Tonepusher taucht in den ASM Leviasynth ein und zeigt, warum dieses Teil in jeden EBM-Bunker gehört. Vergiss Nostalgie – das ist kein DX7-Klon oder analoger Blender. Hier werden Synthesearten gemischt wie Cocktails auf einer Untergrund-Rave, und Tonepusher jagt das Teil direkt in klassische EBM-Gefilde: fette Bässe, gestapelte Layer und genug Filteroptionen, um einen Kleinkrieg zu starten. Wer hören will, wie der Leviasynth knallt, sollte reinschauen – und glaub mir, du willst aufdrehen.

EBM-Bass-Quest: Der Leviasynth betritt die Bühne
Tonepusher macht keine Gefangenen: Die ewige Suche nach einem Synth, der diese Vintage-EBM-Bässe wirklich liefert. Vergiss wehmütige Nostalgie, hier geht’s um rohe Power – mit Referenzen an Legenden wie Front 242 und Nitzer Ebb. Das Problem? Moderne Synths scheitern meist kläglich, wenn es um diese ikonischen, kompromisslosen Bässe aus der goldenen Ära geht.
Doch dann kommt der ASM Leviasynth, der verdächtig nach der Antwort auf alle EBM-Gebete aussieht. Auf dem Papier, sagt Tonepusher, bringt er die Tiefe und Flexibilität, um die mehrschichtigen, aggressiven Bässe alter Platten zu meistern. Die Vorfreude ist echt – das ist nicht nur eine weitere Plastikbüchse, die zu viel verspricht und zu wenig liefert.
Algorithmisches Chaos: Synthese mischen wie ein Profi
Leviasynth ist nicht nur tief – das ist eine klangliche Straßenwaffe. Im Video wird gezeigt, wie der algorithmische Ansatz dieses Synths es erlaubt, verschiedene Synthesearten in einem Patch zu kombinieren. Damit wird der klassische Trick, Analoges und FM zu stapeln, jetzt in einer einzigen Maschine möglich. Kein Friedhof aus altem Gear mehr, nur um einen Sound zu bauen.
Jeder Oszillator kann seinen eigenen Synthese-Typ fahren, totale Freiheit, um deine eigenen Bassmonster zu frankensteinen. Statt DX7, Minimoog und noch irgendwas zum Verkleben brauchst du jetzt nur noch den Leviasynth. Tonepusher bringt’s auf den Punkt: Du baust die klassischen EBM-Stacks jetzt in einem Patch – platzsparend und maximal chaotisch.

"Eines der Dinge, die diese Bass-Sounds so interessant gemacht haben, war, dass sie nicht nur FM oder nur analog waren."
© Screenshot/Zitat: Tonepusher (YouTube)
Oszillator-Armee: Acht Stimmen und Filter ohne Ende

"Du bekommst sogar 18 verschiedene Filtermodelle, zum Beispiel das MS-20-Filter."
© Screenshot/Zitat: Tonepusher (YouTube)
Acht Oszillatoren. Richtig gelesen: acht. Tonepusher erklärt, wie jeder davon eine andere Rolle im Bassmix übernimmt: Sub, Fizz, Body – alles übereinandergeschichtet wie ein echtes Industrial-Sandwich. Und es geht nicht nur um Quantität: Die eigentliche Magie entsteht, wenn man diese Oszillatoren moduliert und verstimmt, um dem Bass die breite, dreckige, analoge Kante zu verpassen, die EBM verlangt.
Dann kommt die Filtersektion: digital, analog und 18 verschiedene Filtermodelle – inklusive MS-20-Emulation für den richtigen Biss. Hier zeigt der Leviasynth, was er kann: Layern und Formen mit chirurgischer Präzision oder völliger Rücksichtslosigkeit. Tonepusher zeigt, dass das alles ohne Menü-Hölle möglich ist.
Workflow: Erstaunlich schmerzfrei
Trotz seiner Tiefe will der Leviasynth dir nicht das Hirn verknoten. Tonepusher betont, dass der Workflow schnell und intuitiv ist – nach ein paar Stunden layerst du Bässe, als wärst du im belgischen Bunker geboren. Anfänger gehen nicht verloren, Profis langweilen sich nicht. Seltenes Ding heutzutage.

"Und lass dich davon nicht abschrecken, denn das Design ist wirklich gelungen."
© Screenshot/Zitat: Tonepusher (YouTube)
Bass an! Leviasynth in Aktion
Die zweite Hälfte des Videos ist eine reine Demo-Show – Presets, eigene Patches und EBM-Bässe, die jeden Dancefloor in Schutt und Asche legen. Tonepusher baut live einen Monster-Patch, erklärt Layer, Detuning und Filter-Tricks. Aber ehrlich: Das muss man hören. Kein Artikel bringt den Kopfnicker, den das Video liefert – also gönn dir die Soundbeispiele in Aktion.
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