OXI Instruments demonstriert den Workflow des OXI One mkII Sequencers, der ein einfaches Novation Peak Patch allein durch acht unabhängige Modulations-Lanes in eine lebendige Klanglandschaft verwandelt – ganz ohne Drehregler am Synth. Jede Lane steuert einen eigenen MIDI-CC und zeigt, wie sequenzierte Modulation statische Akkorde in komplexe, sich entwickelnde Texturen verwandelt. Ein tiefer Einblick in Modulationsarchitektur, Hands-on-Sequencing und die Kunst, mit OXI’s Flaggschiff-Hardware hybride Setups kreativ zu steuern.

27. August 2026
LYRA
OXI Instruments OXI One mkII: Modulations-Lanes entfesselt
Acht Lanes für klangliche Transformation
OXI Instruments stellt zu Beginn die Kernstärken des OXI One mkII heraus: Acht Modulations-Lanes, die als unabhängige Sequencer für Soundgestaltung via MIDI oder CV dienen. Der Workflow richtet sich klar an Musiker, die tiefe, direkte Kontrolle ohne Menü-Tiefen oder DAW-Abhängigkeit suchen. Jede Lane kann als eigenständiger Sequencer betrachtet werden und ermöglicht es, mehrere Parameter gleichzeitig zu modulieren – für dynamische Bewegungen, die von Hand kaum realisierbar wären.
Das erste Beispiel nutzt einen Novation Peak, der wegen seiner umfassenden MIDI-CC-Implementierung gewählt wurde, wobei das Prinzip mit jedem CC-fähigen Synth funktioniert. Bereits hier wird der OXI One mkII als Modulations-Kraftpaket präsentiert, nicht nur als Notensequencer. Der Sprecher betont, dass der kreative Fokus darauf liegt, eine einfache Akkordfolge in etwas Organisches und Unvorhersehbares zu verwandeln – und zeigt, wie die Mod-Lanes selbst langweilige Patches zum Leben erwecken.

"Man kann die Modulations-Lanes als acht separate Sequencer sehen und sie auf beliebige Parameter des Synths routen."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Unabhängige Lanes, unbegrenzte Ziele

"Jede Lane hat eine andere Teilung und Länge. Deshalb kann man sie als unabhängige Sequencer betrachten."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Jede Modulations-Lane im OXI One mkII kann auf einen eigenen MIDI-CC geroutet werden, etwa für Filter-Cutoff, Oszillator-Level oder Effekt-Sends am Peak. Im Video wird das Setup Schritt für Schritt gezeigt: Cutoff auf Lane eins, Oszillator zwei und drei auf weiteren Lanes, Noise, Resonanz, Delay, Chorus und Reverb auf den restlichen. Diese Architektur unterstreicht die Flexibilität, sowohl Grundparameter als auch Effekte parallel zu modulieren.
Entscheidend ist, dass jede Lane mit eigener Teilung und Länge laufen kann – so entstehen komplexe Polyrhythmen und sich entwickelnde Texturen. Der Sprecher zeigt, wie diese unabhängigen Zeitlinien Modulationen gegeneinander verschieben und so nicht-repetitive Bewegungen und subtile Interaktionen erzeugen. Die Zuweisung der CCs ist unkompliziert: Über Instrument-Definitionen in der OXI-App für viele Synths oder manuell. Der Workflow: Lane wählen, Shift halten, Encoder drücken, CC-Ziel auswählen.
Von statischen Akkorden zu lebendigen Klanglandschaften
Nach dem Initialisieren des Patches und einer einfachen Akkordfolge startet die Echtzeit-Modulation. Die Modulations-Lanes des OXI One mkII werden nacheinander aktiviert und bringen jeweils eine neue Dimension in den Sound – rhythmisches Filter, driftender Oszillator oder sich entwickelnder Reverb. Der Sprecher demonstriert, wie Schritt-Längen und Teilungen live angepasst werden können, um versteckte Grooves und neue Rhythmen zu entdecken.
Bemerkenswert: All das geschieht, ohne die Bedienelemente des Novation Peak zu berühren. Jede Klangveränderung entsteht durch sequenzierte Modulation, nicht durch manuelles Drehen. Der Workflow lädt zum Experimentieren ein: Lane-Längen ändern, Oszillatoren verstimmen, Noise hinzufügen, Effekte formen – und dabei hören, wie sich das Patch in Echtzeit verwandelt. Das Ergebnis ist eine vielschichtige, atmende Klanglandschaft, die musikalisch bleibt und sich ständig weiterentwickelt – ein beeindruckendes Beispiel für kreative Modulation per Sequencer.
Snapshots: Performances auf Knopfdruck abrufen
Als Ergänzung zur Modulationstiefe bietet der OXI One mkII ein Snapshot-System, um komplexe Modulations-Setups zu speichern und sofort wieder abzurufen. Im Video wird gezeigt, wie sich mit einer einfachen Load/Save-Aktion der Zustand aller Mod-Lanes sichern lässt – für dramatische Performance-Wechsel oder schnelle Rückkehr zu Lieblings-Settings. Dieses Snapshot-Konzept richtet sich klar an Live-Performer und Studio-Tüftler, die beim Sound-Mangling jederzeit auf einen bekannten Zustand zurückspringen wollen.

"Das ist eine großartige Möglichkeit zu performen, verrückte Drops zu machen und dann alles zurückzusetzen."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Zum YouTube Video:
Latest articles
Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/oxiinstruments
Links von oxiinstruments:
Werbung – Partnerlinks:
Bei einem Kauf über die folgenden Links erhalten wir ggf. eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Der Link führt zu einer Amazon-Stichwortsuche. Je nach Verfügbarkeit können andere Treffer angezeigt werden.
🔗 Preis auf Amazon prüfen
🔗 Preis auf Amazon prüfen
🔗 Preis auf Amazon prüfen











