei Gitarren gleichzeitig jammen – und das alles aus einer Maschine. Wer gerne schraubt, moduliert und Gear an die Grenzen treibt, wird hier glücklich.
Aber mal ehrlich: Manche Tricks muss man einfach gesehen haben. Das Video ist voll von Momenten, in denen die Circle Guitar Dinge macht, die man von einem Brett mit Saiten nie erwarten würde. Wer die glitchigen, techno-inspirierten Texturen hören oder sehen will, wie MIDI-Pedale die Kontrolle übernehmen, sollte Andrew und Anthony unbedingt im Video zuschauen.
Demo-Zeit: Klangtexturen entfesselt
Zum Abschluss stürzen sich Andrew und Anthony in eine Reihe von Demos, die das komplette Klangspektrum der Circle Guitar zeigen. Von maximalem Strumming-Tempo bis zu pedalgesteuerten Tempowechseln reicht die Soundpalette von samtig-melodisch bis völlig abgefahren. Die Show beweist: Dieses Instrument ist nicht einfach nur schräg – es ist ein echter Spielplatz für alle, die aus dem Gitarren-Einerlei ausbrechen wollen. Wer hören will, was eine Gitarre kann, wenn man sie von der Leine lässt, sollte sich diesen Abschnitt nicht entgehen lassen.
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/andrewhuang
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